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Biodiversität

Zwei Transferbesuche am 14. und 15. sowie am 15. und 16. Juni 2016 in Nordrhein-Westfalen

Kooperationsveranstaltungen mit dem Informations- und Koordinationszentrum Biologische Vielfalt (IBV in der BLE), dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL), dem Deutschen Bauernverband (DBV) und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU)

Der Fokus der zwei Transferbesuche zur Biodiversität im Grünland und im Acker lag auf Positivbeispielen, bei denen Naturschutz Hand in Hand mit der Landwirtschaft umgesetzt und die Maßnahmen in landwirtschaftliche Betriebe integriert werden.

Begleitet wurden die Teilnehmer von Prof. Dr. Wolfgang Schumacher, Thomas Muchow (Stiftung Rheinische Kulturlandschaft) sowie den Fachleuten der Kooperationspartner (DBV, DVL, IBV und NABU). Beteiligt waren außerdem die Biologischen Stationen Euskirchen, Bonn/Rhein-Erft und Düren. Auch die beteiligten Landwirte berichteten im Gelände von ihren Erfahrungen mit der Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen.

Die Gruppe erhielt tiefe Einblicke in gut umgesetzte und betreute Maßnahmen, ins Maßnahmenmanagement und die Finanzierung sowie die langfristige Sicherung. Man war sich aber einig, dass es in vielen anderen Grünlandregionen und insbesondere in den intensiven Ackerbauregionen weiterer Anstrengungen bedarf, die Ziele im Bereich Biodiversität noch erreichen zu können. Dafür wurde ein kooperativer Ansatz, Naturschutz und Landwirtschaft Hand in Hand, als erfolgversprechend identifiziert. Die Akteure sollten aufeinander zugehen und gemeinsam nach Lösungen für die Herausforderungen in der Landschaft finden.

Zusammenfassung des Transferbesuchs Biodiversität im Grünland

Eindrücke aus beiden Tagen

Diskussionsrunde im Gelände, von links Friedhelm Decker (Stiftung Rheinische Kulturlandschaft), Clemens Neumann (BMEL), Josef Tumbrinck (NABU), Dr. Jürgen Metzner (DVL), Thomas Muchow (Stiftung Rheinische Kulturlandschaft). Bild: DVS
Experten fachsimpeln über Herbstzeitlose, von links: Florian Schöne (Deutscher Naturschutzring), Prof. Dr. Wolfgang Schumacher (NRW-Stiftung). Bild: DVS
Naturschutzgebiet Seidenbachtal bei Blakenheim; Bild: DVS
Die Exkursionsgruppe durchstreift das Seidenbachtal. Bild: DVS
Die Gruppe besuchte das Naturschutzgebiet Sistig-Krekeler-Heide, mit zahlreichen blühenden Orchideen, Lungen-Enzian und Arnika. Bild: DVS
Naturschutzgebiet Sistig-Krekeler Heide; Bild: DVS

Marita Müller-Ahrens (Biologische Station Euskirchen); Bild: DVS

 

 

Marita Müller-Ahrens von der Biostation Euskirchen stellt das Projekt Allianz für Borstgrasrasen vor. Ein besonderes Highlight waren die neu angelegten Flächen, die erfolgreich von Fichtenforst zu Borstgrasrasen entwickelt worden sind.

Biostation Euskirchen

Allianz für Borstgrasrasen


Marita Müller-Ahrens (Biostation Euskirchen), Eberhardt Hartelt (DBV und Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd) und Prof. Schumacher (von links) im Gespräch über die Wiederherstellung der Borstgrasrasen. Bild: DVS

Christian Chmela (Biostation Bonn/Rhein-Erft); Bild: DVS

 

 

Christian Chmela, Geschäftsführer der Biostation Bonn/Rhein-Erft ist Experte auf dem Gebiet Regionales Saatgut und stellt den Teilnehmern verschiedene Mischungen und Strategien für die Anlage von Blühstreifen vor.

Biostation Bonn/Rhein-Erft


Dr. Matthias Schindler (Biostation Bonn/Rhein-Erft); Bild: DVS

 

 

Dr. Matthias Schindler ist Agraringenieur mit Schwerpunkt Naturschutz, er berät die Landwirte in Sachen Vertragsnaturschutz und begleitet die Umsetzung der Maßnahmen .


Blühstreifen Klatsch-Mohn, Kornblume und Getreide; Bild: DVS
Friedel Busch (Landwirt) und René Mause (Biostation Düren) berichten über die Herausforderungen bei der Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen in der intensiven Ackerbauregion. Bild: DVS
Teilnehmer zwischen zwei Maßnahmen in Weilerswist: Blühstreifen vorne, Extensivacker im Hintergrund. Bild: DVS

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