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Klare Sicht bei den Demografie-Instrumenten

Der demografische Wandel tritt ein und lässt sich nicht aufhalten – weder im Osten noch im Westen Deutschlands. Doch wie können die Akteure mit den Herausforderungen umgehen? Wie erkennen, wo die Entwicklung hingeht, was die drängendsten Probleme sind und wie die passenden Lösungen finden? Eine Vielzahl von Instrumenten bietet den Akteuren Unterstützung und hilft dabei, Antworten auf diese Fragen zu finden.

Von Isabell Friess. Blinder Aktivismus reicht nicht, um der Entwicklung gerecht zu werden und passende (Gegen-) Maßnahmen zu ergreifen. Für den Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels bedarf es einer realistischen Einschätzung des Ist-Zustandes und der zukünftigen Entwicklung und einer angepassten Strategie. Hilfestellung geben hierbei verschiedene Instrumente, die von der reinen Datenanalyse bis hin zur Umsetzungsbegleitung reichen. Die Frage, die sich Vertreter der Kommunen, Landkreise und Regionen stellen müssen ist, was sie eigentlich erreichen wollen. Welches Ergebnis soll zum Schluss stehen? Den Blick dafür zu schärfen, wie die verschiedenen Instrumente bewertet werden können und einen Überblick über die Bandbreite zu geben, das wollen wir mit dieser Rubrik erreichen. Natürlich können nicht alle Instrumente vorgestellt werden, zu groß ist die Anzahl. Es gibt zahlreiche Leitfäden, Demografiechecks und verschiedene Möglichkeiten, die Daten nicht nur einzugeben, sondern auch Prognosen zu erstellen. Die Unterschiede aufzuzeigen, und so bei der Entscheidungsfindung zu helfen, ist das Ziel dieser Übersicht.

Fünf Kategorien erleichtern den Überblick

Für einen ersten Eindruck, können die vorgestellten Werkzeuge nach fünf Kategorien unterteilt werden. Ganz am Anfang steht die Frage, ob die Instrumente demografierelevante Daten aufbereiten. Einen Schritt weiter gehen die Instrumente, wenn sie auch für die Analyse der Ergebnisse eingesetzt werden können – also Werkzeuge, mit denen die Akteure Antworten auf die Fragen "Wie sieht es bei uns aus?" und "Wo geht die Entwicklung bei uns hin?" erhalten. Bei der 3. Kategorie dreht sich alles um die Beteiligung: "Wird beim Einsatz des Instruments die Bevölkerung beteiligt oder sitzen erst mal nur die Vertreter der Verwaltungen mit im Boot?". Bei den letzten beiden Kategorien wird es immer konkreter. Auf der einen Seite schauen wir danach, ob tatsächliche Änderungen angestoßen und Projekte entwickelt werden. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob ein kontinuierlicher Änderungsprozess in Gang gesetzt und konstant begleitet wird; das Thema Demografie ist hier nicht nur eine kurze Episode, sondern spielt langfristig eine wichtige Rolle.

Das passende Instrument finden

Die nachfolgenden Instrumente bieten oft keine völlig neuen Methoden oder Herangehensweisen, meistens sind einzelne Bausteine schon aus anderen Zusammenhängen bekannt. Die Akteure der Kommunen, Landkreise und Regionen müssen sich bei der Entscheidung drei Fragen stellen:

  1. Will ich das Thema demografischer Wandel angehen?
  2. Welches Instrument passt zu den Zielen?
  3. Welches Instrument kann, aber will ich mir auch leisten?

Die Auswahl ist groß. Von der realistischen Einschätzung der Entwicklung, über eine Entscheidungsgrundlage für die Verwaltung bis hin zur ganzheitlichen Herangehensweise mit einer echten Anpassung an den demografischen Wandel. Klar ist auf jeden Fall mit der Vogel-Strauß-Strategie wird sich die Entwicklung nicht aufhalten lassen. Mut zur Veränderung brauchen die Akteure der ländlichen Räume und die Instrumente können dabei unterstützen, die ersten Schritte zu gehen.

Instrumente zum Umgang mit dem demografischen Wandel


ABCDE
Auswertung statistischer DatenXX


www.wegweiser-kommune.deXX


NENA Demografie-RechnerXX


LeitfädenXX


Nachhaltigkeitscheck ESYSXX


Demografie-MonitoringXX


Zukunftscheck Ortskern-EntwicklungXX(X)X
Demografie-Workshops für KommunenXX(X)X
KreisentwicklungskonzepteXX(X)(X)(X)
Masterplan DaseinsvorsorgeXXXXX
DemografieCheck und CoachingXXXXX
Change ManagementXXXXX
Demografie-BeauftragteXX(X)(X)X
Participatory Rapid Appraisal

X

BürgergutachtenXXX(X)
BürgerhaushaltXXX(X)

(X)

A: Datenaufbereitung

B: Datenanalyse

C: Beteiligung

D: Entwicklung Projekte

E: Umsetzungsbegleitung

X Kategorie wird erfüllt

(X) Kategorie wird teilweise erfüllt

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