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landwirtschaftliche Beratung in den Ländern

Ansprechpartnerin

  • Bettina Rocha
    Tel. +49 (0) 228/6845-3882

Naturschutzberatung für Landwirte

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Naturschutzberatung in den Ländern

Naturschutzberatung in Rheinland-Pfalz

Nach einer Phase der Erprobung des Beratungskonzeptes "Partnerbetriebe Naturschutz" ist das Vorhaben 2013 in die Regelförderung gegangen. Seitdem sind regelmäßig Anmeldungen zur Teilnahme möglich (2014, 2017). Die Beratung wird gemeinsam von den BiotopbetreuerInnen auf Landkreisebene und der Agrarberatung des Dienstleistungszentrums Ländliche Raum (DLR) durchgeführt.

Naturschutzberatung in Sachsen

Sachsen fördert 2008-2015 über die Richtlinie "Natürliches Erbe" die Beratung sächsicher Landwirte über geschulte BeraterInnen regionaler Institutionen und der Landschaftspflegeverbände (Rückblick von Frau Kretschmer).

Erprobungsvorhaben "Betriebsplan Natur" 2012-2014

Mit Beginn der aktuellen EU- Förderperiode startete 2015 die neue Maßnahme „Naturschutzqualifizierung für Landnutzer“ (Maßnahme C.1 der Richtlinie NE/2014), umgesetzt mit ELER Artikel 14 - Qualifizierung. Neu sind das flächendeckende Beratungsangebot und das Modul Betriebsplan Natur.

Die Ausführung der Naturschutzberatung erfolgt weiterhin durch Landschaftspflegeverbände, privatwirtschaftliche Unternehmen (Planungsbüros) und Naturschutzstationen. Die Abrechnung erfolgt ebenfalls weiterhin nach bewährten standardisierten Leistungskatalog und der DVL Sachsen stellt auch weiterhin die Koordinierungsstelle

  • Karte der Beratungsgebiete in Sachsen
  • Tabelle der Kontaktdaten der Beratungsinstitutionen

Naturschutzberatung in Niedersachsen

  • Niedersachsen setzt die Beratungsförderung nach ELER Artikel 15 um: Die einzelbetriebliche Beratungsförderung ist seit Februar 2016 in Niedersachsen/Bremen möglich, es gibt auch eine Fördermöglichkeit für den Bereich Agrarumwelt, Greening, Biodiversität. Für geförderte Beratungen stehen 25 anerkannte Beratungsorganisationen zur Verfügung. Im Rahmen des PFEIL (Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum Niedersachsen und Bremen) wird die Einzelbetriebliche Beratung aus Mitteln der Europäischen Union (EU) und der beiden Bundesländer Niedersachsen und Bremen finanziert.
  • Beratungsangebot des Kompetenzzentrums Ökolandbau, Visselhövede: Eva Meyerhoff und ihr Team zählen zu den PionierInnen der Naturschutzberatung.

Naturschutzberatung in Baden-Württemberg

  • Seit 2016 Regelförderung nach ELER Artikel 15: Gefördert werden Beratungsleistungen aus einem Katalog von Beratungsmodulen in den Bereichen Unternehmensführung, Ökolandbau, Tierhaltung, Pflanzenproduktion, Gartenbau, Obstbau, Weinbau, Biodiversität und Energieeffizienz. Mit diesen ausgewählten Beratungsorganisationen (pdf) hat das Land einen Rahmenvertrag abgeschlossen.

Naturschutzberatung in Mecklenburg-Vorpommern

  • Auch Mecklenburg-Vorpommern hat sich entschieden, in dieser Förderphase eine Beratungsförderung nach ELER-Artikel 15 durchzuführen. Neben den klassischen Agrarberatungen können dort auch folgende Beratungen durchgeführt werden:
    • Beratung zu dem Klima und der Umwelt zugutekommende landwirtschaftlichen Praktiken und Erhaltung landwirtschaftlichen Flächen,
    • Beratung zu Maßnahmen und Anforderungen im Zusammenhang mit der Eindämmung des Klimawandels,
    • Beratung zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Landwirtschaft und Unterstützung bei Maßnahmen zu deren Umsetzung,
    • Beratung zur Erhaltung der genetischen Ressourcen in der Landwirtschaft,
    • Beratung zu den Anforderungen oder Maßnahmen zum Wasser- und Bodenschutz,
    • Beratung zu Anforderungen zu besonders tiergerechten Haltungsverfahren
  • Über eine Rahmenvereinbarung stellen anerkannte Beratungsanbieter bei der Rechnungsstelle Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei M-V einen schriftlichen Antrag auf Förderung. Die Anträge (Anzeige) sind mit einem einheitlichen Vordruck jährlich bis zum 31. März oder bis zum 30. September einzureichen. Weitere Informationen
  • Modellprojekt im Sternberger Endmoränengebiet (gefördert vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz), getragen vom Landschaftspflegeverband Sternberger Endmoränengebiet und LMS Landwirtschaftsberatung Mecklenburg-Vorpommern. Vortrag von Bettina Schwarz dazu auf dem Landschaftspflegetag 2012.

