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Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die
ländlichen Gebiete.

 

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LandInForm-Artikel zum Thema

Bildung

LandInForm 3.17

  • Stadt, Land, Welt, Elisa Schwemmle und Kai Diederich
    Der Bildungsansatz "Casual Learning for Sustainability" ermöglicht eine spielerische und zielgruppengerechte Vermittlung entwicklungspolitischer Themen im ländlichen Raum.

LandInForm 4.16

  • Karrierefibel bündelt Ausbildungsstellen, Achim Kistner, Anja Rath
    Junge Menschen zieht die Bildungsmigration in die urbanen Räume. Dabei suchen auch im ländlichen Raum viele – und vielfältige – Unternehmen nach Auszubildenden. Der Rhein-Hunsrück-Kreis wirbt deshalb in der Karrierefibel "Wildwuchs" mit "starken Jobs" um "starke Typen".

LandInForm 2.16

  • Die Schule im Dorf lassen?, Fokusthema
    Der demografische Wandel stellt die Schulinfrastrukturen in den ländlichen Regionen auf den Prüfstand. Sinkende Schülerzahlen und knappe öffentliche Finanzmittel haben in den vergangenen Jahrzehnten bereits in vielen Dörfern zur Schließung der Grundschule geführt. Aber muss es zwangsläufig dazu kommen?

LandInForm 1.15

  • Lernen dicht an der Natur, Anja Rath und Juliane Mante
    Die Landschule im Eifelort Gillenfeld schärft ihr Profil mithilfe eines typisch ländlichen Potenzials: Hier dreht sich alles um Natur und gesunde Ernährung.

LandInForm 4.12

  • Netzwerk für starke Strukturen, Klaus Wirth
    Den Folgen des demografischen Wandels versucht auch die Region Unterweser entgegen zu wirken: Die Akteure des "Netzwerks Schule – Wissenschaft – Wirtschaft" haben vor allem dort Potenzial ausgemacht, wo durch kluge Zusammenarbeit jungen Menschen eine Perspektive in der Region geschaffen wird.

Breitband-/Internetversorgung und Digitalisierung

LandInForm 4.17

LandInForm 3.17

  • Digitale Lösungen fürs Land, Fokusthema
    Digitale Techniken und Anwendungen können Unterschiede zwischen Stadt und Land verwischen. Bei den dafür erforderlichen Infrastrukturen – Stichwort Breitband – hinkt Deutschland international weit hinterher. Dennoch gibt es Beispiele, die zeigen, dass digital auf dem Land einiges los ist.
  • Das Dorf wird digital, Steffen Hess
    Der Dorfplatz hat den Sprung in die digitale Gegenwart geschafft: Handel, Gespräche, gegenseitige Gefälligkeiten – all das lässt sich dank einer Online-Plattform auch über Apps realisieren. Bürger, Kommunen und Einzelhändler entwickelten zusammen mit dem Fraunhofer-Institut das Projekt "Digitale Dörfer".

LandInForm 4.16

  • Neue digitale Welt, Frank Scheerer, Harald Preßmann, Sigrid Wetterau
    In der osthessischen Gemeinde Hauneck lernen Senioren den Umgang mit dem Internet und digitalen Geräten. Sie können dadurch einfacher mit der Familie kommunizieren – und womöglich eines Tages im Bedarfsfall digitale Assistenzsysteme nutzen.

LandInForm 4.15

  • WLAN für alle, Interview mit Freifunk Westpfalz
    Vor einem Jahr haben mehrere Gemeinden im Donnersbergkreis gemeinsam mit dem Chaos Computer Club Kaiserslautern das Projekt "Freifunk Westpfalz" gestartet. Über 540 Nutzer, darunter Privatleute, Initiativen und Unternehmen, geben mittlerweile ihr WLAN frei und sorgen damit für kostenlos verfügbares Internet.

LandInForm 4.12

  • Breitband für ländliche Räume, Fokusthema
    Mit "Ich bin drin – ist das einfach!" warb Boris Becker 1999 in einem Werbespot dafür, sich einen Onlinezugang anzuschaffen. Seitdem hat das Internet eine rasante technische Entwicklung vollzogen. "Breitband" lautet das Schlagwort und steht dabei für unterschiedliche Auslegungen. Wir legen den Fokus auf schnelles Internet und was es für ländliche Räume bedeutet.

LandInForm 2.12

  • Selbstbestimmte Internetsurfer, Nadine Kießling
    Eine schnelle Datenübertragung über Breitbandanschlüsse wird als Standortfaktor immer wichtiger. Doch gerade im ländlichen Raum sind die Chancen hierfür schlecht – die Verlegung der notwendigen Glasfaserkabel rentiert sich für Privatunternehmen nicht. Die Bürger der fränkischen Kleinstadt Herrieden ergriffen selbst die Initiative: Sie gründeten eine Bürgergenossenschaft und wurden zu Eigentümern ihres Glasfasernetzes.

LandInForm 3.11

LandInForm 3.10

  • Breitbandig in die Zukunft – mit dem Landnetz e.V., Nico Lange
    Lange bevor die unzureichende Breitbandversorgung ländlicher Räume überhaupt öffentlich thematisiert wurde, sind die Einwohner des 200-Seelen-Dorfes Alterstedt in Thüringen dem Problem mit Kreativität und Eigensinn zu Leibe gerückt: Seit 2003 treiben sie mit ihrem Verein Landnetz e. V. den Breitbandausbau erfolgreich auf eigene Faust voran.

Finanzierung

LandInForm 4.13

  • Ein Fonds, der sich selber speist, Josef Bühler, Walter Benkert und Gwendolin Dettweiler
    Mit einem revolvierenden Regionalfonds haben zwei Regionen ein neues Finanzierungsinstrument für die ländliche Entwicklung konzipiert. Im Juni 2013 ist im Landkreis Rügen-Vorpommern der neue Fonds gestartet: Es wurden erste Kredite zwischen 5000 und 20000 Euro vergeben.

