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SCHICHTwechsel – die Zukunft der Braunkohlereviere gestalten

Exkursion am 17. September 2019

Blick ins Helmstedter Revier
Blick in den Helmstedter Tagebau, im Hintergrund das Kohlekraftwerk, Bild: DVS

Die Exkursion führte die Teilnehmer zu einem Leuchtturmprojekt im Helmstedter Revier: Das Paläon ist ein Forschungsmuseum am Rande des Tagebaus.

Laut Aussage von Dr. Hassmann vom Niedersächischen Landesamt für Denkmalpflege (NLD) ist der Helmstedter Tagebau der archäologisch am besten untersuchte in Deutschland.

Das NLD betreibt seit Juli 2019 das Paläon als Besucherzentrum und als Forschungsstandort. Hier wird zu ausgegrabenen Gegenständen und Skeletten im Tagebau geforscht, die zum Teil über 300 000 Jahre alt sind und spektakuläre Erkenntnisse zur frühen Menschheitsgeschichte offenlegen. Davon bekommt der Besucher in der interaktiven Dauerausstellung einen lebendigen Einblick und kann den Forschern bei Ihrer Arbeit über die Schulter gucken.

Beeindruckend ist auch der moderne Bau an diesem recht abgelegenen Standort, der auch überregional Besucher anziehen soll.

Zur Website des Paläon

Bild: DVS
Besucher vor dem Paläon
Bild: DVS

Die Außenhaut des modernen Gebäudes wirkt wie ein überdimensionaler Spiegel, der die umgebende Landschaft reflektiert und somit eins mit der Umgebung wird.

Modell
Bild:DVS

Ein Exponat im Paläon zeigt, wie hier früher Braunkohle abgebaut wurde. Mittlerweile ist das Helmstedter Revier das erste, das den Abbau komplett eingestellt hat.

Besucher im Museum
Bild: DVS

Das Museum lässt den Besucher in eine Zeitkapsel von vor 300 000 Jahren blicken…

Die ältesten erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit
Bild: DVS

…denn im Tagebau machte man einige bedeutende archäologische Funde, die auch ein neues Licht auf das menschliche Leben in der Altsteinzeit werfen. Die bisher ältesten erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit wurden hier ausgegraben.

Grafische Darstellung des Homo heidelbergensis
Bild: DVS

Durch verschiedene Exponate können sich Besucher ein Bild von dem Leben des Homo heidelbergensis machen.

Darstellung eines Wildpferds
Bild: DVS

Im Tagebau fand man auch Überreste von einigen Großsäugern, die damals bei Schöningen lebten: Neben Wildpferden auch Skelette von Elefanten oder Wisenten. Anschaulich erzählt Dr. Hassmann vom Niedersächischen Landesamt für Denkmalpflege vom Homo heidelbergensis und den Tieren, die er jagte.

Blick auf die Ausgrabung
Bild: DVS

Nach wie vor sucht man nach weiteren archäologischen Schätzen am Rande des Tagebaus…

Bild: DVS

…davon weiß Herr Dr. Serangeli von der Universität Tübingen lebendig zu erzählen. Er leitet heute die Ausgrabungen und setzt sich auch für das Projekt Wildnis Wagen ein.

(zum Vergrößern bitte klicken) Bild: Sandra Dirks

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