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Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
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Umsetzung regionaler Entwicklungskonzepte in der Praxis

Schulung, 25. bis 28. Februar 2008 in Tabarz (Thüringen)

Leader hat gezeigt, dass dem Management und der Professionalität Lokaler Aktionsgruppen (LAG) eine Schlüsselrolle für den Erfolg regionaler Entwicklung zukommt. Zu Beginn einer neuen Förderphase müssen Organisationsstrukturen aufgebaut, die Arbeitsfähigkeit innerhalb der Gruppe und die erforderliche Durchsetzungskraft nach außen geschaffen werden. Dies sind Grundlagen für die integrierte, fachübergreifende Arbeit in Leader wie in der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE). Um hier Anforderungsprofile zu klären, Regionalmanager und Akteure Lokaler Aktionsgruppen oder Entwicklungspartnerschaften sowie Leader-Bewerber zu unterstützen, bietet die DVS ein Training speziell für diese Akteursgruppen an. Ziel war es, notwendige Schritte für die Regionalentwicklung vor Ort effektiv gestalten zu können.

Das Training griff folgende vier Kompetenzfelder auf:

1. Projektmanagement:

Begleitendes Projektmanagement mit dem Ziel, Projektträger
professionell unterstützen und in regionsbezogene Zielsetzungen
einbinden zu können.

Die Themen im Einzelnen waren:

  • Auftragsklärung und Zielvereinbarung im Kontext der REK-Prioritäten
  • Projektorganisation und Kommunikation (kommunal/gewerblich)
  • Einbindung in grundlegende regionsbezogene Zielsetzungen
  • Rollenklärung und Beratungsansätze zur begleitenden Umsetzung
  • Klärung projektbezogener Begleitung des Leader-Managements,
    Methoden

2. Netzwerk:

Kenntnisse über Aufgaben, interne Strukturen und Funktionsweise
von Netzwerken, deren Aufbau und Gestaltungsmöglichkeiten durch
das Management.

Die Themen im Einzelnen waren:

  • Aufgaben und Funktionsweisen von Netzwerken
  • Arbeitsebenen und Arbeitsorganisation des Leader-Managements
    (Struktur) auch in verschiedenen Gebietszuschnitten
  • Analyse funktionsfähiger Netzwerke: Teilhabe, interne Strukturen,
    Anschlußfähigkeit, Kommunikations- und Wissensmanagement
  • Kooperationen, Partnerschaften, interne Strukturen und
    Gestaltungsmöglichkeiten praktischer Netzwerkarbeit
  • Zentrale Aufgabenstellungen des Leader-Managements für die
    Netzwerkarbeit

3. Öffentlichkeitsarbeit:

Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Arbeitstechniken und
Methoden zur zielgruppenbezogenen Kommunikation hinsichtlich der
Umsetzung des REK.

Die Themen im Einzelnen waren:

  • Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit und Zielgruppenbestimmung
  • Steigerung des Bekanntheitsgrades und Vermittlung relevanter
    Leistungen
  • Erarbeitung und Kommunikation zentraler Botschaften
  • Ausgestaltung inszenierter Ereignisse (Aktionen und Kampagnen)
  • Entwicklung eines Maßnahmenkataloges zur Umsetzung des
    Öffentlichkeitskonzeptes

4. Moderation:

Selbstverständnis und Rollenklärung des Moderators im Umgang mit
Akteuren, Gesprächs- und Kommunikationsübungen sowie
Moderationstechniken und Sitzungsvorbereitung.

Die Themen  im Einzelnen waren:

  • Selbstverständnis und Rollenklärung im Umgang mit den Akteuren
  • Kommunikationsmuster, Gesprächs- und Kommunikationsübungen
  • Aktives Zuhören, grundlegende Fragetechniken und Visualisierung
  • Moderationstechniken und Sitzungsvorbereitung

Die Einheiten waren so aufgebaut, dass Handlungsfelder der Teilnehmer im Vordergrund standen. An Beispielen aus der Praxis werden in Kleingruppen unter Anleitung verschiedenste Aufgabenstellungen bearbeitet, um die Erarbeitung von Lösungsansätzen zu trainieren.

Die Veranstaltung war als 4-tägiger Workshop angelegt. Die vier Bausteine wurden jeweils parallel zueinander in 2-tägigen Einheiten durchgeführt. Die Trainingseinheiten waren modular gestaltet, um unterschiedliche berufliche Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Teilnehmer berücksichtigen zu können. Nach der ersten Einheit war ein einmaliger Wechsel der Teilnehmer in eine andere Trainingseinheit möglich, so dass sich jeder Teilnehmer entsprechend seines persönlichen Hintergrunds für zwei aufeinander folgende Qualifizierungsangebote entscheiden konnten.

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