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Umsetzung regionaler Entwicklungskonzepte in der Praxis

Schulung, 22. bis 25. September 2008 in Quedlinburg

Wegen der großen Nachfrage nach der ersten Schulung, die vom 25. bis 28. Februar 2008 in Tabarz bei Gotha stattfand wurde die Veranstaltung wiederholt

Die Startseminare zu LEADER und ILE sind vorbei. Wir haben die von den Regionen auf den Startveranstaltungen formulierten Wünsche zum Anlass genommen, die Inhalte dieser Schulung entsprechend anzupassen.

Die Schulung "Umsetzung regionaler Entwicklungskonzepte in der Praxis" griff folgende vier Kompetenzfelder auf:

1. Projektmanagement

Begleitendes Projektmanagement mit dem Ziel, Projektträger
professionell unterstützen und in regionsbezogene Zielsetzungen
einbinden zu können.

Die Themen im Einzelnen sind:

  • Auftragsklärung und Zielvereinbarung im Kontext der REK-Prioritäten
  • Projektorganisation und Kommunikation (kommunal/gewerblich) im Prozess
  • Einbindung in grundlegende regionsbezogene Zielsetzungen
  • Rollenklärung und Beratungsansätze zur begleitenden Umsetzung durch das LEADER-Management
  • Projektsteuerung und Evaluierung

2. Netzwerk

Kenntnisse über Aufgaben, interne Strukturen und Funktionsweise
von Netzwerken, deren Aufbau und Gestaltungsmöglichkeiten durch
das Management.

Die Themen im Einzelnen sind:

  • Aufgaben und Funktionsweisen von Netzwerken
  • Rolle, Arbeitsebenen und Arbeitsorganisation des LEADER-Managements, auch in verschiedenen Gebietszuschnitten
  • Analyse funktionsfähiger Netzwerke: interne Strukturen, Gruppenphasen, Kommunikations- und Wissensmanagement
  • Aufbau von Partnerschaften und Kooperationen
  • Zentrale Aufgabenstellungen und Gestaltungsmöglichkeiten in der praktischer Netzwerkarbeit
  • Selbstbewertungsmethoden

3. Öffentlichkeitsarbeit

Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Arbeitstechniken und
Methoden zur zielgruppenbezogenen Kommunikation hinsichtlich der
Umsetzung des REK.

Die Themen im Einzelnen sind:

  • Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit und Zielgruppenbestimmung
  • Steigerung des Bekanntheitsgrades und Transportieren relevanter
    Leistungen
  • zentrale Botschaften erarbeiten und kommunizieren
  • Ausgestaltung inszenierter Ereignisse (Aktionen und Kampagnen)
  • Entwicklung eines Maßnahmenkataloges zur Umsetzung des
    Öffentlichkeitskonzeptes

4. Moderation

Selbstverständnis und Rollenklärung des Moderators im Umgang mit
Akteuren, Gesprächs- und Kommunikationsübungen sowie
Moderationstechniken und Sitzungsvorbereitung.

Die Themen  im Einzelnen sind:

  • Selbstverständnis und Rollenklärung im Umgang mit den Akteuren
  • Kommunikationsmuster, Gesprächs- und Kommunikationsübungen
  • Aktives Zuhören, grundlegende Fragetechniken und Visualisierung
  • Moderationstechniken auch in Bezug zu Veranstaltungsphasen
  • Veranstaltungskonzeption und Regie-/Ablaufpläne

Die Einheiten sind so aufgebaut, dass Handlungsfelder der Teilnehmer im Vordergrund stehen. An Beispielen aus der Praxis werden in Kleingruppen unter Anleitung verschiedenste Aufgabenstellungen bearbeitet, um die Erarbeitung von Lösungsansätzen zu trainieren.

Die Veranstaltung ist als 4-tägiger Workshop angelegt. Die vier Bausteine werden jeweils parallel zueinander in 2-tägigen Einheiten durchgeführt. Die Trainingseinheiten sind modular gestaltet, um unterschiedliche berufliche Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Teilnehmer berücksichtigen zu können. Nach der ersten Einheit ist ein einmaliger Wechsel der Teilnehmer in eine andere Trainingseinheit möglich, so dass sich jeder Teilnehmer entsprechend seines persönlichen Hintergrunds für zwei aufeinander folgende Qualifizierungsangebote entscheiden kann.

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