Forschung

LandInForm 1.17

  • Diplomarbeitsbörse Regionalentwicklung, Karin Peter
    Studierende suchen sich für Abschlussarbeiten mitunter gerne Praxispartner und Untersuchungsregionen aus allerdings durchaus mit unspezifischen oder praxisfernen Fragestellungen. Darum bringen in Niederösterreich Akteure aus der Regionalentwicklung seit 2012 ihre eigenen Themen auf den Markt.
  • Erfolgsfaktoren für barrierefreies Reisen, Hannah Rudiger
    Wäre es nicht schön, wenn jeder reisen könnte, wie und wohin er möchte? Doch für Menschen mit Mobilitäts- und Aktivitätseinschränkungen ist ein entspannter Urlaub nicht selbstverständlich. Die Bachelorarbeit "Erfolgsfaktoren für Produkte im Barrierefreien Tourismus" zeigt, was dafür nötig ist.

LandInForm 4.16

  • Regionalentwicklung durch eine junge Brille sehen, Florian Grünhäuser
    Wo liegen Stärken und Schwächen einer Region? Was sind Aspekte regionaler Identität? Wie ist es um Freizeitmöglichkeiten, Beruf und Dorfgemeinschaft bestellt? Eine Regionalanalyse erforschte unterschiedliche Aspekte der Lebenswelten insbesondere junger Menschen und zeigt: Der Blick von außen eröffnet auch den Bürgern vor Ort neue Blickwinkel.

LandInForm 2.16

  • Was macht ländliche Räume zukunftsfähig?, Karlheinz Knickel und Sarah Peter
    Ein internationales Forschungsvorhaben hat untersucht, wie Marktmechanismen, gesellschaftliche Anforderungen und Ressourcenverknappung die Entwicklung ländlicher Räume und die Landwirtschaft beeinflussen. Das Fazit: Kooperationen werden wichtiger.

LandInForm 3.15

  • Smart Villages: Kooperation zwischen Uni und Dorf, Rolf Becker und Birgit Mosler
    Ein Forschungsprojekt der Hochschule Rhein-Waal hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem zunehmenden Verfall der dörflichen Infrastruktur mit kreativen Ideen entgegenzutreten. Dabei sind die Bürger vor Ort Forschungsobjekt und wichtigste Protagonisten zugleich.
  • Nah versorgt im kleinen Ort, Patrick Küpper und Winfried Eberhardt
    Im Rahmen eines Forschungsprojekts haben Wissenschaftler des Thünen-Instituts Nahversorgungsangebote in kleinen ländlichen Orten untersucht. Lassen sich Erfolgsfaktoren ableiten? Oder vermeidbare Risiken?

LandInForm 2.15

  • Cluster stärken ländliche Räume, Christian Hundt und Matthias Kiese
    Forscher und Wirtschaftsförderer sehen in Unternehmensclustern einen regionalen Wachstums- und Beschäftigungsmotor. Wie kann Clusterpolitik die regionale Wirtschaft ländlicher Räume krisenfester machen?

Grundversorgung sichern

LandInForm 3.18

  • Das wird ankommen!, Juliane Mante
    Katja Geidel eröffnet einen Dorfladen in der sächsischen Provinz und betritt damit persönliches Neuland. Der Weg dorthin war nicht immer einfach.
  • Ein Treffpunkt für alle, Margret Artzt
    Wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen: Menschen mit geringem Einkommen hilft der "EinLaden am Obertor" dabei.

LandInForm 2.17

  • Nachhaltigkeitsladen sucht Nachahmer, Isabella Teetz-Knorr
    Der Soziale Bürgermarkt in Hagen im Bremischen ist mehr als ein Geschäft: Er bildet einen lebendigen Treffpunkt im Ort – samt Bücherstube, Bürgerberatung und Büroraum. Gründer Andreas Klimek will sein Konzept nun verbreiten, damit Menschen auf dem Land weiterhin miteinander ins Gespräch kommen.

LandInForm 1.17

  • Das fahrende Bürgerbüro, Alexander Schulz
    Bürgernahe Verwaltung – in Wittstock/Dosse wird das wörtlich genommen. Seit 2012 können sich die Bürger hier auch in entlegenen Ortsteilen sicher sein, dass einmal im Monat der mobile Bürgerservice vorbeikommt und sie viele ihrer Anliegen gleich vor der Haustür erledigen können.

LandInForm 2.16

  • Über Gleichwertigkeit reden, Interview mit Prof. Dr. Jens Kersten
    Im fachlichen Austausch zur ländlichen Entwicklung wird oft das Fehlen der im Grundgesetz (GG) verankerten gleichwertigen Lebensverhältnisse angeprangert. Wer ist dafür zuständig, diesen Anspruch zu erfüllen?

LandInForm 1.16

  • Daseinsvorsorge zukunftsfähig machen, Martin Albrecht, Michael Glatthaar, Axel Stein und Knud Trubbach
    Immer weniger Menschen, immer ältere Menschen: Viele Landkreise müssen sich mit den Folgen des demografischen Wandels für die Versorgungsinfrastruktur und den öffentlichen Nahverkehr auseinandersetzen. Ein Forschungsprojekt hat untersucht, wie Regionen in Mitteldeutschland aufgestellt sein sollten, um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben.

LandInForm 4.15

  • Auf dem Land bewegt sich was, Jana Hoymann
    Wichtige Einrichtungen der Daseinsvorsorge lassen sich nur erhalten, wenn die Menschen sie auch erreichen können. Im ländlichen Raum wird dies auf Dauer nur mit einem Mix aus öffentlicher, privater und bürgerschaftlicher Initiative funktionieren.

  • "Wir brauchen Freiräume, um zu experimentieren", Interview mit Manuel Slupina
    Die sogenannten Standards sollen vergleichbare Lebensumstände in der Stadt und auf dem Land gewährleisten. Aufgrund des demografischen Wandels im ländlichen Raum verwandeln sie sich jedoch zunehmend zu Hürden. Welche Rahmenbedingungen braucht die Daseinsvorsorge?

