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Marginal-Spalte (weiterführende Informationen zum Thema)

Regionalbewegung

  • Die Regionalbewegung koordiniert als Dachverband die Aktivitäten der Regionalinitiativen.
  • Ihr Regioportal dient der Vernetzung von Regionalinitiativen und auch der Verbraucherinformation.

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Ein Webangebot der:

Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die
ländlichen Gebiete.

 

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Regionalinitiativen

Regionalinitiativen fungieren als Dachmarke und Vermittler zwischen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und Direktvermarkter. Sie..

  • überprüfen die Qualität der Produkte
  • helfen den Betrieben bei der Umsetzung und Einhaltung der Richtlinien
  • handeln als Ansprechpartner bei ökonomischen Fragen
  • sind Vermittler bei Verhandlungen, etwa der Preisfindung, mit dem LEH

Oftmals werden Produkte der Regionalmarken besonders platziert. Auf der Seite des LEH bieten sie Sicherheit hinsichtlich Qualität, aber auch Lieferengpässe können aufgrund des Netzwerkes schnell behoben werden. Sie betreiben für den Direktvermarkter Werbung und somit auch gleichzeitig Verbraucheraufklärung.

Vorteile für die Direktvermarkter

Die Direktvermarkter können gleichzeitig selbst vermarkten und unter der Regionalmarke im LEH vertretem sein. Vorteile für den Direktvermarkter sind einmal die "Leitung" durch die Regionalmarke, aber auch der Wiedererkennungswert. Innerhalb der Regionalinitiativen bilden sich oftmals Netzwerke unter den Produzenten, sodass sie untereinander Waren tauschen und somit ihr Sortiment, mit der gleichen Qualität, aufstocken können.

Durch das Symbol der Regionalmarke erkennen die Verbraucher die Herkunft und Qualität der Produkte. Ein Beispiel ist die Initiative Landmarkt. Sie arbeitet bereits mit hessischen Direktvermarkter im LEH zusammen. Kooperationen mit Direktvermarktern aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind bereits geplant und umgesetzt. Eine andere Initiative die Regionalbewegung- Bundesverband betreibt zudem aktiv Verbraucheraufklärung. Unter der Dachmarke "Bauerland Inn-Salzach" haben sich die Landkreise Altöttingen und Müldorf zusammengeschlossen, um die stark landwirtschaftlich geprägte Region zu stärken. Jede Regionalinitiative hat eigene Kriterien und Bestimmungen zur Teilnahme und den Eigenschaften ihrer Produkte. Unterschiede liege hier in den Anforderungen der Produktion sowie der Anteil "nicht regionaler" Stoffe im Endprodukt. Regionalinitaitiven sind u.a. Regionalmarke EIFEL, Unser Land München, Von hier - Brandenburg/Berlin, Rhein-Nahe-Hunsrück e. V. oder Köstliches vom Lande - Direktvermarkter aus dem Landkreis Eichstätt und Ingolstadt sowie die "geprüfte Qualität Bayern".

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft bietet auf der Website "Regionales Bayern" ebenfalls eine Plattform für Direktvermarkter, Erzeugergemeinschaften und Landerlebnissen sowie Regionalinitativen. Verbraucher können auf dieser Plattform beispielsweise nach Hofläden oder Bauernmärkte in ihrer Region suchen. Aber auch Landerlebnisse wie Ausflüge aufs Land oder eine Besichtigung eines Betriebes können über diese Plattform geplant werden.

Regionalsiegel als Erkennungsmerkmal

Bild: bmel.de

Regionalsiegel sollen dem Verbraucher bei der Kaufentscheidung eine Orientierungshilfe geben. Zurzeit gibt es viele verschiedene Regionalsiegel. Dies führt oftmals zu mehr Verwirrung anstatt zu Aufklärung.
Die EU schützt bestimmte Produkte durch ein Siegel. So gibt es die Angaben "Geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.)", "Geschützte geografische Angabe (g.g.A.)", sowie die "garantiert traditionelle Spezialität (g.t.S)". Die Siegel stehen jedoch immer wieder in der Kritik zu ungenau zu sein.

Bild: bmel.de

Für mehr Transparenz und Aufklärung führte das BMEL 2013 das Projekt "Regionalfenster" ein. Es zeigt, aus welcher Region das Produkt stammt, sowie den Mengenanteil der Zutaten, die aus dieser Region stammen. Dabei wird ein Produkt als regional bezeichnet, wenn die Hauptzutat zu 100 Prozent aus der Region stammt oder mindestens 51 Prozent des Gesamtgewichtes des Produkts aus der Region stammen. Das Siegel soll mehr als Entscheidungshilfe fungieren statt als Gütesiegel.

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