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SCHICHTwechsel – die Zukunft der Braunkohlereviere gestalten

Workshop mit Exkursion und Vorträgen am 17. und 18. September 2019 in Schöningen

Kooperationsveranstaltung mit der LEADER-Region Grünes Band im Landkreis Helmstedt

Einblick in den Helmstedter Tagebau; Bild: DVS

Gut 50 Regionalmanager, Regionalpartner und Akteure aus den vier Braunkohlerevieren trafen sich in Schöningen im Helmstedter Revier. Sie tauschten sich über den Strukturwandel in ihren Regionen aus, lernten Projektbeispiele aus anderen Revieren kennen und entwickelten gemeinsam Visionen und Projektideen.

Faktencheck: Bilder, Aktivitäten und Ideen aus den Revieren

Faktencheck der Braunkohlereviere (zum Vergrößern bitte klicken); Bild: Sandra Dirks

Bei einem Faktencheck stellten die Vertreter der vier Braunkohlereviere ihre Region und deren Aktivitäten und Visionen vor.

Die Inhalte sind in Steckbriefen zusammengefasst:

Gute Beispiele für den Schichtwechsel

Exkursion zum Forschungsmuseum Paläon am Standort Schöningen


Das Forschungsmuseum Paläon am Rande des Helmstedter Tagebaus verschmilzt mit seiner Umgebung, Bild: DVS

Den Schichtwechsel gestalten

In Kleingruppen wurden bestehende und neue Ideen für den Strukturwandel weiterentwickelt. Bild: DVS

Konzeption und Moderation: Stefan Gothe, kommunare GbR

Vier Ideen sind im Workshop entstanden beziehungsweise wurden weiterentwickelt.

Bockwurst, Bier und Blasmusik 4.0

Wie bekommt man die jungen Kreativen in die Reviere? Die Idee des Teams: In einem bestimmten Zeitraum kreativen Menschen zu ermöglichen, in der Region zu wohnen und in einem Co-Working-Rahmen zu arbeiten. Dafür braucht es Gastgeber mit Ausstrahlung und attraktive Plätze und Infrastruktur zum Wohnen und Arbeiten. Wichtig sind auch Freizeit- und Kulturangebote. Denkbare Arbeitsräume wären hier etwa schöne Gebäude mit Mehrfachnutzungen (z. B. Dorfgemeinschaftshaus). Ein kooperativer Laden steht sinnbildlich für ein attraktives Lebensumfeld, in dem man etwas mit anderen Menschen zusammen machen kann. Zum Wohnen würden sich Tiny Houses anbieten, etwa in einer Wagenburg.

Bleiben, Gehen, Kommen – Jugendliche verschaffen sich eine Stimme

Das bereits vorhandene Vorgängerprojekt "Digging deep" neu gedacht: Jugendliche drehen Filme in ihrer Region. Angedacht sind vier Workshops in jeweils vier Regionen/Revieren. Dabei ist jede Region einmal Campus-Gastgeber – denn zentrales Motiv ist die Begegnung, etwa zwischen Ost und West. Folgende Themen und Fragen könnten zentral in den Filmen behandelt werden: Gehen – Bleiben – Kommen, Metropole – Provinz, Strukturwandel, in welcher Zukunft wollen wir leben?

Wichtig beim Projekt ist die von den Jugendlichen erlebte Selbstwirksamkeit, die Partizipation, die nachhaltigen Ergebnisse und das authentische Erleben. Die Frage "Wie kann ich – nach dem Projekt – selber was auf die Beine stellen?" ist Teil der strategischen Ausrichtung.

Die Jugendlichen sollen befähigt werden, ihre eigenen Filme zu drehen. Instagram und YouTube sollen dabei als Medien genutzt werden. Am Ende soll es eine transregionale Abschlussfeier geben und die filmischen Ergebnisse in allen Regionen öffentlich gezeigt werden.

Wie schafft man ein Netzwerk des Vertrauens? Wandel – Vernetzen – Erforschen – Gestalten – Machen

Wie schafft man es, die Akteure in den vier Braunkohlerevieren zu vernetzen, Vertrauen aufzubauen, die Menschen mitzunehmen und eine Identität zu stiften? Klar ist, der Strukturwandel braucht eine gute Moderation sowie eine zentrale und neutrale Stelle, die die Vernetzung und den Austausch unterstützt. Denn nur dann gelingt es, das Rad nicht immer neu zu erfinden und regionale Synergien zu nutzen. Dafür braucht es eine kollegiale Vernetzung mit einem festen Teilnehmerkreis, mit dem man sich regelmäßig trifft, Bericht erstattet und in direkten Austausch tritt.

Die DorfInitiatorInnen

Angeregt durch einen Input aus Helmstedt wird über eine multiple Servicestelle diskutiert; und zwar wirklich im Dorf. Dafür möchte man auch vorhandene Infrastruktur nutzen und sich am tatsächlichen Bedarf der Anwohner orientieren. Die Servicestelle könnte beherbergen: einen Laden, einen Co-Working-Space, Kinderbetreuuung, öffentliche Verwaltung, eine Poststelle, eine Bibliothek, Physiotherapie, eine Immobilienbörse und andere Dienstleistungen.

Zentral ist in dem Konzept ein Kümmerer/Moderator als Impulsgeber, der dazu beiträgt das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und Ideen der Anwohner zu unterstützen.
Mit den DorfinitIatorInnen und den multiplen Servicestellen möchte man die Lebensqualität erhalten und verbessern, auch um dadurch Abwanderung zu verringern. Die Große Emma vom Ostdeutschen Sparkassenverband oder Lebensqualität durch Nähe könnten hier als Vorbilder dienen.

Die Arbeitsgruppen
Bild: DVS

Die Zusammenarbeit in den REVIEREN gestalten

Die Veranstaltung wurde abgerundet mit einem Input von Stefan Gothe (kommunare GbR) zu Tools für die Zusammenarbeit, zum Beispiel:

  • Nachrichtensofortversand-Dienst: WhatsApp-Gruppe
  • Tools zum Projektmanagement: Trello, meistertask, taskworld
  • Videokonferenzen, Webmeeting & Webinare: Skype, GoTo-Meeting, GoTo-Webinar, clickmeeting, Webex, AdobeConnext, edudip, next-talk, Zoom

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