LandInForm 1.15

  • Alle werden im Job gebraucht, Jana Hoymann
    Wie können vom demografischen Wandel betroffene Regionen ihre Fachkräfte sichern und ausreichend Bildung gewährleisten? Sechs Projekte im Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge setzen hierzu innovative Ideen um.

Jugend, Familie, Alter

LandInForm 3.18

  • Keinen alleine lassen, Sabrina Strecker
    Im Saarland schenken Paten mit Herz ihre Zeit – und helfen älteren Menschen, länger zu Hause zu leben.

LandInForm 4.16

  • Selbstbestimmt zu Hause alt werden, Fokusthema
    Gut leben im Alter – das heißt für viele, möglichst lange selbstständig und in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Wie ländliche Regionen ältere Menschen dabei unterstützen können, beleuchten wir mit unserem Fokus schlaglichtartig.

LandInForm 2.15

  • Alt und trotzdem mittendrin, Jana Hoymann
    Ältere Menschen in ländlichen Regionen sollen möglichst lange selbstständig zu Hause leben können. Dieses Ziel verfolgen acht Projekte im Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

LandInForm 4.14

  • Alt und trotzdem mobil?, Christoph Gipp, Petra Nienaber und Guido Schiffhorst
    Besonders in ländlichen Regionen geht die Bevölkerung zurück, das Durchschnittsalter steigt und wohnortnahe Versorgungsmöglichkeiten sind auf dem Rückzug. Deshalb ist Mobilität für eine gesellschaftliche Teilhabe hier besonders wichtig. Vor diesem Hintergrund hat die IGES Institut GmbH im Auftrag des ADAC ältere Menschen im ländlichen Raum zu ihren Mobilitätsbedürfnissen befragt und Handlungsempfehlungen ausgesprochen.

  • "Barrierefreiheit geht jeden an – und sie beginnt im Kopf!", Interview mit Patrick Dohmen
    Vor elf Jahren wurde in der Euregio Maas Rhein das Euregio Kompetenzzentrumfür Barrierefreiheit e. V. (EUKOBA) gegründet. Unterstützt durch 140 ehrenamtlich aktive Mitglieder berät, schult und prüft es Kommunen, Einrichtungen und Unternehmen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierung durch Selbsterfahrung, beispielsweise mittels Simulation von Demenz, Schlaganfall oder Alter sowie branchenspezifischen Rollenspielen. Zusammen mit der RAL-Gütegemeinschaft Barrierefreiheit verleiht EUKOBA entsprechend ausgestatteten Objekten, Produkten und Dienstleistungen das 2012 eingeführte europäische RAL Gütezeichen barrierefrei. Patrick Dohmen ist Vorsitzender des Vereins. Er macht Barrierefreiheit aktuell zum Thema in zwei nordrhein-westfälischen Regionen, die sich für eine LEADER-Förderung bewerben – dem Indeland sowie dem Zusammenschluss "Alpen, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten".

LandInForm 1.14

  • Was fördert den Dialog der Generationen?, Kristin Otto, Jörn Sommer und Christian Randel
    Drei ländliche Gemeinden entwickelten und erprobten von Januar 2012 bis September 2013 im Rahmen des Modellprojekts „Generation 3 x Wir“ der Otto Benecke Stiftung neue Ansätze, um generationenübergreifendes, bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Dieser Beitrag zeigt anhand der Evaluierungsergebnisse, welche Faktoren das Engagement im ländlichen Raum beeinflussen.

LandInForm 1.13

  • Familien.Land.Leben, Fokusthema
    Es gibt sie, aktive, ländliche Familien, die sich für das Landleben entscheiden und die sich auch dafür einsetzen, ländliche Lebensqualität zu bewahren. Doch solch junge Landfamilien werden immer weniger. Deshalb haben wir Familien auf dem Land und ihre Bedürfnisse an ihren Lebensraum in unseren Fokus gestellt: Hier zeigen wir neben den aktuellen Bevölkerungszahlen auch, wie ländliche Räume familiengerechter gestaltet werden können. Es gilt, Familienfreundlichkeit zu entwickeln und auszubauen, unumgängliche Schrumpfungsprozesse zu gestalten, die Heimatverbundenheit bei Kindern und Jugendlichen zu fördern und sie an der regionalen Entwicklung zu beteiligen.

LandInForm 2.10

  • Zu Hause alt werden: interkommunale Zusammenarbeit macht’s möglich, Klaus Zeitler und Waltraud Lobenhofer
    Vor allem ländliche Kommunen sind immer stärker von Überalterung betroffen. Seniorenwohnheime und Pflegeeinrichtungen sind eine, aber längst nicht die einzige Maßnahme, um dieser Entwicklung zu begegnen. Neun bayerische Kommunen haben sich zusammengeschlossen, um alternative Lösungen zu finden – mit Erfolg.

LandInForm 1.10

  • Jugend im ländlichen Raum: Bleiben – abwandern – zurückkommen?, Fokusthema
    Abwandern oder Bleiben? Diese Frage beschäftigt viele Jugendliche in den ländlichen Regionen Deutschlands spätestens dann, wenn sie vergeblich einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz suchen. Das Fokusthema beschäftigt sich mit den Wanderungsbewegungen junger Menschen und stellt Ideen vor, die zum Bleiben bewegen.

Konzepte für die Dorfentwicklung

LandInForm 2.18

  • Bürgerengagement braucht Expertenwissen, Manuel Slupina
    Auf dem Land gibt es zunehmend Lücken in der Daseinsvorsorge. In sechs nordhessischen Gemeinden entwickelten Bürger Projekte, um sie zu schließen. Unterstützt wurden sie dabei vom Programm „Land mit Zukunft“.

  • Gemeinde der Dörfer, Anja Rath und Mario Hecker
    Was haben ein Song und ein Omnibus gemeinsam? Sie stehen für das lebendige Dorfleben im nordrhein-westfälischen Kalletal.

