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Ein Webangebot der:

Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die
ländlichen Gebiete.

 

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WRRL Planungsinstrumente

Bewirtschaftungspläne

Zentrales Element der Richtlinie ist die koordinierte Bewirtschaftung von Flussgebietseinheiten (FGE). Diese richten sich nicht nach politischen Grenzen, sondern beinhalten jeweils alle Gewässer in ihren Einzugsgebieten.

In Deutschland gibt es zehn FGE deren Bewirtschaftspläne abgerufen werden können:

Umweltbundesamt

 

 

 


Die Bewirtschaftungspläne können auch über die jeweiligen Bundesländer abgerufen werden:

Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Thüringen.

Nur zwei dieser FGE liegen allein auf deutschem Gebiet, die anderen acht werden grenzüberschreitend bewirtschaftet. Die Gebiete der internationalen FGE finden Sie hier: Donau, Elbe, Ems, Maas, Oder, Mosel-Saar, Rhein, Schleie-Trave

Inhalte der Bewirtschaftungspläne sind:

  • Beschreibung der FGE mit allen Belastungen und menschlichen Einwirkungen
  • Übersicht der Schutzgebiete
  • Überwachsungsergebnisse
  • Bewirtschaftungsziele für das Gewässer
  • Wirtschaftlicher Gebrauch des Gewässers
  • Zusammenfassung der Maßnahmenprogramme
  • Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Umsetzung

Maßnahmenprogramme

Kern der Bewirtschaftungspläne sind die Maßnahmen, durch die Gewässer in einen "guten Zustand" gebracht werden sollen.

Die Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) hat für Deutschland einen Katalog [1,7 MB] erarbeitet, der über 170 Maßnahmentypen enthält.

Beispiele sind:

  • Renaturierung von Gewässerabschnitten
  • Anlage von Gewässerschutzstreifen
  • Reduzierung von Wasserentnahmen
  • Verbesserung von Habitaten im Uferbereich

Wirksamkeit

Die Bewirtschaftungspläne und das Maßnahmenprogramm werden im Rhythmus von sechs Jahren fortgeschrieben. Indem im Bewirtschaftungsplan auch Rechenschaft über den vorangegangenen Zyklus abgelegt wird und zu erwartende Erfolge in Bezug auf den gegenwärtigen Zeitraum beschrieben werden, ist er damit auch Kontrollinstrument für alle Akteure sowie für die Europäische Kommission.

Weitere Infos zum Thema:

  • Über das Geoportal der Bundesanstalt für Gewässerkunde, können in einer Kartenanwendung bundesweit Wasserkörpersteckbriefe abgerufen werden.

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