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Diese Veranstaltung wird gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)

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Agrarumweltmaßnahmen - Wie geht es weiter?

 

---> Aktuelle Informationen zu Agrarumweltmaßnahmen.

 

Tagung, 30. September / 1. Oktober 2008 in Berlin

Die Vorträge der Veranstaltung finden Sie hier

Seit ihrer Einführung im Zuge der MacSharry-Reform von 1992 haben sich Agrarumweltmaßnahmen zu einem wesentlichen Standbein der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) entwickelt. Waren sie zu Beginn als lediglich „flankierende“ Maßnahmen noch in den Kontext vor allem der Marktentlastung gestellt, sind sie inzwischen als Instrument zur Integration von Umwelt- und Naturschutzbelangen in die GAP allgemein anerkannt. Mit der Agenda 2000 wurden sie zum obligatorischen Bestandteil der zweiten Säule der Agrarpolitik und binden dort gegenwärtig etwa ein Viertel der zur Verfügung stehenden öffentlichen Finanzmittel.

Die massiven Kürzungen der zweiten Säule in der laufenden EU-Haushaltsperiode (2007 – 2013) haben auch die Agrarumweltmaßnahmen stark getroffen. Zudem geraten sie in Anbetracht der inzwischen deutlich veränderten Rahmenbedingungen – steigende Nahrungsmittel- und Energiepreise, Streichung der Anreizkomponente, hohe Kontrollansprüche der Europäischen Union – zunehmend unter Druck, ihre Akzeptanz schwindet. Lassen sich vor diesem Hintergrund die mit ihnen verfolgten Ziele noch erreichen? Gleichzeitig muss den zunehmenden Herausforderungen in den Bereichen Klima-, Wasser- und Artenschutz Rechnung getragen werden. Inwieweit aber werden Agrarumweltmaßnahmen diesen Herausforderungen gerecht? Wo besteht Handlungsbedarf?

All diese Fragen standen im Fokus einer Tagung, zu der die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume vom 30. September bis 01. Oktober nach Berlin eingeladen hatte. Mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Verbänden und interessierter Fachöffentlichkeit diskutierten über Stand und Entwicklungsmöglichkeiten dieses wichtigen Instruments der ländlichen Entwicklung.

Im Vordergrund des ersten Tages stand zunächst eine Bestandsaufnahme – Wo stehen wir? Was hat sich mit welchen Konsequenzen verändert? Gleichzeitig wurden erste grundsätzliche Überlegungen zur Weiterentwicklung von Agrarumwelt- maßnahmen angestellt und erörtert.

Der zweite Tag stand im Zeichen der Frage, wie den „neuen“ Herausforderungen, die im so genannten Health Check der GAP formuliert wurden, (auch) durch Agrarumweltmaßnahmen begegnet werden kann. Dazu wurden in drei parallelen Arbeitsgruppen – thematisch ausgerichtet an den Herausforderungen „Klimaschutz“, „Wassermanagement“ und „Biodiversität“ – Möglichkeiten und Grenzen ausgelotet versucht, Lösungsvorschläge gemeinsam zu erarbeiten.
Unter dem Stichwort „Ausblicke“ wurden abschließend ein Blick über den (nationalen) Tellerrand geworfen und eine Vision für die Zeit nach 2013 vorgestellt.

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