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UBA-Studie zur nationalen Stickstoffstrategie

22.09.2016

Belastungen der Umwelt infolge des Eintrags von Stickstoff aus Düngemitteln der Landwirtschaft sind ein zentrales Umweltproblem. Die bisherigen Regelungen zur Reduktion der Stickstoffüberschüsse sind wenig erfolgreich.

Die Auswirkungen möglicher Stickstoffminderungsmaßnahmen in der Landwirtschaft auf die Gewässerqualität sind Gegenstand eines im Auftrag des Umweltbundesamts erstellten Berichts. Hierin wird, mit methodischen Änderungen gegenüber früheren Berechnungen, für das Bundesgebiet insgesamt für die Jahre 2011 bis 2013 ein mittlerer Überschuss der N-Flächenbilanz von 67 kg/ha Landwirtschaftsfläche (LF) berechnet, wobei die Spanne in den Landkreisen von 24 bis 123 kg/ha LF reicht. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass damit ein Nitratwert von 50 mg/l im Sickerwasser (d.h. bei Austritt aus der durchwurzelten Bodenzone) nahezu bundesweit verfehlt würde. Selbst bei Reduzierung des N-Flächenbilanz-Überschusses auf den vom UBA vorgeschlagenen Zielwert von 30 kg N/ha käme es vielfach noch zu einer Überschreitung; im Durchschnitt aller Kreise müsste der N-Überschuss um 43 kg N/ha reduziert werden, um den Nitrat-Grenzwert im Sickerwasser einzuhalten. Für bestimmte Regionen müsste darüber hinaus eine Abstockung der Viehbestände und/oder der großräumige Transfer von Wirtschaftsdüngern und Gärresten in Betracht gezogen werden. Statt eines für das ganze Land gemittelten Zielwerts als Indikator wird jedoch vorgeschlagen, regionale Zielwerte zu ermitteln.

 

 

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