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Workshopreihe zum demografischen Wandel

Eine Idee geht auf Deutschlandreise

Seit 2014 bietet die DVS gemeinsam mit dem Bundesverband der gemeinnützigen Landgesellschaften, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund dezentrale Workshops zu Themen rund um den demografischen Wandel an. Ende September 2013 fandin der Lutherstadt Wittenberg die Pilotveranstaltung statt und thematisierte den Leerstand in der Region.

Der demografische Wandel wird deutschlandweit breit diskutiert – ob Überalterung der Gesellschaft, Mangel an Fachkräften oder eine lückenhafte Nahversorgung. Doch leider sind die Probleme nicht gebannt, nur weil sie erkannt werden. Die Akteure müssen vor Ort Lösungen und Strategien für ihre regionalen Probleme entwickeln. Welche Maßnahmen verringern beispielsweise innerörtlichen Leerstand? Wie können Ortskerne lebenswerter und junge Menschen dazu motiviert werden, bestehende Bausubstanz zu nutzen?

Dezentral angepasste Unterstützung

Gemeinsam mit regionalen Entscheidungsträgern möchte die DVS während der eintägigen Veranstaltungen auf die Bedürfnisse der Regionen zugeschnittene Lösungswege erarbeiten. Die Siedlungs- und Innenentwicklung ("Wieder wohnen im Ortskern") ist dabei nur ein mögliches Themenfeld. Weitere Schwerpunkte sind die Nahversorgung ("Wieder einkaufen im Ortskern") und die partizipative Gestaltung des eigenen Umfeldes ("Kommunen und Bürgerschaft packen gemeinsam Veränderung an").

Wittenberg als Testregion

Im Landkreis Wittenberg hatten Ende September 2013 rund 20 Akteure die Möglichkeit, sich zum Thema "Umgang mit dem Leerstand" auszutauschen. Als Impuls für die Diskussionen wurde das Projekt "Regionales Flächenmanagement" der Initiative Rodachtal ausgewählt. Der Regionalmanager und der Bürgermeister der Gemeinde Itzgrund gaben einen Überblick und standen als Gesprächspartner zur Verfügung. Viel entscheidender war jedoch, was nach dieser Vorstellung passierte. In kleinen Arbeitsgruppen wurde anschließend diskutiert, ob und wie das Fallbeispiel auf die eigene Situation übertragen werden konnte. Die Akteure  überlegten gemeinsam, wie ein eigenes Flächenmanagement aussehen könnte und was dafür zukünftig getan werden muss. Welche Daten müssen gesammelt, welche Akteure informiert und beteiligt, welche Strukturen geschaffen werden? Zum Schluss der Veranstaltung bekamen die Teilnehmer eine Aufgabenliste mit klaren Zuständigkeiten. Die fachliche Anleitung der Teilnehmer übernimmt ein Trainer, der die Workshops professionell moderiert und begleitet.

Bundesweiter Start seit 2014

Seit 2014 können bundesweit kommunale Zusammenschlüsse, Landkreise und Regionen die eintägigen Veranstaltungen zu einem der drei Themen abrufen. Der Grundaufbau bleibt immer gleich: Zu Beginn wird ein Fallbeispiel vorgestellt, danach diskutieren die Teilnehmer, wie das vorgestellte Beispiel übertragen werden könnte. Die Workshops werden an die Regionen mit ihren jeweiligen Herausforderungen angepasst. Auch Trainer und Impulsgeber werden in enger Abstimmung mit den Regionen ausgewählt.

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