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LEADER und innovative Projekte

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LEADER 2007 - 2013

Zentral in LEADER ist der regionale und parnerschaftliche Ansatz: In einem abgegrenzten Gebiet, der LEADER-Region, arbeitet die sogenannte Lokale Aktionsgruppe und ist verantwortlich, das regionale Entwicklungskonzept umzusetzen. In Deutschland arbeiteten in der Förderphase 2007 bis 2013 244 LEADER-Regionen. Europaweit waren über 2.300 LEADER-Regionen tätig.

LEADER im ELER

In der aktuellen Förderphase ist LEADER der Schwerpunkt 4 des ELER. Das heißt, die aus dem ELER finanzierten Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum enthalten zusätzlich zu den drei thematischen Schwerpunkten LEADER als Schwerpunkt 4. Dieser Schwerpunkt ist als Methode in allen anderen drei Schwerpunkten des ELER umsetzbar. Damit ist LEADER keine Gemeinschaftsinitiative mehr, sondern in den ELER integriert worden (Mainstreaming). Für die Finanzierung des LEADER-Schwerpunkts sieht die ELER-Verordnung einen Mindestanteil von fünf Prozent des gesamten Budgets des jeweiligen Entwicklungsprogramms vor.

Bonus für LEADER – die Finanzierung

Die maximale EU-Beteiligung an förderfähigen Projektkosten ist für den LEADER-Schwerpunkt 55 Prozent (80 Prozent in Konvergenzgebieten) und damit genauso hoch wie im Schwerpunkt 2, aber höher als in den ELER-Schwerpunkten 1 und 3 (50/75 Prozent). Von besonderer Bedeutung für LEADER sind die Maßnahmen des Schwerpunkts 3 (Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und Förderung der Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft). Das zeigt auch die Mittelverwendung in einem europäischen Überblick auf Folie 5 einer Präsentation der Europäischen Kommission (PDF-Dokument).

In Deutschland werden die ELER-Programme von den Bundesländern aufgestellt, sodass die Umsetzung und Programmierung von LEADER in jedem Bundesland anders gestaltet ist. Jedes Bundesland hat Maßnahmen ausgewählt, die über den Schwerpunkt 4 umgesetzt werden können. Zusätzlich sind innovative Projekte außerhalb dieses Maßnahmenspektrums möglich.

Das Regionalmanagement, also die Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe, kann mit einem Anteil von maximal 20 Prozent der öffentlichen Gesamtausgaben für die lokale Entwicklungsstrategie gefördert werden. Diesen Anteil können die Programme der Länder einschränken.

Herausforderung Mainstreaming

Durch das Mainstreaming von LEADER gelten für die administrative Abwicklung jetzt die gleichen Regeln für Verwaltung, Begleitung und Bewertung wie für Maßnahmen aus den anderen Schwerpunkten der ELER-Verordnung.

In der laufenden Förderperiode fanden aus gegebenen Anlässen immer wieder Anpassungen der bestehenden Regeln und Verfahren für LEADER statt. So ist beispielsweise der Leitfaden der Kommission für die Umsetzung von LEADER (PDF-Datei) in einer überarbeiteten Fassung veröffentlicht worden. In diese Überarbeitung sind auch Schlussfolgerungen aus dem Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofes zu LEADER eingeflossen. Auf dieser Grundlage haben Bund und Länder Empfehlungen zur Projektauswahl durch die Lokalen Aktionsgruppen abgegeben.

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