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Marginal-Spalte (weiterführende Informationen zum Thema)

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    +49 (0)228 /99 529 - 3641
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LEADER

Filme aus der Praxis

  • Einige LEADER-Regionen haben Ihre Aktivitäten in Filmen aufgearbeitet. Hier erhalten Sie einen anschaulichen Eindruck von der praktischen Umsetzung der LEADER-Methode.

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Ein Webangebot der:

Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die
ländlichen Gebiete.

 

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Die LEADER-Methode: Aus der Region - für die Region!

LEADER ist ein methodischer Ansatz der Regionalentwicklung, der es den Menschen vor Ort ermöglicht, regionale Prozesse mitzugestalten und die Region gemeinsam weiterzuentwickeln. In einem abgegrenzten Gebiet, der LEADER-Region, arbeitet die sogenannte Lokale Aktionsgruppe (LAG). Diese ist für die Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategien verantwortlich, die am Beginn einer jeden EU-Förderphase mit Beteiligung der Menschen vor Ort erstellt wird. Im Rahmen dieser Entwicklungsstrategie können Projekte gefördert werden. Die LAG wird durch ein Regionalmanagement unterstützt, das unter anderem die Projektträger bei der Antragstellung berät, für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist und die Vernetzung in der Region voranbringt.

Sieben Merkmale für LEADER

Die LEADER-Methode ist durch sieben wesentliche Merkmale geprägt, die sich im Laufe der Zeit nicht wesentlich verändert haben:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Bottum-up-Ansatz: Lokale Akteure sind aktiv an der Ausarbeitung und Umsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie beteiligt sowie in die Auswahl der Projekte in ihrer Region eingebunden. Beteiligen können sich lokale Akteure aus der Bevölkerung, wirtschaftliche und soziale Interessengruppen sowie repräsentative öffentliche und private Institutionen.
  • Lokale Entwicklungsstrategien: Die Grundlage für den Prozess in einer LEADER-Region bildet eine Lokale Entwicklungsstrategie, die sich auf ein gut abgrenzbares, zusammenhängendes ländliches Gebiet mit einer Einwohnerzahl zwischen 50.000 und 150.000 bezieht. In der Entwicklungsstrategie werden unter Beteiligung der lokalen Akteure wichtige Ziele der Region für die nächsten sieben Jahre festgehalten. Je nach Bundesland heißen diese Strategien REK, LES, RES, SLE, GIES, LILE oder IES. Die Entwicklungsstrategien sind am Beginn einer Förderperiode ausschlaggebend bei der Auswahl der Regionen.
  • Lokale Aktionsgruppen (LAGs): Die LAGs sind lokale öffentlich-private Partnerschaften, die den LEADER-Prozess in der Region bestimmen und damit Motor der regionalen Entwicklung sind. Die LAGs müssen mindestens zur Hälfte aus Wirtschafts- und Sozialpartnern bestehen. In der Regel haben LAGs eine Geschäftsführung und werden von einem Regionalmanagement begleitet.
  • Integrierte und multisektorale Aktionen: Die im LEADER-Prozess beteiligten Akteure stammen aus verschiedenen sektoralen Bereichen – etwa aus Kommunen, Vereinen, dem Wirtschafts- und Sozialbereich. Durch die enge Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern soll ein gemeinsames Agieren gewährleistet werden, das verschiedene Lebensbereiche miteinander verknüpft.
  • Innovation: Die europäischen Fördergelder sollen dazu beitragen, Neues und Innovatives in den ländlichen Regionen zu ermöglichen.
  • Kooperation: Die LEADER-Regionen haben die Möglichkeit, mit anderen LEADER-Regionen oder mit LEADER-ähnlichen Regionen ein gemeinsames transnationales und/oder gebietsübergreifendes Kooperationsprojekt umzusetzen. Auf den Seiten Kooperation finden Sie weitere Informationen.
  • Vernetzung: Nationaler und europäischer Erfahrungs- und Wissenstransfer ist möglich und wird auch gewünscht. Unterstützt werden die Akteure dabei durch nationale und europäische Vernetzungsstellen oder durch Ländervernetzungsstellen.

Eine ausführliche Beschreibung der LEADER-Merkmale finden Sie auch im Leitfaden "Der LEADER-Ansatz" (PDF, 600 KB), der 2006 von der Europäischen Kommission herausgegeben wurde.

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