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Spiel- und Naturraum

Kinderworkshop zum Thema "Wie wünsche ich mir meinen Spielraum"; Foto: Spiel(t)räume Birgden e.V.

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

LAG Der Selfkant

Bundesland:

Nordrhein-Westfalen

Wettbewerbskategorie:

Orte der Begegnung


Projektbeschreibung:

Im Gangelter Ortsteil Birgden in der Leader-Region Der Selfkant gestalten Kinder, Jugendliche und Senioren auf einer zuvor landwirtschaftlich genutzten Fläche ihren naturnahen Spiel- und Begegnungsraum. Angestoßen wurde das Projekt von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Birgden, die gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Senioren sowie Kindergarten und Schule die Projektidee entwickelt hat. Die Idee wurde schließlich in den Handlungsfeld-Foren der LAG Der Selfkant e. V. vorgestellt, beraten und durch die LAG-Mitgliederversammlung als unbedingt förderwürdig eingestuft. Aufgrund der großen Resonanz wurde Ende 2011 ein eigenständiger gemeinnütziger Verein gegründet, der Spiel(t)räume Birgden e. V., der die Trägerschaft für das Projekt übernommen hat.

Idee des Projekts ist es, die Entwicklung des Geländes als fortlaufenden Prozess zu gestalten. Zwei Leader-Projekte für die Projektplanung und -umsetzung leisten hierfür die Anschubfinanzierung. Der starke Bottom-Up-Ansatz, die intensive Einbindung von Kindern, Jugendlichen und Senioren in den Planungs- und Entwicklungsprozess, unterstützt die Ziele des Projekts.

Die Projektidee entstand vor dem Hintergrund fehlender Spielräume für Kinder, Rückzugs- und Gestaltungsräume für Jugendliche und Begegnungsorte für Senioren. Das Projekt lädt alle Interessierten in der Region ein, den naturnahen Spiel- und Begegnungsraum und damit ihr Lebensumfeld aktiv und kreativ zu gestalten. Hierzu stehen auf dem Gelände vor allem Naturmaterialien wie Sträucher, Bäume, Holz, Steine und andere Materialien zur Verfügung. Verschiedene Bereiche für einzelne Zielgruppen und eine grundlegende Infrastruktur geben den Rahmen vor. Dem freien Spiel und der freien Begegnung sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Ideengeber

Hatten Jugendliche die Idee für das Projekt? Waren Jugendliche an der Entwicklung der Projektidee beteiligt?

Die Ideenentwicklung, Projektplanung und Umsetzung erfolgte von Beginn an gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen, Eltern, Senioren, Kindergarten und Schule im Rahmen von Gesprächen, Workshops und Aktionen. Gute Spielraumplanung und Ausführung erfordern ein hohes Maß an kreativem Potential, Flexibilität und Spontanität im Umgang mit dem vorhandenen Gelände, mit unterschiedlichen Naturmaterialien und Spielgeräten. Kinder und Jugendliche besitzen diese Kompetenz spielerisch und es ist erstaunlich, was sie damit anfangen. Was lag näher, als Kinder und Jugendliche mitplanen und bauen zu lassen? Entstanden ist so ein naturnaher Spielraum, der sich von einer herkömmlichen Spielplatzgestaltung stark unterscheidet und bei allen Nutzern großen Anklang findet.

Beteiligungsgrad

Werden bei dem Projekt junge Menschen wirklich beteiligt oder sind junge Menschen einfach nur Zielgruppe?

Junge Menschen aus der Leader-Region Der Selfkant sind in alle Phasen der Ideenentwicklung, Projektplanung und Umsetzung kontinuierlich und intensiv eingebunden. Dies gilt für Kinder und Jugendliche (und natürlich auch für Senioren und weitere ehrenamtliche Unterstützer) gleichermaßen.

Nachhaltiger Charakter

Findet/fand das Projekt einmalig statt? Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird – mit der Beteiligung von jungen Menschen?

Da die Entwicklung des naturnahen Spiel- und Begegnungsraums als fortlaufender Prozess angelegt ist und für das Projekt eigens ein Verein gegründet wurde, ist das Projekt von Beginn an nachhaltig verankert. Das Projekt ist ein Pilotprojekt für eine zeitgemäße und den aktuellen Themen wie Natur-, Umwelt- und Klimaschutz angepasste Gestaltung eines Spielraumes. Die gemeinsame Planung und Realisierung wird eine sozial nachhaltige Identifikation mit dem Spielraum schaffen. Die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure in der Leader-Region Der Selfkant fördert die regionale, zukunftsweisende Entwicklung auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Die Betreuung des Spielraumes wird durch den Verein Spiel(T)räume e. V. und die Gemeinde Gangelt gewährleistet.

Integrierte Ländliche Entwicklung

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der  ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Die Projektidee wurde durch die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) an die Leader-Region Der Selfkant herangetragen. Diese wurde dann in der LAG beraten und beschlossen. Einige der Mitglieder der LAG sind auch Mitglieder in der KAB oder/und dem neu gegründeten Verein "Spiel(t)räume Birgden e. V.". Hierüber entsteht neben den projektbezogenen Abstimmungen zwischen Projektträger und Regionalmanagement ein enger Austausch zwischen Projektträger und der Leader-Region. Der Projektträger ist zudem Teilnehmer bei den Treffen der Leader-Projektträger, die durch die Geschäftsstelle der Leader-Region organisiert werden. Der Verein Spiel(t)räume Birgden e. V. arbeitet ebenfalls eng mit der KAB zusammen. Beide ergänzen sich in ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten.

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