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Landwirtschaft und Klimawandel (Tagung)

Tagung am 13. Oktober 2010 in Bonn

Die Folienvorträge zur Veranstaltung finden Sie hier.

Diese Tagung fokussiert auf anwendungsorientierte Projekte und Konzepte zum Klimaschutz im Rahmen der landwirtschaftlichen Produktion. Themenbereiche wie die Reststoffverwertung von organischer Substanz durch Pyrolyse und hydrothermale Carbonisierung werden ebenso beleuchtet, wie die betriebliche Inwertsetzung von Grünland und die klimagerechte Bewirtschaftung von Moor. Darüber hinaus werden technische Lösungen in der Tier- und Pflanzenproduktion vorgestellt sowie Förderungs- und Finanzierungsaspekte diskutiert.

Der Tagungsverlauf hat verdeutlicht, dass sich aus wissenschaftlicher Sicht klare Handlungsnotwendigkeiten insbesondere im Bereich des Moor- und Grünlanderhalts ergeben (Prof. Flessa, vTi). Gleichzeitig gibt es aber keine Allheilmittel oder technische Wunderlösungen. Der Klimawandel und die Emission entsprechender Gase muß in der Landwirtschaft mit vielfältigen Aktivitäten reduziert werden. Von der klimaoptimierten Tierproduktion (Prof. Brade TiHo Hannover und LWK Niedersachsen; Dr. Weiss, ARGE Landnutzung Freiburg) und einem klimagerechten Ackerbaus (Dr. Gattinger, Fibl), einer Mehrwertvermarktung entsprechend erzeugter Produkte (Dr. Weiss) über regionale Planungen und Lösungskonzepte zum Moor- und Grünlandschutz (Herr Riß, Zweckverband Donaumoss; Herr Jansen-Minßen, LWK Niedersachsen) bis hin zu überraschend einfachen technischen Lösungen im Bereich Precision Farming (Dr. Ehlert, ) und der Nutzung von Biokohlen aus Rest- und Landschaftspflegestoffen als Bodenverbesserer und zur Kohlenstoffsequestrierung (Herr Bühler, Herr Distel) reichen die vorgestellten Beipsiel. Schließlich gab Herr Pingen (DBV) einen Ausblick auf den wiederholt als Finanzierungsquelle für Klimaschutzaktivitäten genannten Emissionshandel.

Das Thema Klimaschutz wird die Landwirtschaft zukünftig intensiv beschäftigen. Lösungen müssen auf sehr vielfältigen Ebenen – von technischen, produktionstechnischen, institutionellen, fördertechnischen bis regionalen Lösungen gefunden werden. Der zeitnahe Transfer von wissenschaftlichen Erkentnisse und Lösungsstrategien in die Praxis ist eine zentrale Aufgabe, die auch verstärkte Beratungs- und Bildungsaktivitäten erfordert.

Diese Tagung ist eine Ergänzung der Tagung "AUM für den Klimaschutz", die im Mai 2010 in Passau stattgefunden hatte.

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