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Marginal-Spalte (weiterführende Informationen zum Thema)

Ansprechpartnerin

  • Bettina Rocha
    +49 (0)228 / 68 45 - 38 82
    bettina.rocha@ble.de

Recht für Direktvermarkter

Crowdbutching

  • Ein Beispiel für die Vermarktung via Internet ist Crowdbutching:
    Auf einer Online-Plattform können sich Verbraucher als gemeinsame Abnehmer für ein Tier finden, das regionale Kleinerzeuger anbieten. Das Tier kommt erst zum Schlachter, wenn alle Teile verkauft sind.

Unterstützung beim Marketing

  • Weitere Informationen rund ums Thema Marketing bietet unsere Themenseite.

Social Media für Direktvermarktung nutzen

  • Neben der Website sind auch Social-Media-Kanäle für die Kommunikation mit Kunden einsezbar. So können neue Zielgruppen erreicht, das Image des Betriebs gesteigert und auf Aktionen wie Hoffeste hingewiesen werden.

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Ein Webangebot der:

Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die
ländlichen Gebiete.

 

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Direktvermarktung

Markt

Regional erzeugte Lebensmittel und Bio-Produkte werden immer mehr nachgefragt. Für Landwirte kann die Direktvermarktung deshalb ein zusätzliches Standbein sein. Hof- und Dorfläden tragen außerdem zur Versorgung in kleinen und abgelegenen Dörfern bei.

Direkt vom Hof

Verbraucher, die genau wissen möchten, woher ihre Lebensmittel kommen, kaufen sie direkt auf dem Hof. Sie schätzen den Kontakt zum Erzeuger und die Regionalität der Ware. 

Wichtig ist, sich als Direktvermarkter gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel abzugrenzen. Denn auch dort werden vermehrt regionale Produkte angeboten.

Der Betrieb kann sein Marketing ganz spezifisch an die Bedürfnisse seiner Kunden anpassen und den Hof auch zum Erlebnisort werden lassen. Auf diese Weise entsteht eine enge Bindung zwischen Konsument und Produzent. Verschiedene Aktivitäten wie Verköstigungen, Hoffeste oder Patenschaften für Tiere unterstützen diese Bindung. Auf der Themenseite finden Sie weitere Informationen zum Marketing.

Den Hofladen in ihrer Nähe können Kunden online ermitteln.

Um näher am Verbraucher zu sein, eröffnen landwirtschaftliche Betriebe auch Hofläden in der Stadt. Ein Beispiel ist Hoftalente in Hannover oder Stadt Land Gemüse in Köln. In Münster kann man sich seine online zusammengestellte BauernBox an zwei Standorten in der Stadt abholen.

Auch bieten immer mehr Höfe ihre Produkte in Automaten an. So können Kunden zum Beispiel rund um die Uhr frische Milch an Zapfanlagen in mitgebrachte Flaschen abfüllen.

Eine Online-Übersicht zeigt die Standorte von Automaten in Deutschland.

Wochenmärkte

Verpackungsfreie regionale Produkte finden Verbraucher auch auf dem Wochenmarkt. Auf Waren, die nicht hofeigen sind, muss das Ursprungsland angeben werden. Ausnahmen gibt es für nur wenige Produkte wie Kartoffeln, Bananen oder Kokosnüsse.

Einen Überblick über Wochenmärkte gibt es im Internet.

Abo-Kisten

Vielfältig ist inzwischen das Angebot von Landwirten, die ihren Kunden Lebensmittel nach Hause liefern. Oft können die Kisten individuell zusammengestellt werden und neben Obst und Gemüse auch etwa Brot oder Eier enthalten. Geliefert wird täglich, wöchentlich oder nach Bedarf.

Eine gute Unterstützung bietet hier eine eigene Online-Plattform, die das Angebot darstellt und individuelle Bestellungen ermöglicht.

Einkaufsgemeinschaften oder "Foodcoops"

Das Wort Foodcoop leitet sich aus dem englischen "Food Cooperative" ab. Dabei umgeht eine Einkaufsgemeinschaft den Einzelhandel, indem sie gemeinsam größere Mengen bestellt.

Online finden Sie einen Überblick über bestehende Foodcoops.

Hilfe bei der Gründung einer Foodcoop bietet das Handbuch der Bundesarbeitsgemeinschaft der Lebensmittelkooperativen e.V..

Solidarische Landwirtschaft (SoLawi)

In einer Solidarischen Landwirtschaft schließen sich Verbraucher direkt mit einem oder mehreren landwirtschaftlichen Betrieben zusammen. Die Mitglieder dieser Gemeinschaft tragen die Kosten des landwirtschaftlichen Betriebs, sodass dieser ohne Risiko und marktunabhängig wirtschaften kann. Im Gegenzug versorgt dieser "seine Verbraucher" mit Lebensmitteln.

Mehr Informationen bietet das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft.

Eine SoLawi in der Nähe findet man online.

Online-Handel

Auch der Lebensmitteleinkauf ist inzwischen im Netz möglich. Beim Konzept "Marktschwämerei" schließen sich Verbraucher online einer Schwärmerei an und füllen ihren virtuellen Einkaufswagen mit regionalen Produkten. Zusammen kommen Erzeuger und Verbraucher dann auf dem eigens initiieren "Markt" in der Nachbarschaft. Da die Lebensmittel bereits online bezahlt wurden, bleibt Zeit für den Austausch mit den Händlern.

Ein Konzept, um online Fleisch zu vermarkten, ist das sogenannte Crowdbutching. Der Begriff setzt sich aus  Crowdfunding – die finanzielle Beteiligung an einem Unternehmen/Projekt – und Butching – englisch für Schlachtung – zusammen. Das Prinzip: der Betrieb bietet Kühe, Schweine oder Geflügel auf einer Internetplattform an. Verbraucher können Anteile davon kaufen und erst wenn das komplette Tier verkauft ist, wird geschlachtet.

Unterstützung durch die Bundesländer

Einige Bundesländer bieten umfassende Informationen zum Thema Direktvermarktung an:

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