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Leitfaden Selbstevaluierung: Dokumente

Bild: DVS

Mit dem Leitfaden zur Selbstevaluierung können die LEADER-Regionen eine an ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten angepasste Selbstevaluierung durchführen. Strategien, Prozesse und die Arbeit des Regionalmanagements lassen sich mit Methoden bewerten, die meistens in eigener Regie anwendbar sind.

Download: Selbstevaluierung in der Regionalentwicklung - Leitfaden und Methodenbox (PDF-Datei, 2 MB)

Bestellung: Die Printversion in vergriffen.

Begriffe: Hinweise für bayerische Aktionsgruppen

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Methoden

Downloads der Methoden aus dem Leitfaden Selbstevaluierung

Stand: Mai 2014

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    Leitfaden - Ziele und Prozess

    Den Leitfaden Selbstevaluierung hat die DVS gemeinsam mit neun LEADER-Regionen und externen Beratern für LEADER-Gruppen erarbeitet. Parallel entstandene Videoclips veranschaulichen den Umgang mit Methoden des Leitfadens. Als Ergänzung hat die DVS Workshops zu verschiedenen Schritten der regionalen Selbstbewertung angeboten.

    Die Europäische Kommission hat für die Förderperiode 2014 bis 2020 wichtige Rahmenbedingungen für LEADER geändert. Eine besondere Herausforderung für die Regionen sind gestiegene Anforderungen: Sie sollen anspruchsvolle und konkrete Ziele im Regionalen Entwicklungskonzept verankern.

    Wozu sich selbst beurteilen?

    Regionale Ziele und deren Indikatoren unterscheiden sich häufig von denen, die für die Bewertung der Programme wichtig sind. Denn die Programmevaluierung findet auf Grundlage extern vorgegebener und auf Programmebene festgelegter Indikatoren statt und ihre Ergebnisse nützen nicht in erster Linie den Regionen.

    Bei der Selbstevaluierung geht es hingegen um regionsspezifische Inhalte. Und zwar nicht nur um inhaltliche, strategische Ziele, sondern auch um solche, die die Struktur der Aktionsgruppe und die Arbeit des Regionalmanagements betreffen. Für die Aktionsgruppe und ihr Management ist es wichtig, die eigene Richtung zu kennen und klare Ziele zu entwickeln. Denn die Aktionsgruppe wird daran gemessen, ob und wie sie ihre Ziele erreicht. Mitunter ist es auch nötig, den Kurs zu korrigieren. Dazu müssen die eigenen Prozesse in den Blick genommen werden. Mit dem Leitfaden will die DVS Aktionsgruppen und ihren Managements dabei helfen, die richtigen Stellschrauben zu finden.

    Die Bewertungsergebnisse können Gruppen auch nutzen, um eigene Erfolge in der Region zu kommunizieren. Überhaupt ist es ein wichtiger Teil der Selbstevaluierung, ins Gespräch zu kommen – sei es im Regionalmanagement-Team, in der Aktionsgruppe und mit der Bevölkerung in der Region. Dann kann es gelingen, gemeinsam aus den Ergebnissen zu lernen und die Richtung des Prozesses zu steuern.

    Methodenreiche Arbeitshilfe und Making-of

    Der DVS-Leitfaden geht auf Grundlagen der Selbstevaluierung ein sowie auf Fragen nach Zielen, Indikatoren und notwendigen Daten. Vor allem aber bietet er viele Methoden, die Aktionsgruppen selbst anwenden können: von einfachen Tools zur Selbsteinschätzung über Fragebögen und Monitoring-Instrumente bis zu Bilanzveranstaltungen. Dabei ist die Publikation modular aufgebaut, sodass jede Region die zu ihren Ansprüchen und Ressourcen passenden Elemente auswählen kann – Selbstbewertung ist kein Selbstzweck. Die Methoden des Leitfadens sind praxiserprobt: Akteure aus neun LEADER-Regionen haben einige von ihnen nochmals selbst getestet und ihre Erfahrungen in den Leitfaden einfließen lassen.

    Dass die neun Regionen sich bei der Arbeit filmisch über die Schulter schauen ließen, ist ein zusätzlicher Gewinn. Die kurzen Videoclips zeigen den Umgang mit Bewertungen: in Gruppen und auf Veranstaltungen in den Regionen. Sie eignen sich als Einstieg, um ins Gespräch zu kommen und sich eingehender mit dem Thema zu beschäftigen.

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    Im Netzwerk erprobt

    Zwei Arbeitsgruppen auf dem ersten Projekttreffen in Bonn

    Die DVS dankt den Aktiven aus den beteiligten Regionen: Durch ihre Tests ist der Leitfaden praxisnäher geworden. Ein Dank gilt auch den Ländern und Netzwerken, die die DVS mit Hinweisen unterstützt haben.
    Entwickelt und erarbeitet hat den Leitfaden - in enger Zusammenarbeit mit der DVS - ein Autorenteam aus den Unternehmen kommunare, neuland+, der Forschungsgruppe Agrar- und Regionalentwicklung Triesdorf und der Universität Kassel, Fachgebiet Ökonomie der Stadt- und Regionalentwicklung.

    Um Zwischenergebnisse vorzustellen und zu diskutieren, fanden 2013 während der Arbeit am Leitfaden drei Projekttreffen statt. Auf diesen Treffen kamen die neun Testregionen, drei Vertreterinnen der Bundesländer und ein Vertreter der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen mit den Autoren und der DVS zusammen.


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