LandInForm 1.18

  • Impulse für das neue Dorf, Fokusthema
    Früher waren Dörfer Arbeits- und Wirtschaftsgemeinschaften. Das hat sich vielerorts geändert, Versorgungsstrukturen sind weggefallen und traditionelle Treffpunkte verschwunden. Der Wandel bietet Dörfern aber die Chance, Neues entstehen zu lassen. Dafür braucht es eine lebendige Dorfgemeinschaft, Menschen, die sich kümmern und die andere dazu motivieren, das Vertraute neu zu betrachten.

LandInForm 3.17

  • Gesprächskultur neu beleben, Michael Ripperda und Johannes Buß
    Das Dorf- und Landleben hat sich gewandelt. Wie lassen sich dadurch bedingte Konflikte lösen? Im Dialog! Mit den "Dorfgesprächen" setzt ein Modellprojekt aus Niedersachsen neue Impulse in der Dorfentwicklung.

LandInForm 2.17

  • Den Wandel managen, Andrea Soboth
    Wer Strukturen innerhalb einer Kommune langfristig ändern will, benötigt ein Konzept, das sämtliche kommunale Handlungsbereiche umfasst. Einen Ansatz dafür bieten "Gestaltete lokale Veränderungsprozesse" (LVP): Sie wirken über Förderzeiträume hinweg.

LandInForm 4.16

  • Botschafter für den Wandel, Verena Welter
    Um dem demografischen Wandel zu begegnen, haben viele Gemeindeverwaltungen inzwischen eine Entwicklungsstrategie auf Papier gebracht. Doch wie trägt man die Strategie zu den Menschen? Die Verbandsgemeinde Daun in Rheinland-Pfalz setzt auf zwei WEGE-Botschafter.

LandInForm 3.16

  • Gespräche auf der Haferkiste, Stephanie Arens
    Neuigkeiten erfuhr man in Südwestfalen früher vor allem auf der Haferkiste im Stall – heute reist eine symbolische Haferkiste von Dorf zu Dorf und lädt zum gegenseitigen Austausch ein.

LandInForm 2.15

  • "Mit Kopf, Herz und Hand", Interview mit Regina Karrenbauer
    Die globale ehrenamtliche Transition-Bewegung will die Gesellschaft widerstandsfähiger gegenüber Krisen machen. "Westerwald im Wandel" ist eine der wenigen ländlichen Transition-Initiativen in Deutschland. Trotz vieler – auch typisch ländlicher Herausforderungen – hat sie in kurzer Zeit bereits viel bewegt.

LandInForm 3.14

  • "Motivierte Macher brauchen gutes Rüstzeug", Interview mit Petra Schmettow
    Acht europäische Organisationen haben 2013 das "Lernforum Bürgerkommune – Beteiligung und Engagement im ländlichen Raum gestalten" gestartet. Ihre Ausgangsfrage war: Gibt es einen spezifischen Lernbedarf im ländlichen Raum bei Bürgerbeteiligung und -engagement? Drei Lead-Partner aus Tschechien, Bulgarien und Deutschland führten regionale Bedarfsanalysen durch und formulierten ein gemeinsames Rahmenkonzept. Das deutsche "forum für internationale entwicklung + planung" (finep) hat daraus ein modulares Seminar für Baden-Württemberg entwickelt. Anfang 2014 wurde es in Kooperation mit der Akademie Ländlicher Raum Baden-Württemberg erprobt und evaluiert. finep-Mitarbeiterin Petra Schmettow schildert ihre Erfahrungen und wagt einen Ausblick.

LandInForm 2.14

  • Coaching für die Region, Helmut Kurz
    Mit einer aus dem Europäischen Sozialfonds geförderten Initiative will der Freistaat Bayern Lösungsansätze zur Bewältigung regionaler Herausforderungen der Arbeitsmärkte unterstützen. Als eine von 19 Regionen setzt der oberfränkische Landkreis Lichtenfels seit 2012 den "Zukunftscoach" um.

LandInForm 4.14

  • Klare Sache – Abwasserbehandlung in Eigenregie, Thilo Sahlbach
    Das sächsische Dorf Treptitz hat mit viel Engagement und Sachverstand seine Abwasserbehandlung selbst in die Hand genommen. Zwei dezentrale Gruppenkläranlagen haben die Bewohner geplant und gebaut und im Rahmen der Tiefbauarbeiten gleichzeitig eine Nahwärmeleitung verlegt. Das Dorf profitiert finanziell und hat seine Attraktivität für Zuzügler gleichzeitig spürbar gesteigert.

LandInForm 2.14

  • Coaching für die Region, Helmut Kurz
    Mit einer aus dem Europäischen Sozialfonds geförderten Initiative will der Freistaat Bayern Lösungsansätze zur Bewältigung regionaler Herausforderungen der Arbeitsmärkte unterstützen. Als eine von 19 Regionen setzt der oberfränkische Landkreis Lichtenfels seit 2012 den "Zukunftscoach" um.
  • Entwicklung für Gemeinden, die Regionen sind, Hubertus Bertling
    Die Leistungsfähigkeit von Städten und Gemeinden hängt nicht nur von ihrer Struktur und Standortqualität, sondern vor allem vom Miteinander aller Akteure ab. In einer Pilotphase hat Sachsen-Anhalt zehn Gemeinden dabei unterstützt, modellhaft ein Integriertes Gemeindliches Entwicklungskonzept zu erarbeiten. Es soll ländliche und städtische Entwicklung miteinander verknüpfen.

LandInForm 1.14

  • Ein Beteiligungsmotor hat viele Stellschrauben, Nadine Kießling
    "Bürger gestalten ihre Heimat" – das ist ein Leitsatz des Bottom-up-Prinzips. Wie erfolgreich wurde der Ansatz in der vergangenen Förderperiode in der LEADER-Region Hesselberg umgesetzt? Dieser Frage ging die Bachelorarbeit "Erfolg der Umsetzung des Bottom-up-Ansatzes in der endogenen ländlichen Regionalentwicklung" an der Phillips-Universität Marburg nach.

