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Geld aus der Region für die Region! Alternative Wege der Projektfinanzierung II

13. und 14. Januar 2009, InterCityHotel Göttingen

Die Vorträge und die Fotodokumentation der Veranstaltung finden Sie hier

Das Thema Finanzierung brennt vielen Akteuren unter den Nägeln; egal ob sie aus der Regionalentwicklung oder aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Natur- und Umweltschutz kommen.

An guten Ideen mangelt es den meisten Akteuren nicht, viel mehr scheitern die Projekte bzw. Geschäftsideen oft an der Finanzierung. Wird ein Projekt gefördert, muss immer noch der Kofinanzierungsanteil und/oder Eigenanteil aufgebracht werden, ganz zu schweigen von Projekten, die keine Förderung erhalten.

Doch auch ohne eine Förderung ist es möglich, die Region weiterzuentwickeln und Projekte umzusetzen. Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume möchte den Teilnehmern mit dem Workshop alternative Wege für die Projektfinanzierung aufzeigen. Das Geld kommt hierbei aus der Region, Fördertöpfe müssen nicht zwingend angezapft werden.

Am ersten Tag der Veranstaltung wurde diskutiert, wie das regionale Geld für die Umsetzung von Projekten und Ideen akquiriert werden kann. Dabei wurden zuerst die vier Lösungsvorschläge: Genossenschaften, Schenkungs- und Bürgengemeinschaften, Bürger-Aktiengesellschaften und Bürgerstiftungen vorgestellt. Nach den Vorträgen konnten die Teilnehmer sich für eines der vier Finanzierungsmodelle entscheiden und dieses auf seine Praxistauglichkeit überprüfen. In vier Arbeitsgruppen wurden ein bis zwei Projektbeispiele (je nach Gruppengröße) ausgewählt, auf die gemeinsam mit den Referenten das ausgewählte Finanzierungsmodell übertragen wurde.

Am zweiten Tag standen vormittags die Mikrokredite im Mittelpunkt: Zu Beginn wurde den Teilnehmern gezeigt, wie die Mikrofinanzierung in Deutschland aufgebaut ist. Danach wurde am Beispiel Mikrofinanzagentur Thüringen vorgestellt, wie dort die Kreditvergabe und spätere Betreuung aussieht und welche Erfolge bis zum jetzigen Zeitpunkt erzielt wurden. Im Anschluss konnten die Teilnehmer erst in Kleingruppen, später wieder im Plenum diskutieren, ob und wie das System der Mikrofinanzierung auf die eigene Region übertragen werden könnte. Nachmittags drehte sich dann alles um die Regionalfonds. In einer Investitionsbörse lernten die Teilnehmer die Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionalfonds kennen. Danach wurde gezeigt, wie ein eigenständiger Regionalfonds aufgebaut werden kann. Bei all den verschiedenen Finanzierungsinstrumenten blieb auch die Frage nicht außer Acht, ob und wenn ja wie sie sich mit einer ELER-Förderung verbinden lassen.

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