Zum Inhalt

Marginal-Spalte (weiterführende Informationen zum Thema)

Ansprechpartner

  • Susanne Schniete
    Susanne.Schniete@ble.de
    02 28 / 68 45 - 26 75
  • Simon Keelan
    Simon.Keelan@ble.de
    02 28 / 68 45 - 30 91

Programm

  • Programm zum Download (PDF-Datei)

Hauptnavigation

Ein Webangebot der:

Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die
ländlichen Gebiete.

 

Inhalt

AUKM in Hessen – Wirksamkeit durch Zusammenarbeit verbessern

Durch das HALM-Programm werden auf Flächen in der Gemeinde Groß-Umstadt vermehrt AUKM umgesetzt, die im Exkursionsteil der Veranstaltung besichtigt wurden.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

In Hessen werden seit 2015 Zusammenarbeitsprojekte gefördert, die den Agrarumweltschutz verbessern. Förderinstrument ist das Hessische Programm für Agrarumwelt und Landschaftspflegemaßnahmen, kurz HALM.

Hier finden Sie weitere Infos zu HALM.

Am 11. und 12. September stellten Vertreter des hessischen Ministeriums, der Kreisverwaltungen und Projektpartner aus Landwirtschaft und Beratung zwei HALM-Zusammenarbeitsprojekte aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und dem Wetteraukreis vor.

1. Exkursionsziel: AUBI-Projekt in Groß-Umstadt und Otzberg

Nachhaltige Verfahren im Ackerbau: Blühstreifen als HALM-A-Maßnahme im AUBI-Projekt bei Otzberg.

Die Gemeinden Groß-Umstadt und Otzberg, östlich von Darmstadt gelegen, repräsentieren intensiv genutzte Agrarlandschaft. Hier wurden bislang kaum Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) umgesetzt. Landwirte aus der Region stehen für diese ausgeräumt wirkende Landschaft zunehmend in gesellschaftlicher Kritik. Im Rahmen des Projekts "Agrarumwelt- und Biodiversitätskonzept" (AUBI) soll die Region nun Zielgebiet für freiwillige AUKM werden. Landwirten steht durch AUBI eine kostenlose Beratung zur Verfügung. An regelmäßig stattfindenden "runden Tischen" können sie sich untereinander und mit weiteren Interessensvertretern austauschen.Die umgesetzten AUKM, wie beispielsweise Blühstreifen im Acker- und Weinbau, sind  Bestandteile des AUBI-Konzepts. Durch die gemeinsame Umsetzung verbessert sich die Wirksamkeit der Maßnahmen: sie sind aufeinander abgestimmt und werden über Verwaltungsgrenzen hinweg koordiniert. Durch das strategische Vorgehen tragen sie unter anderem dazu bei, einen Biotopverbund zu schaffen. Teilnehmende Landwirte äußerten sich optimistisch: Die Motivation zum Umweltschutz steigt auch bei den bislang nicht teilnehmenden Berufskollegen.

Auch der Weinanbau wird durch Untersaaten mit selbstzusammengestellten Blühmischungen artenreicher.

2. Exkursionsziel: Gesamtbetriebliche Biodiversitätsberatung für Schäfereien im Wetteraukreis

Schafe des Schäfereibetriebes Etzel.

Im Wetteraukreis können Schaf- und Ziegenhalter im Projekt "Schäfereinetzwerk" kostenfrei an einer gesamtbetrieblichen Biodiversitätsberatung teilnehmen. Ziel ist es, die optimale Pflege von artenreichen Offenlandlebensräume der Region durch Beweidung langfristig zu sichern. Eine Besonderheit ist, dass Ökologie und Ökonomie gleichzeitig betrachtet werden. Denn Schäfer der Region sind in hohem Maße von Agrarzahlungen abhängig, diese machen rund 60 Prozent ihres Einkommens aus. Die Beratung durch ein spezialisiertes Planungsbüro umfasst deswegen nicht nur Fachwissen über Biodiversität und Landschaftspflege, sondern auch betriebswirtschaftliche Aspekte, die den Schäfern das Management ihrer Betriebe erleichtern sollen.

Schäfer Thomas Etzel und Daniela Dehnert von der Kreisverwaltung Wetteraukreis verdeutlichen das Beweidungskonzept der Region. Besonders wichtig ist die Landschaftspflege durch Beweidung im FFH-Gebiet "Auf dem Lohrain" (s. Hintergrund).

Vorträge und Informationen

Hauptnavigation

Service-Navigation

###ETRACKER###