LandInForm 4.13

  • Gewonnen hat, wer dranbleibt! Anne-Kathrin Werthenbach
    Mit seiner "Zukunftsinitiative Siegen-Wittgenstein 2020" begegnet der ländlich strukturierte Kreis seit zehn Jahren den Auswirkungen des demografischen Wandels. Mit der Initiative "LandLeben – Zukunftsfähig leben im ländlichen Raum" bündelt er dafür Angebote und Informationen für Dorfakteure. Und er greift die dabei gesammelten Erfahrungen für die eigene Weiterentwicklung auf.

LandInForm 3.13

  • Dorfentwicklung mit konzeptioneller Beteiligung, Michael Glatthaar und Kirsten Steimel
    Im Jahr 2012 hat Hessen mit dem sogenannten "Integrierten kommunalen Entwicklungskonzept" ein neues Dorfentwicklungsverfahren eingeführt, bei dem die gesamte Kommune betrachtet werden muss. Besonderen Wert legt das Land auf eine breite Beteiligung. Als eine der ersten Kommunen hat die Gemeinde Lautertal im Vogelsbergkreis das Verfahren erfolgreich angewendet.
  • Ein Wettbewerb findet die Aktiven, Manja Hähnel
    Der Verein "Landschaf(f)t Zukunft" hat den Wettbewerb "Lebendige Gemeinden im Silbernen Erzgebirge" ausgerufen. Innovative Initiativen wollte er auszeichnen - und gleichzeitig einen Überblick bekommen, welche Ideen und Projekte derzeit in der Region umgesetzt werden. Den engagierten Gruppen wird nun gezielt Beratung und Förderung angeboten. Und die Projektideen fließen ein in das regionale Entwicklungskonzept.
  • Regionalplanung als Koordinator regionaler Entwicklung?, Interview mit Ulf Hahne und Joachim Albrech
    Die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) hat die Rolle der Regionalplanung bei der Gestaltung ländlicher Entwicklung untersucht. Der Anlass bestand darin, dass Regionalplanung sich nicht nur auf die steuernde Planung beschränken, sondern verstärkt auf die regionale Prozessentwicklung einwirken soll. Diesem Anspruch stehen Vertreter der Regionalentwicklung teilweise skeptisch gegenüber. Wir konnten Joachim Albrech als Mitautor des ARL-Arbeitsberichtes und Professor Ulf Hahne für ein Gespräch gewinnen.
  • Dialog im Stall, Klaus Ludden
    Mit dem Modellprojekt "Dorfgespräch" wollen das Land Niedersachsen und das Bistum Osnabrück von 2013 bis 2015 das Verständnis zwischen Dorfbewohnern und Landwirten fördern und eine konstruktive Gesprächskultur wiederbeleben. Vor Kurzem fand der erste "dialogABEND" in der Grafschaft Bentheim statt.
  • Dorfkümmerer in Brandenburg, Lea Miram und Tobias Federwisch
    Seit 2012 sind im nordöstlichen Brandenburg acht Frauen und Männer als Dorfkümmerer aktiv. Sie vermitteln zwischen Dorfbevölkerung und externen Unterstützern und mobilisieren die Menschen vor Ort für konkrete Projekte. Die gemeinnützige Beratungsorganisation social impact aus Potsdam unterstützt sie dabei.
  • Zukunft selbst in die Hand nehmen, Franziska Schubert, Stephan Meyer und Maik Hosang
    Im Jahr 2011 schlossen sich zwei zuvor einzeln agierende Bürgergruppen zum Bündnis Zukunft Oberlausitz zusammen. Es versteht sich als Koordinator für die Menschen der Region: In offenen Gesprächsforen werden die vor Ort wichtigen Themen gefunden und selbstorganisierte Lösungsansätze unterstützt - mit Erfolg. Das Konzept "ZukunftsProjektor" ist einer der "Neulandgewinner" der Robert-Bosch-Stiftung.
  • Genossenschaft für Dorfgemeinschaft, Bernd Wecker
    Nachdem sich die Kommune in den vergangenen Jahren zunehmend aus der Finanzierung des Dorfgemeinschaftshauses im Dorf Dalwigksthal zurückziehen musste, hatte der Ortsberirat die Idee, die bis dahin wenig genutzte Einrichtung in Eigenregie wiederzubeleben. Finanziert werden sollte der Treffüpunkt über eine Genossenschaft. Man machte sich auf die Suche nach zukünftigen Anteilseignern.

LandInForm 2.13

  • Auf dem Balkan ist was los, Bettina Rocha
    Das Dorf Hagedorn ganz im Osten Nordrhein-Westfalens war mit seinen rund 100 Einwohnern immer klein und ist es geblieben. Die Hagedorner kommen – heute wie damals – ausgezeichnet damit zurecht. Wie ein Dorf lebendig und die Identifikation seiner Bürger mit ihrer Heimat bestehen bleibt, schildern Birte Brand und ihre Mutter Brigitte.
  • Pioniere im ländlichen Raum, Melanie Adam, Florian Grünhäuser, Elena Lange, Kristin Müller, Jacob Renner und Jacqueline Seiferth
    Für kreative Menschen, die Orte mit neuen Ideen nutzen, verwenden Wissenschaftler seit einigen Jahren den Begriff "Raumpioniere". Ein Team von Studierenden der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde untersuchte zwei Beispiele im ländlichen Brandenburg. Ihre Fragen: Können Raumpioniere Impulse für eine nachhaltige Regionalentwicklung geben? Was ist hinderlich, was hilfreich für ihr Wirken?
  • Denkschmiede für regionale Entwicklung, Florian Daniel Weber
    In der bayerischen Region Mainfranken wird Regionalentwicklung als landkreisübergreifender Prozess verstanden. Um das Wissen und gute Ansätze besser zu vernetzen und konkrete Handlungsansätze zu erarbeiten, wurden sechs Fachforen initiiert – darunter das Fachforum Demografischer Wandel/Fachkräftesicherung.