Naturschutzberatung in Schleswig-Holstein

  • Seit Januar 2016 fördert das Land Schleswig-Holstein Beratungsanbieter mit nachgewiesener Kompetenz für die Durchführung von einzelbetrieblichen Beratungen in den Bereichen einer nachhaltigen Landwirtschaft - Klima, Energie, Grünland, Tierwohl, integrierter Pflanzenschutz und ökologischer Landbau nach dem ELER-Programm nach  Art. 15 der Verordnung (EG) Nr. 1305/2013. Eine Naturschutzberatung ist damit aber nur indirekt adressiert.
  • Die Lokalen Aktionen bieten gefördert über Artikel 35 ELER (Kooperation) einzelbetriebliche Naturschutzberatungen an. Gefördert wird das Personal mit einer Mindestzahl an Beratungskontakten und Beratungen pro Jahr. Dort wo es keine Lokalen Aktionen gibt bietet die Artenargentur SH eine Naturschutzberatung an.
  • Ein Angebotskatalog, entwickelt ursprünglich in der Lokalen Aktion Aukrug, stellt seit 2016 Ansprechpartner, Beratungsangebote und Fördermaßnahmen zusammen.

Naturschutzberatung in Thüringen

  • Die 2016 und 2017 gegründeten Natura 2000 Stationen sind ansprechpartner für die Naturschutzberatung im bezug auf Natura 2000 Schutzgebiete und geschützte Arten.

    Naturschutzberatung in Bayern

    • In Bayern bieten die unteren Naturschutbehörden die Naturschutzberatung an.
    • Bei der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) gibt es ebenfalls ein Beratungsteam zum Thema Biodiversität.
    • 2019 wurden infolge des Volksbegehrens zum Insektenschutz im Gesetz rund 100 neuen Stellen für die Naturschutzberatung in den Naturschutz- und Landwirtschaftverwaltungen geschaffen.
    • Ausserdem sind die Landschaftspflegeverbände Ansprechpartnerinnen.

    Naturschutzberatung in Nordrhein-Westfalen

    Naturschutzberatung in Hessen

    Naturschutzberatung in Brandenburg

    Bundesweit: Kulturlandpläne und Fokus-Naturtag legen Grundlage für Naturschutzberatung

    Fokus Natur Tag

    • Für ökologisch und konventionell wirtschaftende Landwirte mit Interesse an einer umfangreicheren Naturschutzberatung wurde im Rahmen des Projekts "Fokus-Naturtag" eine Beratungsmethade Entwickelt, die innerhalb eines tages durchzuführen ist: www.fokusnaturtag.de
    • Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wird die Beratung auch nach Abschluss der Projektlaufzeit abgeboten. Mehr Informationen finden Sie auf dieser Seite oder kontaktieren Sie einen Ansprechpartner aus Ihrem Bundesland.

    Kulturlandpläne

    • Kulturlandplan: Das Projekt hat eine umfassende Methode für die gesamtbetriebliche Naturschutzberatung entwickelt und erprobt (Bioland, ifab und FiBL).

    Projekt Biodiversitätsberatung mit der Landwirtschaft (2016-2018)

    Im DVL-Projekt wurden die Grundlagen der Biodiversitätsberatung zusammentragen.

    Der DVL hat gemeinsam mit Landschaftspflegeverbänden Qualitätsstandards für die Biodiversitätsberatung erarbeitet und in einem Leitfaden veröffentlicht sowie auf einer Tagung im Nov. 2018 diskutiert.

    Förderung durch den Bund - GAK

    2011 wurde in die GAK die Förderung von einzelbetrieblichen Beratungsmaßnahmen in Bezug auf den Klimawandel, auf erneuerbare Energien, zur Wasserwirtschaft sowie zu Maßnahmen zur Begleitung der Umstrukturierung des Milchsektors erweitert. Die Bundesländer können bei der Umsetzung entsprechender Fördermöglichkeiten einen Bundeszuschuss bekommen. Naturschutzthemen sind gegebenenfalls im Rahmen der Beratung zu den Agrarumweltmaßnahmen (Maßnahmemgruppe B 2 Beratung Absatz 1.2.2. d) des Rahmenplans) förderfähig.

    Über den Tellerrand

    Österreich

    • Teilnahme an den ÖPUL-Naturschutzmaßnahmen nur nach vorheriger Beratung und Erstellung eines Flächenplans ("WF-Flächen")

      Schweiz, Kanton Argau:


      Vortrag: Naturschutzberatung in Deutschland

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