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Wie kann außerschulisches Lernen auf dem Bauernhof gestärkt werden?

Workshop vom 3. bis 4. Dezember 2014 in Kassel

In Zusammenarbeit mit Ökomarkt Hamburg e.V.

Dokumentation der Veranstaltung

Einstimmung

Kurzfilm Erlebnis Bauernhof in Bayern

Info-Kurzfilm über das Programm "Erlebnis Bauernhof" des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Kurzfilm Lernbauernhof Rhein-Main

Selbstdarstellung des Lernbauernhofs Rhein-Main in Bad Homburg

Wie kann außerschulisches Lernen auf dem Bauernhof gestärkt werden?

Mit dieser Frage beschäftigten sich am  3.-4. Dezember 2014 über 50 TeilnehmerInnen aus der Agrarverwaltung und den Bildungsministerien der Länder. SchulvertreterInnen und PraktikerInnen von "Lernort Bauernhof Betrieben" waren ebenfalls vertreten.

Eingeladen hatten die DVS und der Ökomarkt e.V. Hamburg. Auf der Veranstaltung haben PraktierInnen und Verwaltungen diskutiert, wie die Förderprogramme der EU für die Entwicklung Ländlicher Räume (2. Säule) Aktivitäten auf dem Lernort Bauernhof fördern können.

Frau Ellermann-Kügler erklärte als Vertreterin des EU-Verbindungsbüros Brüssel der Landwirtschaftskammern (VLK) die Neuerungen in der Ausrichtung der EU-Förderstrategien für die Periode 2014-2020. Ergänzt wurden ihre Ausführungen von Frau Dr. Schockemöhle der Uni Vechta, die praxisnah die pädagogischen Potentiale des authentischen Lernens auf dem Bauernhof erläuterte. In Kurzreferaten präsentierten mehrere Betriebe die Vielfalt der Lernort Bauernhof Bewegung. Von der Koordinationsstelle, über den Profibetrieb der Schulklassen halb- oder ganztägig empfängt, bis hin zum Wochenklassenausflug auf einen Schulbauernhof, gibt es viele verschiedene Facetten derselben Idee: Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Landwirtschaft und den damit verbundenen Themen Ernährung, Gesundheit, Umwelt und ein Lernen mit allen Sinnen zu ermöglichen.

Im Anschluss präsentierten einige Bundesländer ihre Strukturen und Förderprogramme . Während beispielsweise Niedersachsen das Projekt "Transparenz schaffen" durch die 2. Säule mit EU-Geldern ko-finanziert, hat Bayern aus Landesmitteln ein Programm "Erlebnis Bauernhof" aufgelegt, das insbesondere Grundschüler auf geschulte Profi-Betriebe einlädt. Auch VertreterInnen aus Hessen und Rheinland-Pfalz präsentierten ihre Strategien.

In der Diskussion wurde deutlich, dass der länderübergreifende Austausch wichtige Impulse für die Weiterentwicklung von Förderoptionen durch die EU-Programme geben kann. Betriebe, ebenso wie Schulen und Vertreter der Agrar- und Kultusverwaltung, sollten gemeinsam darauf hinwirken die Potentiale des Lernorts Bauernhof für außerschulisches Lernen, Kompetenzentwicklung von Kindern und Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen.

Diskussion zwischen Plenum und den Referentinnen Karin Ellermann-Kügler, Johanna Schockemöhle und Christina Zurek. Bild: Ulrich Hampl

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