LandInForm 2.12

  • Saalesparkasse macht mobil, Christian Germer
    Seit August 2011 fährt die Saalesparkasse mit einer mobilen Filiale zehn ländliche Gemeinden im Saalekreis in Sachsen-Anhalt an. Damit übernimmt sie in besonderer Weise Verantwortung für die ländliche Region, aus der sich andere Institute mehr und mehr zurückgezogen haben.

LandInForm 1.12

  • Gründen wir eine Dorfbewegung!, Sören Bronsert
    Viele Dörfer in ländlichen Regionen haben ähnliche Probleme: demografischer Wandel, der Verlust der Infrastruktur, verödende Ortskerne. Bisher fehlt ihnen jedoch eine Plattform zum Austausch von Know-how und Lösungsmöglichkeiten. Nach internationalem Vorbild sollen in Deutschland deshalb Dorfbewegungen gegründet werden.
  • Stotel macht Schule, Carsten Stimpel
    Weil ein anderer Schulstandort in der niedersächsischen Ortschaft Stotel erweitert wurde, musste die Gemeinde das alte Schulgebäude schließen. Doch die Bürger wollten das historische Gebäude für die Gemeinschaft erhalten. Mithilfe von LEADER-Mitteln und viel ehrenamtlicher Arbeit schufen sie aus dem denkmalgeschützten Gebäude einen neuen Ort der Begegnung.

LandInForm 4.11

  • Starke Gemeinschaft - lebendiges Dorf, Fokusthema
    Wann ist eine Gemeinde für ihre Bewohner und potenzielle Neubürger attraktiv? Es ist nicht nur die Infrastruktur, die stimmen muss. Wenn es ein aktives soziales und kulturelles Leben und ein starkes Gemeinschaftsgefühl im Dorf gibt, fühlen sich Einheimische gut aufgehoben und Neubürger schneller integriert.

Kultur, Vereine

LandInForm 1.17

  • Kultur setzt Impulse, Fokusthema
    Ob Tanz in den Mai, Martinsfeuer oder Weinfeste – kulturelle Erlebnisse können, als sich wiederholende Ereignisse in Kindheit und Jugend, unser Bild von Heimat prägen. Andere Kulturveranstaltungen ermöglichen es, sich mit aktuellen Themen auseinanderzusetzen, etwa das Dorftheater. Kultur im ländlichen Raum kann also Altvertrautes mit Neuem verbinden – und so maßgeblich das Lebensumfeld gestalten.

LandInForm 3.16

  • Ein Wirtschaftsfestival in der Altmark, Björn Gäde
    Die Altmark im Norden von Sachsen-Anhalt ist eine ländliche Region mit geringer Bevölkerungsdichte. Das Wirtschaftfestival "AltmarkMacher" wurde organisiert, um die Potenziale der Region vorzustellen.

LandInForm 2.16

  • Dorfgaststätten in Not, Ilona Hadasch, Harald Kegler und Jürgen Peters
    In immer mehr Dörfern werden die Gaststätten geschlossen. Mit ihnen geht auch eine zentrale Einrichtung des dörflichen Lebens verloren. Wie können diese wichtigen sozialen Treffpunkte wiederbelebt werden?

LandInForm 4.14

  • Gut zum Leben und Handwerkskunst Erleben, Anja Rath
    Im Landkreis Meißen, links der Elbe, liegt die sächsische Kreisstadt Riesa. Rund 30000 Einwohner hat sie – knapp 30 davon leben in Gostewitz. Sucht man den Ort im Internet, findet man lokale Pressemeldungen. Der erste Treffer ist allerdings eine eigene Webadresse: www.gostewitz.de. Sie verlinkt zur Internetseite des WohnKulturGuts von Jan Giehrisch. "Wir wollen hier leben, den alten Hof sanieren und durch Kunst wiederbeleben", sagt er.

LandInForm 1.14

  • Sorbisch modern: traditionelle Elemente neu interpretiert, Katrin Lohmann
    Die Idee und das Konzept des LEADER-Projektes "sorbisch modern" sind so einfach wie besonders: Modedesign-Studenten entwickeln eine moderne Kollektion aus der jahrhundertealten Trachtentradition der ethnischen Minderheit der Sorben/Wenden in der Lausitz. Dabei beschäftigen sie sich auch mit ihrer Geschichte, ihrer Kultur und ihrem Alltag in Deutschland.

LandInForm 3.13

  • Ein Dorf wird Filmstar, Lukas M. Egyptien
    Das Projekt "Dorfkino" im sächsischen Herrnhut sucht nach Gemeindegebietsreformen und in Zeiten des demografischen Wandels neue Wege für eine intergenerative Kommunikation. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ortsteilen und Generationen wird hier von Bürgern filmisch begleitet und so zum digitalen Gedächtnis.

  • "Vereine tragen das gesellschaftliche Leben im ländlichen Raum.", Interview mit Claudia Koch
    Die kleine, rund 3600 Einwohner zählende Gemeinde Jossgrund im Spessart gehört zu den vom demografischen Wandel am stärksten betroffenen Regionen in Hessen: Für die nächsten zehn Jahre wired ein Bevölkerungsrückgang um zehn Prozent prognostiziert. Die Gemeinde hat ein Modellprojekt gestartet, in dem sich ihre Vereine frühzeitig mit den Folgen dieser Entwicklung auseinandersetzen. Begleitet werden sie von Claudia Koch und Martina Rosanski vom Büro für Stadt- und Regionalentwicklung pro regio aus Frankfurt.

LandInForm 2.13

  • In welchem Haus ich lebe, Anne Eaton und Alexander Sobotta
    Was beim Urlaub in den Alpen, an der Nordsee oder in der Toskana als besonders typisch für die dortige Region geschätzt wird, rückt für viele Bauherren und Architekten beim eigenen Bauprojekt völlig in den Hintergrund: die lokale Baukultur und die harmonische Einbindung in Dorf- und Landschaftsbild. Die LEADER-Region Eifel hat regionaltypische Bauweisen erfasst. Nun gilt es, Menschen für deren Wert zu sensibilisieren.
  • Kreative Dörfer, Stephan A. Lütgert
    Mit ihrem Projekt "Kunst fürs Dorf – Dörfer für Kunst" will die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft neue kulturelle Aktionsräume im ländlichen Raum schaffen und Landbewohner zur aktiven Teilhabe motivieren. Die Erfahrungen zeigen: Kunst setzt in Bewegung. 

