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Neues Zuhause ländlicher Raum – Perspektive Zuwanderung

Transferbesuch am 19. und 20. September 2017 in Gießen

Die Teilnehmer besichtigen den Erlebnispfad auf dem Kirschberg. Bild: DVS

Dokumentation der besuchten Projekte

Einen Einblick in mehrere Integrationsprojekte erhielten etwa 25 Teilnehmer eines DVS-Transferbesuchs, die im September nach Hessen reisten. Neustadt war eine der Stationen, die die Teilnehmer der DVS-Veranstaltung "Neues Zuhause ländlicher Raum – Perspektive Zuwanderung" besuchten. Bürgermeister Thomas Groll und seine Mitarbeiter schilderten den Besuchern, was die Gemeinde für die Integration ihrer Neubürger leistet und wie sie mit Kritik an ihren Aktivitäten umgeht.

Die Exkursionen führten die Teilnehmer darüber hinaus zu Projekten der regionalen und lokalen Integrationsarbeit in Wetzlar und Gießen.

Welchen Sinn hat die Wohnsitzauflage? Und was kann LEADER?

Beim Transferbesuch der DVS ging es auch um verwaltungsbezogene Fragen. Referentin Karin Buchner vom Freiwilligenzentrum Mittelhessen hielt einen Vortrag über Sinn und Unsinn der Wohnsitzauflage. So könne die Wohnsitzauflage als Zwangsmaßnahme die Integration nicht fördern – gleichzeitig biete sie aber Entlastung für Ballungszentren und damit eine Chance für ländliche Regionen.

Dies griff Andrea Martin vom Jobcenter des Landkreises Marburg-Biedenkopf auf. Aus Verwaltungs- und organisatorischer Sicht sei es unumgänglich, klare Strukturen und Zuständigkeiten festzulegen, um die Integration Zugezogener sinnvoll zu unterstützen. Mit dem Projekt VOICE stellte sie das Programm des Landkreises Marburg-Biedenkopf zur Integration Geflüchteter vor. Sie sprach eindrucksvoll über ihre tägliche Arbeit und auch darüber, was es bedeutet, mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zusammenzuarbeiten und die hiesigen Gegebenheiten zu erklären – dies fange schon bei der Mülltrennung an.

Zum Abschluss der Diskussionsrunde stellte Alexandra Klusmann von der LAG Marburger Land die Frage, wo und in welcher Form LEADER im Bereich Integration aktiv werden könne und wo es Möglichkeiten der Zusammenarbeit der zahlreichen Akteure gebe. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Vernetzung und vielfältige Kontakte für Integration und Integrationsprojekte hilfreich sein können. Deshalb hatten sie beim Transferbesuch ausreichend Gelegenheit, ihr Netzwerk zu pflegen und sich auszutauschen.

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