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LEADER und Landwirtschaft – das geht?!

Workshop am 3. und 4. April 2014 in Göttingen

Dokumentation des Workshops

LEADER und Landwirtschaft: Es ist nicht so einfach!

Auf dem Workshop stellten sich landwirtschaftliche Vertreter und LEADER-Akteure die Fragen, wie die Einbindung von Landwirten in die Regionalentwicklung funktioniert und wie sie funktionieren kann.

Zur Einführung dienten zwei Vorträge: Manfred Geißendörfer von der Forschungsgruppe ART stellte Entwicklungsmöglichkeiten landwirtschaftlicher Betriebe im Kontext der regionalen Entwicklung vor. Wie Landwirte in LEADER eingebunden werden können und wollen, hinterfragte Ralph Gockel von der Landwirtschaftkammer Rheinland-Pfalz. Es war schnell klar: Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Hemmnisse und Herausforderungen nicht zu unterschätzen. Die Landwirtschaft ist geprägt von direkter Wertschöpfung und oftmals wenig erfreut über langwierige Prozesse, die in der Regionalentwicklung Alltag sind. Kommunikation ist nötig, beispielsweise durch die Regionalmanagements.

Gute Kommunikationsbeispiele

Zum einen geht es darum, Landwirten zu veranschaulichen, dass Regionalentwicklung alle Akteure im ländlichen Raum angeht. Zum anderen muss das Verständnis für die Landwirte in der Region unterstützt werden. Dass ein gegenseitiges Verständnis wachsen kann, zeigte eine Kommunikationskampagne aus der Eifel.

Am Bodensee arbeiten bereits beide Akteursgruppen seit langer Zeit Hand in Hand. Das Erfolgsrezept: Alle Akteure identifizieren sich mit ihrer Region, Zusammenarbeit hat Tradition, die Betriebe haben eine kleinteilige Struktur, Tourismus gehört zum Alltag und unterstützt durch eine Moderation stimmen sich alle Entscheidungsebenen ab.

Strukturelle Unterschiede

Bei den Diskussionen wurde zudem deutlich: In den meisten neuen Bundesländern funktioniert die Einbindung der Landwirtschaft in die Regionalentwicklung. Für viele Agrargenossenschaften ist es selbstverständlich, den gesamten ländlichen Raum im Blick zu haben. Ein anschauliches Beispiel dafür ist die Hutelandschaft Rodachaue. Hier wird LEADER nicht als konkurrierendes Förderinstrument der EU angesehen, sondern als sinnvolle Ergänzung und Mehrwert für die Region.

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