Medizin

LandInForm 3.18

  • Vier Ärzte unter einem Dach, Antje Erler und Dennis Wilke
    Die Gemeinde Katzenelnbogen hat dem drohenden Hausärztemangel ein Schnippchen geschlagen – mit einem Medizinischen Versorgungszentrum, das von der Kommune getragen wird.

LandInForm 1.18

  • Mehr Ärzte aufs Land, Thomas Dörrer, Susanne Mittmann, Thomas Frese
    Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nimmt Medizinstudierenden mit einem besonderen Projekt die Angst vor dem Land.

LandInForm 3.17

  • Herausforderung Geburtshilfe, Florian Bauer
    Seit mehr als 20 Jahren nimmt die Zahl der Geburtshilfe-Abteilungen in Deutschlands Krankenhäusern kontinuierlich ab. Besonders betroffen sind ländliche Gebiete: Dort wird der Weg immer länger, den Schwangere zur Geburtsstation zurücklegen müssen.
  • Nicht gläsern, sondern gut versorgt, Alexandra Eichner
    Hausärzte haben ihre Patientendaten im Blick. Aber wie können sie bei einem Notfall schnell anderen Medizinern zur Verfügung gestellt werden? Im Landkreis Hof vernetzen sich dafür die Akteure digital.

LandInForm 2.16

  • Umbruch ist machbar, Rainer Winkel und Joachim Schade
    Ein Großteil der Hausärzte in ländlichen Räumen wird in naher Zukunft in den Ruhestand gehen. Die Weiterführung ihrer Praxen ließe sich durch umfassende strukturelle Veränderungen sicherstellen: Geeignete Konzepte und der gesetzliche Rahmen ermöglichen das.

LandInForm 2.15

  • InGe berät, Antje Erler
    Wie bringt man den Bedarf an medizinischer Versorgung auf dem Land und die Ansprüche von Nachwuchsmedizinern unter einen Hut? Erfolgsmodelle können helfen, das Konzept für die eigene Region zu finden.

LandInForm 1.14

  • Ärzte auf Tour, Juliane Mante
    Der demografische Wandel stellt auch den niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel vor große Herausforderungen: Immer mehr älteren Menschen stehen immer weniger niedergelassene Ärzte gegenüber. In einem Pilotprojekt sind daher seit August 2013 Ärzte in einer mobilen Arztpraxis im Landkreis unterwegs, um Patienten zu versorgen und die Hausärzte zu entlasten.

LandInForm 2.13

  • Ganzheitlich versorgt im Gesundheitshaus Mirow, Kai Böhme
    Als ein mit Mühe gewonnener Landarzt nach einem Jahr in der Nähe des mecklenburgischen Mirow überraschend seine Praxis schließt, ergreifen einige Ärzte aus der Region die Initiative. Ein Gesundheitshaus soll die Grundversorgung in der Region sichern – und wird mit Angeboten weit über hausärztliche Versorgung hinaus sowohl medizinische Rundumversorgung als auch Arbeitsplätze und touristischen Mehrwert bieten.

Rückkehrer, Zuwanderer

LandInForm 4.15

  • Zuwanderung - Chance und Aufgabe, Fokusthema
    Die Bevölkerungszahl auf dem Land nimmt ab - Fachkräftemangel und Leerstand drohen. Allerdings ist günstiger Wohnraum auch ein Potenzial, mit dem ländliche Räume Zuwanderer gewinnen können. Zuzug ist somit eine Aufgabe und eine Chance. Was ist nötig, damit Integration gelingen kann?
  • Der Hierbleiber, Friedemann Kahl
    Christian Dabbert ist ein kreativer Kopf mit Unternehmergeist. Mithilfe von ELER und anderen Fördermitteln hat er in Laucha in Sachsen-Anhalt eine alte Zuckerfabrik zum UNSTRUTCAMP umgebaut. Hier kann man nun Kanus leihen und übernachten, selbst gekelterten Wein trinken und bald auch regional speisen.

LandInForm 1.15

  • Attraktiv für Zuwanderer werden, David Westenberg und Susanne Schön
    In vielen ländlichen Kommunen Deutschlands fehlt es an Fachkräften und jungen Auszubildenden. Wissenschaftler haben untersucht, wie Kommunen attraktiver für qualifizierte Zuwanderer aus dem Ausland werden können.

LandInForm 4.14

  • Integration ist ein Zukunftsthema für ländliche Räume, Gudrun Kirchhoff
    Sieben ländliche Kommunen nahmen von 2012 bis 2014 am Projekt "Integrationspotenziale ländlicher Regionen im Strukturwandel" teil. Ihr Anliegen war es, die Herausforderungen des demografischen Wandels mit Fragen der Integration und der Fachkräftesicherung zu verknüpfen.

  • Kreativschmiede für Studierende und Unternehmen, Meike Koopmann und Nicole Servatius
    Im niedersächsischen Lüchow-Dannenberg gibt es keine Hochschule. Diesen Nachteil nutzte der Landkreis als Impuls für die "Grüne Werkstatt Wendland". Das Bildungsprojekt entwickelt die Region als Hochschul-Partner: Junge Fachkräfte sollen in die Region kommen und bleiben – Unternehmen sollen von neuen Ideen profitieren.

LandInForm 1.14

  • Rückkehrer – ein Thema für ländliche Räume?! Fokusthema
    Im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel in ländlichen Räumen wird häufig von Abwanderung, Entleerung und Vergreisung gesprochen. Wie die Bevölkerungsstatistiken zeigen, ist dieser Trend für viele periphere ländliche Regionen weiterhin ungebrochen. Vor allem junge Menschen und darunter besonders die Frauen sind es, die ihre ländliche Heimat verlassen. Daneben gibt es aber auch eine stärker werdende, gegenläufige Wanderungsbewegung – insbesondere in Ostdeutschland: Menschen kehren zurück, und zwar häufig aufs Land.

