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Geld aus der Region für die Region

Alternative Wege der Projektfinanzierung

Workshop, 9. bis 10. September 2008 in Jena

Die Vorträge der Veranstaltung finden Sie hier

Viele Akteure aus der Regionalentwicklung, aber auch aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Natur- und Umweltschutz kennen das Problem: Eine gute Idee für ein Projekt oder eine Geschäftsidee ist das eine, doch wie soll man die Finanzierung stemmen? Bei geförderten Projekten  muss immer noch ein Kofinanzierungsanteil und/oder Eigenanteil aufgebracht werden. Nicht zu reden von Projekten, die keine Förderung erhalten.
Doch auch ohne eine Förderung ist es möglich, die Region weiterzuentwickeln und Projekte umzusetzen. Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume möchte den Teilnehmern mit dem Workshop alternative Wege für die Projektfinanzierung aufzeigen. Das Geld kommt hierbei aus der Region, Fördertöpfe müssen nicht zwingend angezapft werden.

Am ersten Tag der Veranstaltung wurde diskutiert, wie das regionale Geld für die Umsetzung von Projekten und Ideen akquiriert werden kann. Dabei wurden zuerst die vier Lösungsvorschläge: Genossenschaften, Schenkungs- und Bürgengemeinschaften, Bürger-Aktiengesellschaften und Bürgerstiftungen vorgestellt. Nach den Vorträgen konnten die Teilnehmer sich für eines der vier  Finanzierungsmodelle entscheiden und dieses auf seine Praxistauglichkeit überprüfen. In vier Arbeitsgruppen wurden ein bis zwei Projektbeispiele (je nach Gruppengröße) ausgewählt, auf die gemeinsam mit den Referenten das ausgewählte Finanzierungsmodell übertragen wurde.

Am zweiten Tag standen vormittags die Mikrokredite im Mittelpunkt: Zu Beginn erhielten die Teilnehmer eine Einführung in das Thema. Im Anschluss daran wurden drei Wissensbörsen zu der Kreditvergabe, dem Risikokapital und der Organisationsform angeboten. Das Thema war also nicht nur für die Mikrokreditempfänger, sondern auch für die potenziellen Kreditvermittler interessant. Nachmittags drehte sich dann alles um die Regionalfonds. In einer Investitionsbörse lernten die Teilnehmer die Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionalfonds kennen. Danach wurde gezeigt, wie ein eigenständiger Regionalfonds aufgebaut werden kann.
Bei all den verschiedenen Finanzierungsinstrumenten blieb auch die Frage nicht außer Acht, ob und wenn ja wie sie sich mit einer ELER-Förderung verbinden lassen.

Damit der Workshop und vor allem die Arbeitsgruppen funktionierten, war es wichtig, dass die Teilnehmer ihre Fallbeispiele einbringen. Aus diesem Grund fragten wir in dem Anmeldebogen auch ab, an welcher Arbeitsgruppe Sie interessiert wären und welches Projektbeispiel Sie sich vorstellen könnten.

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