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Studie zur Wasserqualität in den Bundesländern

12.11.2018

Eine Untersuchung des World Wide Fund For Nature (WWF) dokumentiert, wie in den Bundesländern nachhaltige Wasserpolitik umgesetzt wird. Demnach ist der Zustand deutscher Gewässer flächendeckend in keinem guten Zustand und verstößt somit gegen die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Bundesländern.

Insgesamt zeichnet die WWF-Studie, die auf offiziellen Behördendaten fußt, ein alarmierendes Bild: Für über ein Drittel der deutschen Grundwasservorkommen wird ein "schlechter chemischer Zustand" konstatiert. Grund hierfür sind die gravierenden Nitrateinträge durch den Agrarsektor. Die Quecksilberbelastung ist vor allem eine Folge der massiven Kohlestromerzeugung in Deutschland. Sie liegt beinahe flächendenkend über Grenzwerten, die in der Wasserrahmenrichtlinie festgeschrieben sind.

Hintergrund:
EU-Wasserrahmenrichtlinie WRRL): Die Wasserrahmenrichtlinie wurde 2000 von den EU-Mitgliedsstaaten verabschiedet. Alle Mitgliedstaaten der EU sind verpflichtet bis 2015 und in Ausnahmefällen bis 2027 alle Gewässer in einen "guten ökologischen" und „guten chemischen Zustand“ zu bringen. Für Grundwasser ist ein "guter mengenmäßiger" und "guter chemischer Zustand" zu erreichen.

Hier erfahren Sie mehr.

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