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Innenentwicklung

Um den Flächenverbrauch langfristig auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren, soll die Innenentwicklung von Städten verstärkt werden. Indem ungenutzte oder brachgefallenen Flächen bebaut werden, wird die Inanspruchnahme von Flächen "auf der grünen Wiese" am Rande der Stadt begrenzt. Weiterer Vorteil: diese Flächen sind in der Regel bereits infrastrukturell gut erschlossen.

Doch über wieviele "leerstehende Flächen" verfügen Städte? Kenntnisse über die sogenannten Innenentwicklungspotenziale (IEP) liegen bundesweit bislang nicht vor. Das BBSR prüft die Möglichkeit für ein umfassendes, kontinuierliches IEP-Monitoring in einer Studie.

Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Innenentwicklung hat dieses Thema 2013 Eingang in das Bau- und Planungsrecht gefunden. Länder und Gemeinden müssen ihre städtebauliche Entwicklung demnach "vorrangig durch Maßnahmen der Innenentwicklung" umsetzen.

Neben dieser Novellierung des Baugesetzbuchs gibt es weitere Ansätze um dem Flächenverbrauch entgegenzuwirken:

Handel mit Flächenzertifikaten

  • Indem Städten und Gemeinden eine bestimmte Menge an Zertifikaten, die zur Ausweisung von Bauland in Außenbereichen notwendig sind, zugeteilt werden, kann die Flächenneuinanspruchnahme gesteuert werden. Planungen im Innenbereich sind nicht zertifikatspflichtig.
  • Wenn der Baubedarf auf Außenbereichflächen die eigene Zertifikatmenge überschreitet, müssen Zertifikate von anderen Gemeinden erworben werden.

Obergrenzen, Pflichten und Verbindlichkeiten einführen

  • Als Grundlage für die Bauleitplanung könnte die Pflicht zur Erfassung des IEP verbindlich gemacht werden.
  • Die Landes- und Regionalplanung kann verbindliche Obergrenzen für die Neuinaspruchnahme von Flächen als raumplanerisches Ziel festlegen. Hierzu Berichte vom BfN [1,6 MB] und der LABO [0,5 MB].

Externe Weblinks:

  • Die Informations- und Kommunikationsplattform "Aktion Fläche" bietet neben Informationen auch Praxisbeispiele zum Flächensparen.
  • Die Nationale Stadtentwicklungspolitik des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bietet eine Plattform für den Austausch über aktuelle stadtgesellschaftliche und städtebauliche Trends, stellt Projekte und Programme vor und zeigt beispielhafte Handlungs- und Lösungsansätze auf.

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