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Thematischer Workshop für Operationelle Gruppen: Nachhaltige Bewässerung

Workshop am 4. und 5. September 2018 in Suderburg

Die Teilnehmer im Gespräch
Foto: Ostfalia Nachhaltige Bewässerung

40 Teilnehmer, davon mehr als die Hälfte Mitglied in einer (geplanten) Operationellen Gruppe, tauschten sich in Suderburg zum Thema „Nachhaltige Bewässerung“ aus. Fachvorträge informierten zum aktuellen Stand in der Bewässerung sowie zu den Inhalten der EIP-Projekte.

Vorträge zur Bewässerung

Dr. Beate Zimmermann
Dr. Beate Zimmermann, Foto: Ostfalia Nachhaltige Bewässerung

 

 

Dr. Beate Zimmermann vom Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V. gab in ihrem Einführungsvortrag einen kurzen Überblick über die Themen des Workshops. Dazu gehörten die klimatische Wasserbilanz für das Extremjahr 2018, Bewässerung als Anpassungsstrategie an den Klimawandel und natürlich die dadurch entstehenden Kosten.


Prof. Dr. Hartmut Wittenberg
Prof. Dr. Hartmut Wittenberg, Foto: Ostfalia Nachhaltige Bewässerung

 

 

Prof. Dr. Hartmut Wittenberg von der Leuphana Universität Lüneburg veranschaulichte in seinem Vortrag die verschiedenen Einflussfaktoren für den Niedrigwasserabfluss in der Ilmenau, wie etwa Sommer- und Winterniederschlag, Lufttemperatur und Grundwasserentnahme. Er erläuterte die Vorteile der Mehrfachregression nach Gauß, um alle Einflüsse gleichzeitig zu berücksichtigen.


Ekkehard Fricke
Ekkehard Fricke, Foto: Ostfalia Nachhaltige Bewässerung

 

 

Ekkehard Fricke von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ging in seinem Vortrag auf die Notwendigkeit, die Auswirkungen und die Wirtschaftlichkeit der Bewässerung ein. Ihre Bedeutung wird zukünftig durch klimatische Schwankungen deutlich zunehmen. Für intensiv wirtschaftende Betriebe ist Bewässerung eine Grundvoraussetzung, auch um bestehende Lieferverträge einhalten zu können.


Dr. Mathias Herbst
Dr. Mathias Herbst, Foto: Ostfalia Nachhaltige Bewässerung

 

 

Dr. Mathias Herbst vom Deutschen Wetterdienst (DWD) - Zentrum für Agrarmeteorologische Forschung betonte, dass die Sommerniederschläge in den vergangenen Jahrzehnten im Mittel unverändert geblieben sind, die Winter aber nasser geworden. Eine Gefahr für die Grundwasserneubildung ist momentan nicht erkennbar. Anhand von Klimamodellen des DWD stellte er Trends und Prognosen für Lufttemperatur, Niederschlag und den Vegetationsbeginn vor.


Dr. Patrick Keilholz
Dr. Patrick Keilholz, Foto: Ostfalia Nachhaltige Bewässerung

 

 

Dr. Patrick Keilholz von der DHI WASY GmbH stellte verschiedene Anwendungsbeispiele für Bewässerung, wie Einstaubewässerung, Feldberegner und Tröpfchenbewässerung, vor und sprach außerdem über den Stofftransport von landwirtschaftlichen Flächen in Oberflächengewässer und Grundwasser. Er kommt zu dem Schluss, dass die Landwirtschaft den Wasserhaushalt in vielen Bereichen beeinflussen kann.


Austausch und Vernetzung

Post informieren über die Inhalte der OGs
Foto: Ostfalia Nachhaltige Bewässerung

Der Austausch der Teilnehmer war ein wichtiger Baustein der Veranstaltung. Möglichkeiten dazu boten etwa der Besuch des Museumsdorf Hösseringen, ein Freilichtmuseum in der Lüneburger Heide, und das abendliche Vernetzungsdinner. Anlass für Gespräche lieferten auch die Poster der sieben (geplanten) OGs.

Im Museumsdorf Hösseringen
Foto: Ostfalia Nachhaltige Bewässerung

Vorstellung der EIP-Projekte

Die folgenden Operationellen Gruppen waren beim Workshop vertreten und stellten ihr EIP-Agri-Projekt vor:

  • Aqua C+, Entwicklung eines internetgestützten Informations- und Beratungs- systems zur Erhöhung der Wassernutzungseffizienz im Obstbau (OG aus BB)
  • GS-Netz, Implementierung und Weiterentwicklung einer online-basierten Entscheidungshilfe zu effizienten Bewässerungssteuerung für Freilandgemüse (OG aus HE)
  • Steuerung des Zusatzwassereinsatzes in der Pflanzenproduktion – Situativ, teilschlagspezifisch und automatisiert (OG aus BB)
  • Sensorgestützte Beregnungssteuerung in Kartoffeln (OG aus NI)
  • Standortangepasste vollautomatische Prozessoptimierung von solarbetriebe- ner Bewässerung in der regionalen Landwirtschaft Sachsen-Anhalts (OG aus ST)
  • Green Cycle, Bau und die Testung einer bedarfsgerechten und schlagbezoge- nen Flüssigdüngungstechnologie zur Verwertung organischen Flüssigdüngers in landwirtschaftlichen Kulturen. (OG aus BB)
  • Klimawandelanpassung Obstbau & Wassermanagement (OG aus Österreich)

Intensive Diskussionen

Am zweiten Tag fanden parallel drei Diskussionsrunden in Kleingruppen statt.

Exkursion zum Versuchsfeld Hamerstorf

Die Veranstaltung endete mit einer Exkursion zum Versuchsfeld Hamerstof. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen nutzt die Versuchsflächen seit rund zehn Jahren für Beregnungsversuche. Hier wird unter anderem der Versuch des Projektes „Sensorgestützte Beregnungssteuerung in Kartoffeln (SeBeK)“ mit den entsprechenden Messeinrichtungen des Thünen-Institutes durchgeführt.


Hinweis:

Sollten Sie Interesse an einer oder mehreren Präsentationen haben, teilen Sie uns dies bitte per E-Mail oder Telefon mit. Wir lassen Ihnen die entsprechenden Dokumente gerne zukommen.

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