Tourismus

LandInForm 3.17

  • Wie virtuell ist Tourismus auf dem Land?, Interview mit Andrea Möller
    Der Landkreis Fürth eröffnete im Juni 2017 stolz den ersten Augmented-Reality-Radweg in Deutschland. Radfahrer können sich nun von einem virtuellen Hohenzollern-Reiseführer in Videospiel-Qualität begleiten lassen. Müssen andere Regionen jetzt nachziehen? Oder liegen digitale Chancen vielleicht auch woanders?

LandInForm 1.13

  • Tourismus in ländlichen Räumen: Herausforderung und Entwicklungschance, Hagen Melzer
    Obwohl viele ländliche Räume gute Voraussetzungen für Tourismus-Ziele mitbringen, findet das Wachstum des Inlandtourismus vor allem in den deutschen Großstädten statt. Die Ergebnisse aus dem Projekt "Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen" zeigen auf, warum das so ist. Und wie es sich ändern lässt.

LandInForm 2.12

  • Mit Rosen auf Touristenfang,  Stefan Schulte
    Ein Rosenweg für Rosenthal: Über viele Hindernisse hinweg haben die Bürger des hessischen Städtchens in einem LEADER-Projekt ihren Ort verschönert. Über 60 Rosensorten erfreuen auf einem 2,6 Kilometer langen Rundweg Jung und Alt, Gäste und Einheimische. Und stärken gleichzeitig den Tourismus.
  • Was bringt der Tourismus dem ländlichen Raum?, Alexander Schuler
    Urlaub auf dem Bauernhof, Ferien auf dem Lande, Landtourismus oder Agrotourismus – all diese Begriffe stehen für Tourismus im ländlichen Raum. Das Büro BTE zeigt die verschiedenen Facetten, Chancen und Risiken einer Entwicklung des ländlichen Tourismus auf.

  • Niedersachsen - vernetzt regionale Akteure, Nicola Wilkens-Caspar
    Vielerorts engagieren sich Akteure in Niedersachsen in innovativen Projekten zur Daseinsvorsorge. Ein Projektnetzwerk macht die Projekte deshalb bekannt und ermutigt, selber aktiv zu werden.

Umnutzung, Leerstand, Rückbau

LandInForm 2.18

  • Leuchttürme der Innenentwicklung, Dennis Smuda und Erk Ulrich
    Mit zwei Modellprojekten hat die Region Dithmarschen Impulse gesetzt. Von zwei unterschiedlichen Prozessen, unerwarteten Akteuren, Hemmnissen und einer allgemeinen Aufbruchstimmung.

LandInForm 2.16

  • Lotsen gegen Leerstand, Susanne Tschirschky
    In Rheinland-Pfalz machen ehrenamtlich Engagierte den Umgang mit ungenützten Häusern und Geschäften im Ort zum Thema.

LandInForm 1.16

  • Das Dorf zusammenschmieden, Andrea Birrenbach
    Im hessischen Freienseen entsteht die DorfSchmiede, ein Gebäudekomplex, der Angebote der Nahversorgung und betreutes Wohnen zusammenfassen soll. Die Idee dazu entstand 2011 – das Großprojekt ist aber noch nicht fertiggestellt. Wie gelingt es, die Aktiven bei der Stange zu halten?

LandInForm 4.15

  • Über Rückzug reden, Jens-Martin Gutsche
    Ländliche Akteure kennen das: So manche Ortslage ist von Leerstand geprägt, eine Trendumkehr ist kaum mehr vorstellbar. Was wäre, wenn man sich aus diesen Siedlungsteilen zurückziehen würde?

LandInForm 3.15

  • Ein Haus, viele Nutzungen, Regina Teßmann
    Montags kommt der Friseur, mittwochs die Physiotherapeutin und freitags ist Gelegenheit für eine Kosmetikbehandlung: Die multiplen Häuser am Stettiner Haff sind Verwandlungskünstler. Das Kooperationsprojekt wird seit dem Ende der Förderung weiterentwickelt und soll zukünftig auch Sportangebote bereithalten.

LandInForm 1.15

  • Umnutzung gibt Impulse, Linda Funke
    Ein Forscherteam stellt die Hypothese auf, dass bürgerschaftliches Engagement und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung wichtige Impulse für Umnutzungsprojekte geben und wertvolle Beiträge für die Entwicklung ländlicher Orte leisten.

LandInForm 3.14

  • Gesund schrumpfen – Rückbau konstruktiv gestalten, Fokusthema
    Schrumpfung ist in Deutschland kein Übergangsphänomen mehr, sie wird die Entwicklung des ländlichen Raumes in vielen Teilen des Landes langfristig prägen. Um die Herausforderungen dieser unumkehrbaren Entwicklung zu bewältigen, müssen alle beteiligten Akteure bereit sein, die Schrumpfung zu akzeptieren und sich auf die notwendigen Anpassungen einzulassen.

LandInForm 2.14

  • Alte Försterei wird Demenz-WG, Christine Kalb
    Demenzerkrankungen bekommen in einer alternden Gesellschaft ein immer größeres Gewicht. Schon jetzt stellen die Mängel an medizinischer Versorgung, Heimplätzen und Pflegepersonal besonders dünn besiedelte ländliche Räume vor große Herausforderungen. Diese Versorgungslücke bedienen zwei ELER-geförderte Demenz-Wohngemeinschaften im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg.

LandInForm 4.13

  • Leerstand: Kreative Zwischennutzung mit Tomate, Apfel, Kaffee und Co., Verena Günther
    Im Projekt "Hier zur Zwischenmiete: BioRegioFair" hielt eine Ausstellung zu nachhaltigem Lebensmittelkonsum Einzug in die leerstehenden Schaufenster von vier Kleinstädten in Baden-Württemberg. Mit dem Angebot einer kreativen Zwischennutzung stellt das Projekt einen innovativen Ansatz zur Sensibilisierung für "bioregiofairen" Konsum dar.

 

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