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Netzwerktreffen Dorferneuerung und -entwicklung

Workshop am 25. und 26. Februar in Göttingen

Dokumentation des Workshops

Entsprechend des Wunsches der Beteiligten des ersten Netzwerktreffens "Dorferneuerung und -entwicklung" im November 2012 in Magdeburg, nach einer Plattform für einen regelmäßigen Austausch zum Themenbereich "Dorf", veranstaltete die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume am 25. und 26. Februar 2014 das zweite Netzwerktreffen "Dorferneuerung und -entwicklung" in Göttingen. Auch dieses Mal wandte sich das Netzwerktreffen in Ergänzung zu den Aktivitäten anderer Gremien wieder an die politisch Verantwortlichen in den obersten Bundes- und Landesbehörden, Vertreter der Wissenschaft und vor allem auch an Vertreter der praktischen Umsetzung vor Ort.

Am ersten Tag der Veranstaltung standen das Dorf als Handlungsraum und seine Bezüge zur Regionalentwicklung im Fokus. Vertreter des Berlin-Instituts und des Thünen-Instituts setzten mit Kurzvorträgen Diskussionsimpulse zum Thema Demografischer Wandel, berichteten über die sich im Laufe der Zeit verändernde Dorfentwicklung und den Themenbereich Förderung. Die Teilnehmer waren sich einig, dass bei der Dorferneuerung die Region nicht aus den Augen verloren werden darf. Zudem wurden Ergebnisse und Ideen aus der Dorfentwicklung in Bayern und Thüringen vorgestellt. Im Vordergrund standen das Zusammenwirken von Städtebauförderung und Landentwicklung, die interkommunale Kooperation und die Innenentwicklung. Dass man sich auf die Potenziale des jeweiligen Dorfes konzentrieren müsse, war ein Konsens der anschließenden Diskussion. Ebenso, dass zunächst die Ziele geklärt werden sollten, bevor Projekte konkret geplant und über den Einsatz von Fördergeldern nachgedacht würde.

Der zweite Workshop-Tag stand unter der Frage wie Beteiligung aussehen und ehrenamtliches Engagement in der Dorfentwicklung gefördert werden könne. Hier standen praktische Beispiele im Mittelpunkt, wie das Dorfkümmerer-Projekt in Brandenburg, das integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) im hessischen Lautertal und das integrierte gemeindliche Entwicklungskonzept (IGEK) in der Gemeinde Hohe Börde in Sachsen-Anhalt. Es wurde diskutiert, wie sich Kümmerer finanzieren lassen und ihr Wirken verstetigt werden kann. Die Feststellung, dass das Ehrenamt überlastet bzw. mit Aufgaben überfrachtet würde und hier andere Strukturen geschaffen werden müssen, fand breite Zustimmung. Ein weiteres wichtiges Thema war der Transfer von Informationen und Wissen in der Dorfentwicklung.

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