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Thematischer Workshop für Operationelle Gruppen: Precision Farming

Workshop am 5. und 6. November 2018 in Klein Altendorf (NRW)

Gruppenbild der Teilnehmer der Veranstaltung

Mitglieder von bestehenden und geplanten Operationellen Gruppen (OGs), die sich mit Präzisionstechniken in der Landwirtschaft befassen, trafen sich Anfang November auf dem Campus Klein Altendorf, einem Versuchsbetrieb der Universität Bonn. Schwerpunkt der neun bereits laufenden EIP-Projekte liegt auf Techniken im Acker- und Gartenbau.

Bei dem Treffen wurde deutlich, welch große Rolle unterschiedlich arbeitende Sensoren bei der Weiterentwicklung von Landmaschinen spielen. Voraussetzung für viele digitale Anwendungen und Techniken ist aber auch eine ausreichend detaillierte kartografische Grundlage und die damit verbundene Erfassung und Darstellung von Bodenmerkmalen. Karsten Schmidt von der Bodenkundlichen Gesellschaft bundesweit wies auf die noch große Lücken hin. Er stellte den Teilnehmer das Prinzip des Digital Soil Mapping vor, das ebenfalls mittels Sensoren arbeitet.

Gewächshaus auf dem Campus Klein Altendorf

Jenseits des fachlichen Austauschs diskutierten die Teilnehmer über Herausforderungen des Technologietransfers in den landwirtschaftlichen Mainstream.

Fahrrad mit Sensor zur Erkennung von Blattlausbefall

 

 

Jan-Hedrik Ferdinand vom Forschungs- und Entwicklungszentrum der Fachhochschule Kiel brachte es auf den Punkt: „Vieles ist technisch möglich, die Einführung in die praktische Anwendung jedoch voller Hindernisse.“ Diese sind nicht nur psychologischer Natur - oft sind es vor allem ökonomische Gründe. Neue Technologien sind teuer, ihr Einsatz lohnt häufig erst ab einer bestimmten Betriebs- und Flächengröße. Die Weiterentwicklung der technischen Lösungen ist schneller, als Betriebe sich wieder eine Neuanschaffung leisten können. Daher könnte eine Lösung sein, Techniken zu entwickeln, die auf vorhandene Maschinen aufgesattelt werden. Apps können hierbei eine wichtige Rolle spielen.


Im Zusammenhang mit Präzisionstechniken und der Masse von Daten, die dabei erfasst und genutzt werden, stellt sich auch die Frage zur Datenhoheit. Die OG von Ferdinand befasst sich deshalb mit der „Entwicklung eines Daten-Routers für die herstellerunabhängige Erhebung und Nutzung von Standort- und Verfahrensdaten für den Pflanzenbaubetrieb“.

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