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Einkommensalternativen für Landwirte: Das 2. Standbein als Möglichkeit, die Zukunft mitzugestalten

Tagung und Exkursion: 11. November und 12. November 2008, Weiden (Oberpfalz)

Die Vorträge und die Fotodokumentation der Tagung finden Sie hier

Die Entwicklung ist nicht neu: die Direktzahlungen fallen weg, das Geld aus der ersten Säule fließt verstärkt in die zweite. Zwar fingen die Agrarpreissteigerungen der letzten Jahre mögliche Einbußen noch auf, trotzdem sollten Landwirte neue Arbeitsfelder ins Auge fassen, um langfristig ihr Einkommen zu sichern. Mit unserer Veranstaltungen wolltenwir zeigen, welche Chancen sich eröffnen, aber auch welche Aufgaben auf Landwirte zukommen, die sich eine neue Einkommensquelle erschließen möchten.

Am Vormittag des ersten Tages wurde erörtert, welche Möglichkeiten es gibt, ein zusätzliches Einkommen zu schaffen. Zu Beginn wurden die aktuellen agrarpolitischen Entwicklungen vorgestellt und deren Auswirkungen auf die Landwirte beleuchtet. Im Anschluss daran wurde die Vielfalt der Diversifizierungsmöglichkeiten erörtert. Danach wurdegezeigt, welche Maßnahmen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung das ländlichen Raums (ELER) Landwirte bei der Schaffung eines Zusatzeinkommens unterstützen. Außerdem wurde exemplarisch das Förderkonzept des Landes Nordrhein-Westfalens präsentiert. Zum Abschluss soll diskutiert werden, welchen Anteil die Frauen an der Schaffung alternativer Einkommensquellen tragen.

Am  Nachmittag standendie Herausforderungen im Mittelpunkt, die beim Aufbau des 2. Standbeins auftreten: Einfach nur einen Hofladen aufzumachen und die selbst erzeugten Produkte zu verkaufen, das reicht nicht mehr. Ein zentraler Aspekt ist, dass sich Landwirte in die regionale Wirtschaft einbinden und Netzwerke aufbauen, um so die Angebote gemeinsam vermarkten zu können (Workshop 1). Außerdem müssen sich Landwirte auch auf die neuen Umstände einstellen, denn plötzlich springen auf ihrem Hof Touristen herum, die Fragen stellen und Ansprüche haben. Wie man damit umgehen kann und welche Qualifikationen hierfür notwendig sind erarbeiten wir im 2. Workshop. Natürlich macht der demographische Wandel auch nicht beim Verhalten der Konsumenten halt. Deren Bedürfnisse müssen bei der Diversifizierung berücksichtigt werden (Workshop 3). Neben den „klassischen“ neuen Einkommensalternativen tun sich für den Landwirt aber auch immer stärker landwirtschaftsferne Arbeitsfelder auf, beispielsweise im Bereich Altenpflege oder Kinderbetreuung. Diesem Thema widmete sich der 4. Workshop.

Nach der Theorie kam die Praxis. Deswegen führte die Exkursion am zweiten Tag zu Betrieben des landwirtschaftlich-touristischen Netzwerkes „Landerlebnisreisen“. Bei diesem Netzwerk haben sich mehrere Betriebe aus der Region zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre touristischen Angebote zu vermarkten. Alle Betrieben haben sich neben ihrer ursprünglichen Produktion eine Einkommensalternative im Tourismusbereich aufgebaut. Begleitet werden wir von Renate Schedlbauer (Amt für Landwirtschaft und Forsten Cham) (angefragt), die erörtern wird, wie das Netzwerk „Landerlebnisreisen“ entstanden ist.

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