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Alt werden zu Hause – wo denn sonst?

Gemeinsames Kochen in der AOVE<br>Foto: AOVE

Neun Kommunen in der Oberpfalz in Bayern ermöglichen es älteren Menschen durch ihr Projekt „Alt werden zu Hause“, so lange und so selbstständig wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben. Ehrenamtliche Helfer spielen dabei eine wichtige Rolle.

Die neun bayerischen Kommunen Edelsfeld, Freihung, Freudenberg, Gebenbach, Hahnbach, Hirschau, Poppenricht, Schnaittenbach und Vilseck gründeten 2001 die Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach (AOVE GmbH), um gemeinsam Lösungen zur Bewältigung des demografischen Wandels zu finden. Das 2007 gestartete Projekt „Alt werden zu Hause“ wird seit 2008 komplett über die AOVE finanziert.

Unabhängig beraten und optimal unterstützt

Eine unabhängige Koordinationsstelle berät individuell die Senioren und ihre Angehörigen und ermittelt mit ihnen den Unterstützungsbedarf. Die Koordinationsstelle greift auf ein großes Netzwerk aus ambulanten Pflegediensten, Dienstleistungsunternehmen, Hausärzten, Krankenhäusern, Kirchen, Vereinen und Pflegekassen zurück und gewährleistet so bestmögliche Versorgung.

Wie funktioniert die Betreuung konkret? Man schließt einen Betreuungsvertrag mit der Koordinationsstelle ab. Die monatliche Kostenpauschale hierfür beträgt 40 Euro, sie kann ggf. auch über die Krankenkasse abgerechnet werden. Der Vertrag beinhaltet die Beratung, einen wöchentlichen Besuchsdienst, die Vermittlung von Dienstleistungen und die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen. Zusätzlich können auch gesondert vergütete Leistungen über externe Dienstleister gebucht werden.

Rundumversorgt durch ehrenamtliche Alltagsbegleiter

Speziell geschulte, ehrenamtliche Helfer – sogenannte Alltagsbegleiter – erledigen einmal wöchentlich alle notwendigen Betreuungs- und Versorgungsleistungen: hauswirtschaftliche und pflegerische Tätigkeiten, Essen auf Rädern, Hausnotruf, Garten- und Winterarbeiten etc. Sie kommen aber auch zum gemeinsamen Spielen und Singen, begleiten bei Spaziergängen oder Einkäufen und kümmern sich so um die Aufrechterhaltung sozialer Kontakte.

Projektentwicklung

In Kooperation mit dem Staatlichen Gesundheitsamt und der Volkshochschule Amberg-Sulzbach hat die AOVE das Projekt nun weiterentwickelt: Spazierhelfer ermöglichen den älteren Menschen angstfreie Bewegung; eine individuelle Sturzprophylaxe durch Fachkräfte wird das Angebot bald zusätzlich erweitern.


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