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Stallbau und Tierwohl

Transferbesuch am 21. und 22. März 2018 bei Lüneburg

Kooperationsveranstaltung mit dem Bundesverband der gemeinnützigen Landgesellschaften

Stroh dient als Beschäftigungsmaterial und fördert das Tierwohl

Nach der Exkursion zu Mastschweine- und Legehennenställen im März 2017 besuchten wir zwei schweinehaltende Betriebe im Umkreis von Lüneburg sowie das landwirtschaftliche Bildungszentrum Echem.

Wir fragten auch dort: Wie soll das Tier gehalten werden, dessen Fleisch, Milch oder Eier im Einkaufswagen der Verbraucher landen? Denn zwischen Konsumenten und Bauern wird diese Frage seit Jahren hitzig diskutiert – und für Handel, Politiker und Verbände ist das Tierwohl inzwischen ebenfalls ein zentrales Thema.

Die Exkursion wurde ergänzt um Vorträge zum Tierwohl, Nutztierstrategie und Kommunikation mit den Verbrauchern.

1. Exkursionsziel: Eichenhof Bioland-Hof, Luckau

Mastschweine im Pigport

Jochen Kulow vom Eichenhof erklärt den Teilnehmern seinen Ökobetrieb

In den Außenklimaställen des Eichenhofs finden 650 Ferkel Platz. Die Tiere erleben den Wechsel von Tag und Nacht sowie unterschiedliche Witterungsbedingungen. Das Futter für die Tiere wird auf dem Betrieb angebaut, der insgesamt 280 Hektar bewirtschaftet. Ein weiteres Standbein ist der Kartoffelanbau. Die Vormast von über 100 Schweinen findet nach Altersgruppen getrennt in Pigport-Ställen statt. Die Endmast ab 60 kg findet seit November 2017 im Stallneubau für 800 Tiere statt.

Die Eichenhof Fleischwaren Manufaktur dient der Direktvermarktung der Produkte.


Ökoferkel im Freiauslauf mit Stroh

2. Exkursionsziel: Hof Marklewitz, Lüchow-Plate

halbüberdachter Pigport

Betriebsleiterin Diana Marklewitz vom Hof Marklewitz

Im Zentrum des Betriebes stehen Ferkelaufzucht und Schweinemast, der außerdem auf 200 ha Ackerbau betreibt und zurzeit eine kleine Mutterkuhhaltung aufbaut. Die Sauenhaltung hat er aufgegeben und einen neuen Maststall für rund 1300 Mastschweine gebaut. Jedes Schwein verfügt über 1,5 m² Fläche. Bei der Ferkelaufzucht stehen den Tieren im vorhandenen Stall seit kurzem mehr Platz pro Tier zur Verfügung, dafür hat der Betrieb jedoch die Tierzahl von rund 700 auf knapp 500 Ferkel verringert.

Als Beschäftigungsmaterial dienen Stroh, Heu, Holz und Bälle. Der Auslauf im Außenbereich auf Stroh kann ganztägig genutzt werden.

Getreide und Raps werden zum regionalen Raiffeisen-Warengenossenschaft geliefert, die ein eigenes Kraftfuttermischwerk betreibt aus dem dann wiederum das Schweine- und Ferkelfutter bezogen wird.


Teilspaltenboden bei Mastschweinen

3. Exkursionsziel: Landwirtschaftliches Bildungszentrum (LBZ) Echem

Patrick Schale erklärt die konventionelle Schweinehaltung im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Echem

Jan Hempler erklärte die Ökoschweinehaltung

Der landwirtschaftliche Praxisbetrieb LBZ dient vorrangig der Aus- und Weiterbildung im Bereich der Tierhaltung.

Das LBZ hält, neben anderen Nutztieren, Schweine in konventioneller und ökologischer Haltung. Die bewirtschafteten 62 ha Ackerland und 110 ha Grünland dienen überwiegend der Erzeugung des Futters. Mit einer 75 kW Biogasanlage, die ausschließlich mit den Reststoffen, also der Gülle, dem Mist und Futterresten der Tiere betrieben wird, bildet sie einen effizienten Nährstoffkreislauf in der Erzeugungskette ab.

LBZ Kompakt (Broschüre als PDF-Datei, 1 MB)


Ökosauen im Freilaufstall mit Stroh und abgedeckten Nestern

Vorträge

Dr. Werner Kloos, BMEL

 

 

 

Nutztierstrategie
Dr. Werner Kloos, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Vortrag zum Download (PDF-Datei, 378 KB)


Josef Weiß, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

 

 

 

Mehr Tierwohl und Regionalität in der Schweinehaltung
Josef Weiß, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Vortrag zum Download (PDF-Datei, 2,4 MB)


Sophie Herr, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

 

 

 

Möglichkeiten der Kommunikation zum Thema Tierwohl mit dem Verbraucher
Sophie Herr, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Vortrag zum Download (PDF-Datei, 6,2 MB)


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