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Hessen setzt auf gute Vorbilder

Die Hessische Landesregierung hat sich bereits frühzeitig mit den Folgen des demografischen Wandels auseinandergesetzt und setzt unter anderem auf die Verbesserung familienpoltischer Rahmenbedingungen.

Von Matthäus Friederich. Seit 2004 ist der Chef der Hessischen Staatskanzlei auch der Demografiebeauftragte des Landes. In der Staatskanzlei gibt es zudem seit 2007 ein Referat, das den Demografiebeauftragten unterstützt und gemeinsam mit einer interministeriellen Arbeitsgruppe die Demografiepolitik der Landesregierung ressortübergreifend steuert und bündelt.

Weil die demografische Entwicklung nicht an Ländergrenzen Halt macht, haben Anfang 2007 die Ministerpräsidenten Milbradt und Koch die Hessisch-Sächsische Demografie-Partnerschaft vereinbart. Neben dem Lernen voneinander auf Landesebene, dem regelmäßigen Austausch über geplante Projekte und demografiepolitische Aktivitäten kooperieren auch Kommunen beider Länder, nämlich die Städte Battenberg/Eder und Erlbach/Vogtland.

Im Jahr 2008 wurden das demografiepolitische Leitbild "Hessen 2030" und eine überarbeitete "Strategie für eine demografische Trendwende in Hessen" beschlossen. Diese berücksichtigt stärker die Notwendigkeit der Anpassung an unumkehrbare Prozesse der gesellschaftlichen Alterung, die Heterogenisierung aufgrund eines höheren Migrantenanteils in der Bevölkerung sowie regionale Schrumpfungsprozesse.

Rahmenbedingungen für Familien verbessern

Mit der "Strategie für eine demografische Trendwende" hat sich die Hessische Landesregierung zum Ziel gesetzt, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit wieder mehr Kinder in Hessen geboren werden. Einen Schwerpunkt stellt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf dar. Hier geht die Landesregierung auch selbst mit gutem Beispiel voran und bietet ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit alternierender Telearbeit. Die Landesregierung unterstützt darüber hinaus finanziell die hessischen Hochschulen, die sich dem Audit "Familiengerechte Hochschule" unterziehen.

Die Hessische Landesregierung hat sich der Bedeutung der frühen Bildung von Kindern mit ihrer Forderung "Bildung von Anfang an" im Regierungsprogramm angenommen. Sie hat einen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder bis zehn Jahren erstellt, der seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 umgesetzt wird.

Herausforderung Arbeitswelt

Auf dem ersten Hessischen Demografie-Kongress am 30. April 2010 im Hessischen Landtag wurde erstmals der Hessische Demografie-Preis ausgelobt. Mit dem Demografie-Preis 2011 hat die Hessische Staatskanzlei vier Unternehmen ausgezeichnet, die beispielhafte Projekte zum demografischen Wandel umsetzen, die der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, den Anforderungen einer älter werdenden Belegschaft und der Vermeidung von Fachkräftemangel dienen. Unter den insgesamt vier ausgezeichneten Projekten ist die "Young Engineer Academy (YEA)" in Allendorf (Eder) im ländlich geprägten Kreis Waldeck-Frankenberg. Die YEA macht naturwissenschaftlich und technisch interessierte Schüler mit den Inhalten des Berufsfeldes des Ingenieurs vertraut. Die Kooperationspartner Viessmann Werke und die Edertalschule werden dabei von der Technischen Hochschule Mittelhessen unterstützt. Dieses sowie die guten Beispiele der anderen Preisträger sollen zur Nachahmung anregen, aber auch unterstreichen, dass der demografische Wandel Chancen bietet.

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