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Höfe gesucht: kraftfutter-arme Milchviehhaltung

15.05.2018

Für ein Forschungsprojekt sucht das Kasseler Institut für ländliche Entwicklung Milchviehbetriebe, die in den letzten Jahren wenig Kraftfutter in ihrer Fütterung eingesetzt haben. Das Projekt untersucht die Wirtschaftlichkeit und Artenvielfalt der Grünlandflächen bei solchen Betrieben.

Betriebe sind für die Untersuchung geeignet, wenn sie möglichst weniger als 150 Gramm Kraftfutter pro Kilogramm erzeugter Milch in der Fütterung eingesetzt haben. Die Milchbauern sollten bereit sein, sich zwei bis drei Stunden Zeit für eine Befragung auf ihren Höfen zu nehmen. Dabei geht es um die Gründe und Erfahrungen mit dieser Wirtschaftsweise.

Außerdem erhebt das Institut die notwendigen Buchführungsdaten und weitere betriebliche Kennzahlen zur Struktur, Milchviehhaltung und Grünlandbewirtschaftung der Betriebe. Die Vor-Ort-Termine sollen im Sommer und Herbst 2018 stattfinden. Für die Mithilfe erhalten die Landwirte eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro.


Die Milchviehbetriebe sollten außerdem Dauergrünland bewirtschaften. Auf einem Teil der Untersuchungsbetriebe sollen in diesem und nächsten Jahr auf den Grünlandflächen botanische Erhebungen durchgeführt und darüber die Artenvielfalt auf den Grünlandflächen bestimmt werden. Nach Abschluss der Erhebungen werden alle beteiligten Betriebe zu einer Diskussion der Ergebnisse dieser Untersuchung eingeladen.


An dem Projekt ist neben dem Kasseler Institut für ländliche Entwicklung (Dr. Karin Jürgens und Prof. Onno Poppinga) auch Prof. Dr. Johannes Isselstein von der Abteilung Graslandwissenschaft der Universität Göttingen beteiligt. Außerdem wird das Projekt in Süddeutschland durch Dr. Lukas Kiefer unterstützt.


Bei Interesse nehmen Sie bitte bis Mitte Juni Kontakt auf mit dem Projektbüro Gleichen: Dr. Karin Jürgens, Tel. 05592/927567, kj@agrarsoziologie.de oder Prof. Onno Poppinga, Tel. 05673/3540, rondopopp@t-online.de

Das Vorhaben wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

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