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Ausgleichsflächenpools und Ökokonten

Woher kommen die Ausgleichsflächen, die im Rahmen der Eingriffsregelung für die Kompensation von unvermeidbaren Beeinträchtigungen der Natur und Landschaft notwendig sind?

Viele Bundesländer haben Ausgleichsflächenpools angelegt, um jederzeit geeignete Flächen zur Verfügung zu haben. In Betracht gezogen werden Flächen, die gemäß den Zielen des Naturschutzes und der Landschaftspflege aufwertungsfähig sind.

Sind Flächen bereits ökologisch aufgewertet, werden sie in einem "Ökokonto" gebündelt. Städte oder Gemeinden sowie private oder gewerbliche Investoren können "Konto Inhaber" werden und dadurch ihre konkreten Eingriffe ausgleichen bzw. ersetzen. Im Voraus werden geeignete Flächen auf dem Ökokonto bevorratet, ökologisch aufgewertet und späteren Eingriffen zugewiesen.

Es spricht einiges dafür Kompensationsmaßnahmen gebündelt und im räumlichen Zusammenhang umzusetzen. Dadurch können naturschutzfachliche Konzepte wie dem Biotopverbund Folge geleistet werden.

Praxisbeispiele

  • Die Stadt Düsseldorf hat einen Ausgleichsflächenpool um Kompensationsverpflichtungen gebündelt zur Umsetzung ihres Biotopverbundkonzepts zu nutzen.
  • Für das Untere Saaletal ist ein interaktives Kompensationspoolkataster verfügbar. Informationen zu Flächen und Maßnahmen stehen öffentlich bereit, um Kompensation gezielter zu lenken.
  • Das Verbundvorhaben WERTvoll zeigt ländlichen Kommunen Lösungswege auf, wie Kompensationsverpflichtungen multifunktional und gemeinsam mit Landwirten umgesetzt werden können.

Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen (PIK)

PIKs sind auf landwirtschaftlichen Flächen umgesetzte Kompensationsmaßnahmen. Bei dieser multifunktionalen Flächennutzung wird die Bewirtschaftung auf bislang intensiv genutzten landwirtschaftliche Flächen ökologisch aufgewertet. Für den Mehraufwand und Ertragseinbußen werden die Landwirte entlohnt. Dafür legen sie zum Beispiel Blühstreifen an oder verzichten auf Dünge- oder Pflanzenschutzmittel.

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