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Mit neuen REKs und Multifonds in die Programmperiode ab 2014

Fishbowl-Diskussion am 9. Mai

Bundesweites Leader-Treffen, 9. und 10. Mai 2012 in Bad Kissingen

Zur Dokumentation der Veranstaltung

Die Teilnehmerzahlen in Bad Kissingen zeigten das große Interesse an der Zukunft von Leader: Über 250 Teilnehmer aus ganz Deutschland informierten sich über die neuesten Entwicklungen auf EU-, Bundes- und Länderebene und tauschten sich zu ihren Erfahrungen aus.

Die EU-Kommission hat ihre Vorschläge zur Ausgestaltung von Leader in der nächsten Förderphase im Oktober 2011 veröffentlicht. Seitdem ist die fondsübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäische Meeres- und Fischereifonds (EMFF) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)/Leader in aller Munde und es gibt viele Spekulationen, wie sie ausgestaltet werden kann. Außerdem betont die Kommission die zielorientierte Steuerung der regionalen Prozesse.

Lokale Aktionsgruppen müssen sich deshalb darauf einstellen, einerseits Aktivitäten und deren Finanzierung in den  Entwicklungskonzepten detaillierter darzustellen und andererseits auch die angestrebten Ziele genauer zu benennen. Die Anforderungen, die an Regionale Entwicklungskonzepte und ihre Umsetzung gestellt werden, steigen. Das wird sich auch in der Programmgestaltung der Länder niederschlagen. Besonders der noch offen diskutierte Multifondsansatz bietet für LAGn und Programmgestalter durch das gegebenenfalls deutlich erweiterte Projektspektrum neue Chancen aber auch Herausforderungen.

Begonnen wurde der Workshop mit einem Überblick der Ergebnisse des April-Workshops zur Lokalen Entwicklung und Multifonds. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Leader Aktionsgruppen kommentierte die Vorschläge der EU-Kommission. Sie machte außerdem deutlich, wie groß der aktuelle Gestaltungsspielraum für Leader durch das Programm „LEADERalternativ“ in Mecklenburg-Vorpommern ist. Die Ergebnisse einer europäischen Fokusgruppe, die seit einiger Zeit am Thema Regionale Entwicklungskonzepte (REK) arbeitet, schlossen die Inputs des ersten Tages ab. In einer offenen Diskussionsrunde konnten sich die Teilnehmer anschließend zum Gehörten austauschen.

Am zweiten Tag lag der Fokus zunächst auf den REK. In Vorträgen wurden Fragen behandelt wie: Was können und sollten REK in Zukunft leisten und welche Neuerungen bringen die zukünftigen Vorgaben tatsächlich mit sich? Welche Rolle sollten Ziele innerhalb des REK spielen? Anschließend diskutierten die Teilnehmer in Länderarbeitsgruppen vertieft über ihre Zukunft und die nächsten Schritte in Richtung neue Programmperiode. Von ihren Länderreferenten erfuhren sie den aktuellen Stand der Diskussion zu Leader in ihrem Bundesland.


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