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Marginal-Spalte (weiterführende Informationen zum Thema)

Ansprechpartnerin

  • Bettina Rocha
    +49 (0)228 / 68 45 - 38 82
    bettina.rocha@ble.de

Geschmackstage-Studien

  • "Wie macht man Regionalität schmackhaft?" (2018) und "Schmeckt die Region?" (2017) - zwei Studien der Initiative "Geschmackstage" zur Förderung der regionale Esskultur

 

 

Regionalwert AG

  • Ziel der Regionalwert-Idee ist es, kleine regionale Betriebe - von der landwirtschaftlichen Produktion über die Verarbeitung bis zum Verkauf - zu unterstützen. Dazu kaufen Bürger Aktien; dieses Geld wird in die Unternehmen investiert. Die Betriebe verpflichten sich, sozial und ökologisch zu arbeiten und möglichst viel zu kooperieren. So entstehen auch neue Vermarktungswege.

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Ein Webangebot der:

Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die
ländlichen Gebiete.

 

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Regionalinitiativen und -siegel

Regionalinitiativen

Regionalinitiativen dienen als Dachmarke und Vermittler zwischen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und Direktvermarkter. Sie...

  • ... überprüfen die Qualität der Produkte.
  • ... helfen den Betrieben bei der Umsetzung und Einhaltung der Richtlinien.
  • ... handeln als Ansprechpartner bei ökonomischen Fragen.
  • ... sind Vermittler bei Verhandlungen, etwa der Preisfindung, mit dem LEH.

Auf der Seite des LEH bieten sie Sicherheit hinsichtlich Qualität. Aber auch Lieferengpässe können aufgrund des Netzwerkes schnell behoben werden.

Vorteile für die Direktvermarkter

Die Direktvermarkter können gleichzeitig selbst vermarkten und unter der Regionalmarke im LEH vertreten sein. Produkte der Regionalmarken werden oft besonders platziert. Durch das Symbol der Regionalmarke erkennen die Verbraucher die Herkunft und Qualität der Produkte. Außerdem bilden sich innerhalb der Regionalinitiativen oft Netzwerke unter den Produzenten. Hier können sie untereinander Waren tauschen und so ihr Sortiment aufstocken.

Jede Regionalinitiative hat eigene Kriterien und Bestimmungen zur Teilnahme und den Eigenschaften ihrer Produkte. Unterschiede liegen hier in den Anforderungen der Produktion sowie dem Anteil "nicht regionaler" Stoffe im Endprodukt.

Die Interessensvertretung von sogenannten Regionalinitiativen ist der Bundesverband der Regionalbewegung e.V..

Im RegioPortal der Regionalbewegung kann man sich über "Regionalvermarktung in Deutschland" informieren und Regionalinitiativen finden.

Regionale Produkte erkennen

Der Begriff "Region" ist gesetzlich nicht definiert. Begriffe wie "aus der Region", "von hier", "Heimat" oder "Nähe" werden deswegen oft zu Werbezwecken genutzt. Sie sind nicht gesetzlich definiert und bedeuten nicht zwingend, dass das Produkt wirklich aus der Umgebung kommt. Weitere Informationen bietet die Verbraucherzentrale.

Durchblick im Siegeldschungel

  • Auf dem Regio-Portal kann man Regionalmarken in der Umgebung suchen und sich über die Kriterien, die das Siegel festlegt, wie zum Beispiel Ortsangaben, informieren.
  • Die RegioApp ermöglicht eine schnelle und umfangreiche Suche nach regionalen Produkten und regionaler Gastronomie im Umkreis des Nutzers.
  • Das "Regionalfenster" ist ein freiwilliges Zeichen, das vom BMEL initiiert wurde. Mit seinen umfassenden Informationen ist es eine gute Orientierungshilfe: Es gibt Auskunft über die Herkunftsregion, den Ort der Verarbeitung, den Anteil der verwendeten regionalen Zutaten sowie die Kontrollstelle und ist daher eine gute Orientierungshilfe. Wie es funktioniert, erklärt dieses Video. Um sicher zu sein, dass das Produkt aus der Region kommt, gilt es, das Fenster kritisch zu überprüfen.
  • Traditionelle Lebensmittel und landwirtschaftliche Erzeugnisse können durch EU-Recht mit dem Gütezeichen der EU-Kommission geschützt werden. Dieses garantiert entweder:
    * eine geschützte Ursprungsbezeichnung, wie zum Beispiel Fleisch der Lüneburger Heidschnucke
    oder
    * eine geschützte geografische Angabe, wie das Westfälische Pumpernickel oder den Nürberger Lebkuchen.
    Das Gütezeichen steht immer wieder in der Kritik, zu ungenau zu sein.
Bild: BMEL

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