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"Läuft…!?"- Kontinuierliche Jugendbeteiligung in ländlichen Räumen

Workshop am 6. und 7. Mai in Frankfurt am Main mit Jugendlichen, Regionalmanagern und Vertretern aus Jugendverbänden

Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Jugend in ländlichen Räumen (ejl), der Katholischen Landjugendbewegung Deutschland (KLJB), der Akademie Junges Land e. V., dem Bund der Deutschen Landjugend e. V. und der Evangelischen Landjugendakademie in Altenkirchen.

Vorträge und den Film zur Veranstaltung finden Sie hier.

Jugendliche langfristig vor Ort zu beteiligen und ihnen Möglichkeiten zur Gestaltung ihres Lebensumfelds zu bieten ist eine Herausforderung für LEADER-Regionen, Jugendverbände, Städte und Gemeinden. In einem Design-Thinking-Workshop entwickelten die rund 40 Teilnehmer Ideen, wie eine kontinuierliche Jugendbeteiligung gelingen kann.

Was wollen Jugendliche?

Nach den Wünschen und Bedürfnissen von Jugendlichen befragt, nannten die Workshop-Teilnehmer unter anderem "Freiräume zum Experimentieren", "schnelles Internet" und "gute Verkehrsanbindung", "Respekt" und "Perspektiven". Sie bräuchten "das Gefühl, dass alles möglich ist" und wollten "Ideen schnell umsetzen". Zu ihren Bedürfnissen zählten aber auch "Party machen", "Freibier" oder "trockene Plätze zum Knutschen". Die Antworten zeigen, dass Jugendliche ernst genommen und einbezogen werden möchten, mitunter aber auch mit ganz anderen Dingen beschäftigt sind, als sich zu engagieren.

Wie gelingt die Verstetigung?

Zu Beginn diskutierten die Teilnehmer in einem World Café über zentrale Fragen, die für eine kontinuierliche Jugendbeteiligung relevant sind:
Wie erreichen wir Jugendliche so, dass sie sich angesprochen fühlen? Welche Erfahrungen führen zu langfristiger Beteiligung? Wie lässt sich der Staffelstab weitergeben? Wie ist eine Beteiligung aus der Ferne möglich? Wie können die unterschiedlichen Ebenen und Regionen kooperieren? In der Diskussion zu diesen Fragen entstanden Projektideen, die im Laufe der Veranstaltung in einem kreativen Prozess weiterentwickelt wurden (die Dokumentation zu den Projektideen finden Sie hier):

  • ANgagiert: Eine App, die Ehrenamtlichen zeigt, wo und wie sie sich in der Region engagieren können. Integriert sind eine Informationsplattform sowie Tipps und Tricks für das ehrenamtliche Engagement.
  • The LEIT - Perspektivwechsel: Politische Planungswerkstatt, in der Jugendliche mit Politikern über jugendrelevante Themen debattieren, Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden.
  • Hingezogen: Etablierung eines Netzwerks als Plattform für weggezogene Jugendliche, um mit der Region in Kontakt zu bleiben – beispielsweise auf regelmäßigen Veranstaltungen.
  • Ju & Me: Jugendliche werden zu Mentoren ausgebildet und können von Entscheidern der Regionen nach ihren Ideen und ihrem Rat gefragt werden.
  • SimpleSTEP 4.0: Im Rahmen eines Start-Up-Fördervereins für junge Menschen bieten Unternehmen Beratung und Finanzierung an. Die Projekte werden unter Beteiligung Jugendlicher ausgewählt.
  • Pimp Your Region: Unkomplizierte Plattform und Fördermöglichkeit für Jugendprojekte mit niedrigschwelliger Beteiligung und Abstimmungsmöglichkeiten (online).

Ideen umsetzen

Ein Teil der Ideen soll nun Realität werden. LEADER-Regionen, Kommunen oder Jugendverbände, die Projektideen umsetzen wollen, werden dabei aktiv von den Veranstaltern unterstützt. Bereits bei der Veranstaltung waren sich einige Teilnehmer sicher, dass sie an ihren Themen weiterarbeiten möchten. So etwa die Projektidee Ju & Me: Sie ist als gebietsübergreifende Kooperation zweier LEADER-Regionen geplant.

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