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Landwirtschaft und Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) - Wie sollen die Ziele der ersten Maßnahmenprogramme erreicht werden?

Tagung, 25. bis 26. März 2009 in Bad Kissingen

Den Tagungsband, die Folien-Vorträge und die Dokumentation der Arbeitsgruppen finden Sie hier

Worum geht es?
Mit der EG-Wasserrahmenrichtlinie hat die EU einen einheitlichen rechtlichen Rahmen und somit ein umfassendes Instrument für den Gewässerschutz in Europa geschaffen. Das Ziel, bis zum Jahr 2015 einen „guten Zustand“ der Gewässer herzustellen, verlangt jedoch allen relevanten Akteuren in Verwaltung und Verbänden, besonders aber auch den Flächennutzern selbst, große Anstrengungen ab. Mit der Aufstellung der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für die einzelnen Flussgebietseinheiten bis Ende 2009 tritt die Umsetzung der Richtlinie jetzt in die entscheidende Phase ein.

Die Tagung stellte die Konsequenzen der Bewirtschaftungsplanung für die landwirtschaftliche Flächennutzung in den Fokus. Welche Anforderungen an die Landwirtschaft aus der Perspektive des Gewässerschutzes bestehen und welche Konsequenzen für eine richtlinienkonforme Bewirtschaftung daraus erwachsen, war Thema des ersten Tages. Es wurden Zielkonflikte und mögliche Lösungsansätze diskutiert und weiterer Handlungsbedarf aufgezeigt. Einen besonderen Stellenwert nimmt hierbei die Einbindung der Flächennutzer in den Umsetzungsprozess ein - hierzu wurden unterschiedliche Beteiligungsmodelle aus verschiedenen Ländern vorgestellt.
 
Am zweiten Tag ging es um die Frage, ob kooperative Ansätze zur Zielerreichung ausreichen, wie die Kombination aus ordnungsrechtlichen Auflagen und freiwilligen Maßnahmen gestaltet sein sollte und welche rechtlichen Folgen damit verbunden sind. Schließlich wurden erfolgversprechende Aspekte und Ansätze der Maßnahmenumsetzung - beispielsweise in Form sinnvoller Maßnahmenoptimierung, der Stärkung des Beratungsansatzes oder durch Bündelung verschiedener Ziele und Maßnahmen, in Workshops vertieft. Die Tagung richtete sich an Vertreter aus Verwaltung und Verbänden der Landwirtschaft, der Wasserwirtschaft und des Natur- und Umweltschutzes, an praktizierende Landwirte sowie an sonstige am Thema Interessierte.

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