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Digitale Infrastruktur

Schnelles Internet

Elementare Grundlage, um die Chancen der Digitalisierung nutzen zu können, ist die notwendige Infrastruktur. Sowohl Unternehmen als auch die Bürger sind heute darauf angewiesen, Breitband-Internet zur Verfügung zu haben. Dieser Faktor beeinflusst die Wahl des Wohnorts oder Betriebsstandorts. Und auch für digitale Angebote von Kommunen ist schnelles Internet essentiell.
Um so wichtiger ist eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 50 Mbit/s. Beim Ausbau von Glasfaserkabeln hinkt Deutschland im europäischen Vergleich jedoch hinterher - gerade in ländlichen Regionen, wo die Bereitstellung mit höheren Investitionskosten verbunden ist.

Einige Kommunen haben eigene Lösungen entwickelt:

  • In der kleinen Gemeinde Halsbach in Bayern haben die Bürger den Breitband-Ausbau selbst in die Hand genommen – das ging nicht nur schneller, sondern wurde sogar auch günstiger.
  • Für die gesamte Verbandsgemeinde Betzdorf hat die örtliche Regionale Entwicklungsgesellschaft 2013 ein eigenes Glasfasernetz mit einer Streckenlänge von etwa 35 Kilometern gebaut. Das "Bürgernetz" gewährleistet eine flächendeckende Breitbandversorgung von bis zu 100.000 kBit/s. Durch jeden neuen Kunden fließt ein finanzieller Anteil zurück an die Gemeinde.
  • Im südlichen Nordfriesland haben mehrere Gemeinden 2012 die Gründung des Bürgerbreitbandnetz angestoßen. Dabei haben Bürger und Kommunen gemeinsam das Geld für den Bau aufgebracht. In einem damals einzigartigen Modell mussten alle, die schnelles Internet wollten, sich an der Gesellschaft beteiligen.

Mobilfunk 5G

Für viele Anwendungen – etwa selbstfahrende Autos, aber auch die Arbeit mit Programmen in einer Cloud – ist die schnelle Übertragung von hohen Datenvolumina im Mobilfunkt notwendig. Das mobile Funknetz 5G ist aktuell in der Vorbereitung. Die geplanten hochfrequenten Mobilfunkzellen haben zwar eine große Übertragungsleistung, die Reichweite nimmt aber gleichzeitig stark ab. Das ist problematisch für den ländlichen Raum - denn umso größer ist die Zahl notwendiger Sendemasten.

WLAN im öffentlichen Raum

Breitbandige Internet-Anschlüsse sind auch über stationäre lokale Funknetze zu realisieren. Kommunen können freies Wireless LAN im öffentlichen Raum anbieten und so ihren Bürgern kabellosen Zugang zum Internet bieten. Allerdings teilen sich alle Nutzer in einer Funkzelle die Bandbreite. Für den Einzelnen ist damit weniger verfügbar, je mehr und aktiver die anderen Nutzer sind.

  • Um einen freien Internetzugang zu ermöglichen, hat die Stadt Delbrück ein Backbonenetz aus Richtfunkantennen ausgebaut. Das Projekt "Freifunk Delbrück" wurde durch LEADER gefördert und ist auf alle Kommunen der Region übertragbar.

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