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Europäischer Landwirtschaftsfonds
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Moorschutz und -wiederherstellung

Es gibt das Infoportal Moorschutz in Deutschland, das gemeinsam vom Thünien Institut und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf betrieben und vom BfN finanziert wird.

Moore sind große Kohlenstoffspeicher, sodass Moorschutz auch immer Klimaschutz ist. Zum Thema informiert das BfN auf ihrer Webseite.

Torfnutzung

Veranstaltungen

Forschungsprojekte

  • Zwischen 2010 und 2014 haben das vTi und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf das vom BfN finanzierte Projekt Moorschutz in Deutschland durchgeführt. Mit dem Projekt wurde ein Instrumentarium zur Planung, Durchführung und Evaluierung von Moorschutzmaßnahmen geschaffen. Hier sind unter anderem Informationen und Literaturquellen zum Moorschutz und seinem Beitrag zum Klimaschutz zu finden als auch zu abgeschlossenen oder laufenden Projekten im Bereich Moorschutz.
  • Das vTi koordiniert und finanziert das Verbundprojekt Organische Böden. Das Hauptziel des Projekts war die flächendeckende Erhebung von Aktivitätsdaten.
  • Im BMBF-Verbundprojekt Klimaschutz - Moornutzungsstrategien (KLIMO) wurden zwischen 2006 und 2010 die Treibhausgasemissionen aus landwirtschaftlich genutzten und wiedervernässten Mooren in Deutschland gemessen sowie Treibhausgasminderungskosten berechnet.
  • Im F+E-Vorhaben Beitrag ausgewählter Schutzgebiete zum Klimaschutz und ihre monetäre Bewertung wurden die klimarelevanten Gase von unter Schutz stehen-den Mooren bilanziert und der Beitrag von Naturschutzmaßnahmen zum Klimaschutz wurde untersucht.
  • Das vom BMBF geförderte Projekt VIP – Vorpommern Initiative Paludikultur beschäftigte sich bis Ende 2013 unter anderem mit der Entwicklung von Erntetechnik, Produkten, Ökosystemleistungen sowie mit rechtlichen Fragen und Beratung von Landwirten für diese nasse Bewirtschaftungsform von Mooren.

 

 

Landschaftswasserhaushalt

Einige Gebiete in Deutschland werden künftig mit zunehmender Trockenheit zu kämpfen haben. Dort stehen Maßnahmen zur Stabilisierung des Landschaftswasserhaushaltes im Zentrum der Klimaanpassung. In diesem Zusammenhang spielt auch der Hochwasserschutz in Küstenregionen und flussnahen Bereichen eine zunehmend wichtiger werdende Rolle.

Forschungsprojekte

  1. Inka BB: Methoden und Instrumentarien für nachhaltiges Wassermanagement in kleinen Einzugsgebieten im Klimawandel (Teilprojekt 19); Instrumentarien und Strategien für nachhaltige Wasserbewirtschaftung in großen Feuchtgebieten(Teilprojekt 20)
  2. Klimzug Nord: Anpassungsprozesse im Regenwassermanagement und Binnenhochwasserschutz (Teilprojekt 2.2)
  3. Regklam: Wassersysteme (Modul 3.2)

 

 

Biodiversität und Schutzgebiete im Klimawandel

Durch den Klimawandel verändern sich die Lebensräume und die Artenzusammensetzungen. Es gibt Arten, die von der Erwärmung profitieren, während andere Arten verschwinden. Derzeit wird davon ausgegangen, dass durch den Klimawandel bis zu 30 Prozent der Tier- und Pflanzenarten in Deutschland bedroht sind.

Bei der Untersuchung der Klimawirkungen auf Arten und Lebensräume kommt den Naturschutzgebieten eine besondere Bedeutung zu:

  • Dem Thema haben sich zwischen 2006 und 2009 das UFZ Halle, die Johannes Gutenberg Universität Mainz, die FH Eberswalde und das PIK in dem Projekt "Schutzgebiete Deutschlands im Klimawandel – Risiken und Handlungsoptionen" gewidmet. Das Projekt wurde vom BfN initiiert und finanziert. Die Webseite vom PIK bietet Informationen zum Projekt sowie eine interaktive Seite, auf der Klimaszenarien für über 4.000 Naturschutzgebiete in Deutschland abgerufen werden können.
  • Zum Thema Biosphärenreservate als Modellregionen für Klimaschutz und Klimaanpassung hat das BfN 2010 einen Workshop durchgeführt und dazu das BfN-Skript 316 herausgegeben.

 

 

Naturschutz und Energiewende

Die für den Klimaschutz so notwendige Energiewende steht zum Teil in Konflikt zu den Zielen des Naturschutzes. Derzeit ist das vom Umweltbundesministerium finanzierte Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende im Aufbau, das sich diesem Spannungsfeld widmet.

Das vom BMU geförderte Projekt Naturschutzstandards Erneuerbare Energien wurde zwischen 2008 und 2010 umgesetzt. Ziel des Forschungsvorhabens war es, den Stand der Formulierung von Naturschutzstandards und Nutzungsanforderungen zu ermitteln sowie Wege aufzuzeigen, um naturschutzfachliche und ökologische Mindeststandards der Sparten Bioenergie, Windenergie an Land und auf See, Wasserkraft, Solarenergie und Geothermie weiterzuentwickeln. Eine internetgestützte Informationsdatenbank stellt die Ergebnisse des Forschungsprojektes sowie Maßnahmen zur Konfliktminderung zur Verfügung.

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) forscht in diesem Zusammenhang zum Thema Raumwirksamkeit der Energiewende.

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