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Jugendraum Werpeloh

Der Jugendraum in Werpeloh; Foto: Leader Region Hümmling

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

LAG Hümmling

Bundesland:

Niedersachsen

Wettbewerbskategorie:

Platz für Jugend


Projektbeschreibung:

Die Kirchengemeinde St. Franziskus Werpeloh baute im Jahr 2011 ein neues Mehrgenerationenhaus (MGH) in Werpeloh. An gleicher Stelle stand bislang ein Jugendheim, das substanzielle und organisatorische Mängel aufwies, so dass eine Sanierung nicht gerechtfertigt war. Dieses Gebäude beherbergte neben einem zu kleinen Jugendraum im Keller Räumlichkeiten für andere Nutzergruppen. Die katholische Landjugend Werpeloh (KLJB) beantragte im Jahr 2008 einen den heutigen Anforderungen entsprechenden Jugendraum. Damit ging die Initiative für den Bau des MGH maßgeblich auch von Jugendlichen aus.

Der Standort des neuen Gebäudes befindet sich in Mitten der Gemeinde. Hier sind viele wichtige Einrichtungen der Gemeinde wie Kindergarten, Schule, Feuerwehrgebäude, Turnhalle, Gemeindeverwaltung, Heimathaus, Kirche, Friedhof, Pastorat, Batakhaus und eine Tagungsbildungsstätte vorhanden.
Im Vorfeld der Umsetzung des Projektes fanden Bürgerversammlungen statt, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfahren. Daran nahmen auch Jugendliche der Gemeinde und der KLJB teil. Sie waren bereits in Bauausschusssitzungen des Gemeinderates und beim durchgeführten Architektenwettbewerb vertreten. Die Wünsche und Anregungen der Jugendlichen wurden dabei aufgenommen und in die folgenden Planungsschritte integriert. Gerade für diese Bevölkerungsgruppe sind nutzbare Räumlichkeiten zur Freizeitgestaltung, für das Vereinsleben und die Kommunikation untereinander vor Ort erforderlich. Neben inhaltlicher Mitarbeit brachte sich die KLJB auch aktiv in die Baumaßnahme mit ein. So wurde der Jugendraum gestaltet. Ehrenamtlich beteiligte man sich mit rund 500 Stunden.

Ideengeber

Hatten Jugendliche die Idee für das Projekt? Waren Jugendliche an der Entwicklung der Projektidee beteiligt?

Die Idee für den "neuen" Jugendraum wurde durch die KLJB im Jahr 2008 selbst formuliert. Die Jugendlichen setzten sich für ihre eigenen Interessen aktiv ein und wurden letztendlich auch belohnt. Die Anforderungen wurden konkretisiert und flossen in die Gesamtplanung des MGH ein. Ihnen wurden keine fertigen Räume "vorgesetzt". Selbst der Innenausbau und die Gestaltung des Raumes wurden in die Hände der Jungendlichen gelegt. Das Vertrauen der Bevölkerung in ihre Jugend wurde bestätigt.

Beteiligungsgrad

Werden bei dem Projekt junge Menschen wirklich beteiligt oder sind junge Menschen einfach nur Zielgruppe?

Die KLJB Werpeloh war von Beginn der Überlegungen bis zur Umsetzung an der Projektentwicklung und -umsetzung beteiligt. Nur durch diese aktive Beteiligung konnte im Ergebnis ein nachhaltiger Erfolg erreicht werden. Die Gestaltung des Jugendraumes erfolgte durch die Zielgruppe selbst, so dass sich die Jugendlichen in ihren Räumen nun rundum wohlfühlen.

Nachhaltiger Charakter

Findet/fand das Projekt einmalig statt? Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird – mit der Beteiligung von jungen Menschen?

Der Jugendraum im MGH ist auf Dauer eingerichtet. Hier finden die Sitzungen der KLJB sowie die Treffen der Jugendlichen statt. Die Jugendlichen entwickeln eigene Freizeitangebote und sind auch für die Pflege und Reinigung ihres Raumes verantwortlich. Beteiligt sind sie ebenfalls in der Dachorganisation des MGH und zwar im gegründeten Trägerverein. Sie nutzen die Gemeinschaftsküche und für Generalversammlungen auch den großen Versammlungsraum. Die Jugend ist in der Gemeinde Werpeloh eine sehr aktive Bevölkerungsgruppe und hat sich gerade auch durch das hohe ehrenamtliche Engagement Akzeptanz verschafft.

Integrierte Ländliche Entwicklung

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der  ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Das Projekt fügt sich in das Regionale Entwicklungskonzept (REK) Hümmling ein. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Hümmling hat für das Gelingen Fördermittel aus dem EU-Programm Leader bereitgestellt und unterstützt das Vorhaben. Die Entwicklung und Umsetzung des Projekts wurde durch das Regionalmanagement unterstützt, sodass eine Rückkopplung und Information über den Stand der Dinge gewährleistet war. Die gesamte Arbeit der LAG wurde durch einen Film dokumentiert. Darunter befinden sich auch Filmaufnahmen im MGH, die die KLJB bei der Arbeit zeigen.

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