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Wie geht es weiter mit der Wasserrahmenrichtlinie?

Transferbesuch Ende Juni 2019 im Nordwestdeutschen Tiefland

Nach 18 Jahren wird die EU-Wasserrahmenrichtlinie auf ihre Wirksamkeit überprüft. Der sogenannte "Fitness-Check" soll bis Ende des Jahres 2019 abgeschlossen werden.

Erste Ergebnisse bietet der Bericht der Europäischen Umweltagentur. Über 130.000 Oberflächen- und Grundwasserkörper wurden auf Grundlage der Bewirtschaftungspläne der Mitgliedsstaaten bewertet. Das Fazit des Berichts klingt ernüchternd: eine große Mehrheit der europäischen Gewässer erfülle nach wie vor nicht das in der Europäischen Union angestrebte Minimalziel des "guten Zustands".

Laut Bericht haben die Mitgliedsstaaten zwar bereits erhebliche Anstrengungen unternommen, um sowohl die Wasserqualität als auch die Hydromorphologie von Gewässern zu verbessern, aber nur einige Maßnahmen zeigen unmittelbare Wirkung, andere werden erst längerfristig zu Verbesserungen führen.

Ein Hindernis auf dem Weg zu guten Gewässerzuständen seien und blieben laut Bericht diffuse Stoffeinträge, insbesondere in das Grundwasser. Diese werden – nach aktuellem Kenntnisstand der Umweltagentur – zu großen Teilen durch Nitrate und Pestizide aus der landwirtschaftlichen Nutzung verursacht.

Sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in Niedersachsen gibt es Modellbetriebe, auf denen mithilfe von Beratern innovative Techniken und Maßnahmen zum landwirtschaftlichen Gewässerschutz umgesetzt werden.

Exkursion und Erfahrungsaustausch zum praktischen Gewässerschutz in der Landwirtschaft

Der Transferbesuch in der Grenzregion zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bietet die Möglichkeit auf ausgewählten Betrieben den praktischen Gewässerschutz und betriebliche Strategien der Landwirte kennenzulernen. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum für Erfahrungsaustausch, Anregungen und Diskussionen.

Zielgruppe

Maßnahmenträger der WRRL, beteiligte Verwaltungsbehörden, Landwirte, Berater, Gewässerschutzinteressierte

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