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Bürgerenergie im ländlichen Raum

Workshop mit Exkursion am 30. und 31. August 2018 in Emsdetten

Kooperationsveranstaltung mit dem Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn)

Bioenergiepark Saerbeck
Am Fuße einer Windenergieanlage im Bioenergiepark Saerbeck

Wie sehen die aktuellen Rahmenbedingungen für die bürgerschaftlich getragene Energiewende aus? Wie gelingt eine gute Bürgeransprache? Welche übertragbaren dezentralen Ansätze gibt es bereits? Und wie können die Menschen vor Ort von der Energiewende profitieren?

Die Teilnehmer beim Speeddating

 

 

60 Teilnehmer - etwa aus Bürgerenergiegenossenschaften, LEADER-Regionen oder Kommunen - tauschten sich zwei Tage intensiv über diese und ähnliche Fragen aus. Inspiration bekamen sie durch Vorträge, in Workshops, beim Marktplatz der Energiewende - und nicht zuletzt beim "Speeddating" mit den anderen Teilnehmern.


Vorträge zur Bürgerenergie

Malte Zieher

 

 

Malte Zieher, Vorstand des Bündnisses Bürgerenergie (BBEn), stellt die Aktivitäten des Vereins, die Entwicklung der Bürgerengergie sowie die aktuellen Rahmenbedingungen vor. Dabei geht er auf die erschwerten Bedingungen - etwa durch Ausschreibungen - ein, zeigt aber auch neue Perspektiven durch das EU Clean Energy Package auf.

Wo steht die Bürgerenergie
Malte Zieher; Vorstand BBEn


Lars Ole Daub

 

 

Nahwärme, Photovoltaik, Finanzierung von Effizienzprojekten, E-Carsharing oder Ladeinfrastruktur, Stromvertrieb, Windenergie - Lars Ole Daub von der Energieagentur NRW informiert über Geschäftsfelder für Bürgerenergie und stellt Beispiele vor.

Wie Bürger die Energiewende vor Ort vorantreiben
Lars Ole Daub; EnergieAgentur.NRW


Martin David

 

 

Welche Aspekte führen zum Gelingen von Bürgerenergie-Projekten? Martin David vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung beschäftigt sich mit Fragen der Nachhaltigkeitstransformation. Einen großen Reiz der Bürgerenergie macht für ihn aus, dass dort der Einzelne noch direkt an demokratischen Entscheidungen beteiligt ist.

Potentiale und Grenzen partizipativer Energieprojekte
Martin David; Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ


Kreis Steinfurt - energieautark bis 2050?

Die Veranstaltung fand im Kreis Steinfurt statt - hier will man bis 2050 energieautark sein! Vor allem durch den Einsatz von Windenergie - aber Ulrich Ahlke, Leiter des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, betonte: Es muss auch der Energieverbrauch halbiert werden! Wichtig für das Gelingen ist aus seiner Sicht eine umfassende Beteiligung der Bürger. In seinem Vortrag stellt er die wichtigsten Erkenntnisse und Projekte, die bisher umgesetzt wurden, vor:

Ulrich Ahlke

Herausragende Beispiele in der Umgebung

Teil der Veranstaltung waren auch zwei Exkursionen in die Region:

  • Bürgerwindpark Lager Feld: Beim Windpark Lager Feld in der Ortschaft
    Hörstel besuchten wir neun jüngst fertiggestellte Windanlagen und lernen
    die Menschen, das Konzept sowie das Netzwerk hinter dem Bürgerwindpark
    kennen.
    Weitere Infos unter www.buergerwind-hoerstel.de
Windkraftanlage
Windkraftanlage im Bürgerwindpark Lager Feld
  • Route 2: Bioenergiepark Saerbeck
    Saerbeck erzeugt heute über viermal soviel Energie, wie es selbst benötigt. Seit 2009 macht sich die Gemeinde stark für den Klimaschutz. Sie wurde im Pilot-Projekt des Bundes zur Klimakommune und hat daraufhin angefangen, ein ehemaliges Munitionsdepot der Bundeswehr in einen Bioenergiepark umzuwandeln. Heute wird dort Energie aus Wind, Sonne und Biomasse gewonnen. Wichtig für die Akzeptanz: die Anlagen sind entweder in der Hand der Kommune oder der Bürger - Dritte sind nicht beteiligt.

    Weitere Infos unter www.klimakommune-saerbeck.de
Photovoltaik auf Munitionsbunkern
Auf ehemaligen Munitionsbunkern wurden Photovoltaikanlagen installiert.

Partner finden auf dem Marktplatz der Energiewende

Auf dem Marktplatz der Energiewende stellten elf Aussteller Ihre Netzwerktätigkeiten und Fördermöglichkeiten oder Beratungangebote vor:

  • Bündnis Bürgerenergie e. V. (BBEn): Bundesweiter Verein mit dem Ziel einer dezentralen Energiewende in Bürgerhand durch Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit und Bildung.
  • Bundesverband Klimaschutz e. V.: Klimaschutzmanagement und Förderung für Energieeffizienz und Klimaschutz in Kommunen (Kommunalrichtlinie)
  • Deutsche Kreditbank (DKB): Lösungen für regionale Bürgerbeteiligung: "DKBBürgersparen" und "Eigenkapitalvorfinanzierung"
  • EnergieAgentur.NRW: Klimaschutz mit Bürgerenergieanlagen
  • GLS Bank: Eigen- und Fremdkapitalangebote für den gesamten Lebenszyklus eines Bürgerwindprojekts - die GLS Bank als Partner
  • grk-concept UG / Erhard Günther: Pumpspeichertechnologien – Umdenken von zentralen hin zu dezentralen Lösungen und Regionalität stärken
  • KfW-Bank: Kredite für die Umsetzung der Energiewende
  • Klima-Bündnis: Region-N - Das Netzwerk für die nachhaltige und dezentrale Energiewende
  • Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE): Moderation und Mediation bei Konflikten im Themenfeld Naturschutz und Energiewende vor Ort
  • Naturstrom: Quartierskonzepte mit viel Potenzial für den ländlichen Raum
  • ProNah e.V. / Hermann Kerler: Wissenstransfer zu den Themen Vernetzung, Impulse für ein Klimaschutzkonzept und Beteiligung an Bürgerenergieprojekten

Im Ausstellerverzeichnis finden Sie weitere Informationen zu den vorgestellten Inhalten.

Teilnehmer tauschen sich in Kleingruppen aus

Reger thematischer Austausch in den Workshops

Viel Raum zur Diskussion boten die Workshops, in denen jeweils zwei Kurzvorträge die Diskussion anregten:

Photovoltaikprojekte - Kommunen & Bürgerenergiegesellschaften
als logische Partner

Energiesparen mit den Bürgern

E-Mobilität auf dem Land

Bürger für die Energiewende bewegen

Bürgerwind mit Kommunen

Nahwärmenetze – nicht ohne Beteiligung

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