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Häuser erzählen Geschichten

Kinder und Jugendliche bei der Projektumsetzung; Foto: ILE Fränkischer Grabfeldgau

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

ILE-Region Fränkischer Grabfeldgau

Bundesland:

Bayern

Wettbewerbskategorie:

Kunst und Kultur


Projektbeschreibung:

Alte Häuser haben zusammen mit ihren Bewohnern viel erlebt. Ihre Geschichten einzufangen und auszustellen, ist das Ziel des Projektes "Häuser erzählen Geschichten". In Kooperation mit der Grabfeldallianz (ILE-Region Fränkischer Grabfeldgau) und dem Netzwerk für Jugendkultur "jukunet" wurde das Projekt im Rahmen der 6. Jugendkulturwochen im Grabfeld (Altlandkreis Bad Königshofen in Grabfeld) gestartet. Unter fachkundiger Anleitung der Experten für Fotografie und Journalismus, für historische Bausubstanz und Innenentwicklung, bringen Jugendliche mit Hilfe von Fotos und Videos alte Häuser der Region zum Sprechen. Anfangs war es nicht einfach Eigentümer zu finden, die ihre Türen öffnen und bereitwillig Rede und Antwort stehen. Doch erst diese persönlichen Geschichten machen das Projekt so besonders. Die gesammelten Ergebnisse münden in eine Wanderausstellung und werden im Internet der Öffentlichkeit präsentiert. Das Projekt schafft Bewusstsein für die Themen Leerstand und Innenentwicklung nicht nur bei den Jugendlichen, sondern auch bei der breiten Öffentlichkeit in Grabfeld. Die Jugendlichen vermitteln das gewonnene Wissen generationsübergreifend weiter und sensibilisieren nicht nur ihre Eltern für die Themen.

Eine ausführliche Beschreibung des Projektes finden Sie in unserer Projektdatenbank.

Ideengeber

Hatten Jugendliche die Idee für das Projekt? Waren Jugendliche an der Entwicklung der Projektidee beteiligt?

Die Jugendlichen in Grabfeld sind im Hinblick auf thematische Fototouren bereits geübt. So gibt es u. a. die Tour "Das geheime Bad Königshofen", bei der fast vergessene Orte besucht werden. Darüber hinaus beschäftigten sich die Jugendlichen in verschiedenen Workshops im Rahmen des Leader-Projekts "Grabfeld 2030" mit alten, leerstehenden Gebäuden und deren Nutzungsmöglichkeiten. Die direkte Ansprache des "jukunets" für die Projektumsetzung "Häuser erzählen Geschichten" war aufgrund dieser Vorgeschichte eine Selbstverständlichkeit.

Beteiligungsgrad

Werden bei dem Projekt junge Menschen wirklich beteiligt oder sind junge Menschen einfach nur Zielgruppe?

Die Jugendlichen werden in starkem Maße in das Projekt beteiligt, schließlich bestimmen sie das endgültige Projektergebnis. Gleichzeitig sind sie natürlich auch Projektzielgruppe, da sie für die Themen Leerstand und Innentwicklung frühzeitig sensibilisiert werden sollen. Darüber hinaus sind sie generationsübergreifende Multiplikatoren. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Familien der Jugendlichen durch die Fotoprojekte Interesse an den Themen der jeweiligen Ausstellung gewinnen.

Nachhaltiger Charakter

Findet/fand das Projekt einmalig statt? Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird – mit der Beteiligung von jungen Menschen?

Das Kooperationsprojekt wird nach den 6. Jugendkulturwochen fortgesetzt werden, auch Dank des starken öffentlichen Zuspruchs. Beispielsweise ist der Aufbau einer Kooperation mit den regionalen Schulen oder der Volkshochschule Rhön und Grabfeld denkbar. Die bereits bestehenden Kontakte zu den Schulen über das "jukunet" und die Bildungsregion des Landkreises Rhön-Grabfeld sind hierfür sehr förderlich. Darüber hinaus bestehen Kooperationsmöglichkeiten mit verschiedenen regionalen Leader-Projekten, wie dem Museumsverband Rhön-Saale, dessen Museen z.B. weitere Ausstellungsorte sein könnten oder dem landkreisweiten Gästeführerprojekt "Wir für Sie"; hier könnten die besuchten Objekte bei Touren mit einbezogen werden.

Integrierte Ländliche Entwicklung

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der  ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Das Projekt ist fest in die ILE-Region eingebunden da es federführend von der ILE-Managerin in Kooperation mit den Verantwortlichen von "jukunet" umgesetzt wird. Bei dem Projekt "Grabfeld-Dorf" handelt es sich um ein Impulsprojekt im Entwicklungskonzept. Das dazugehörige Öffentlichkeitsprojekt "Häuser erzählen Geschichten" besitzt damit eine hervorgehobene Stellung im Rahmen des regionalen Entwicklungsprozesses. Das Projekt stellt eine Fortsetzung bereits abgeschlossener Projekte dar, wie beispielsweise des Leader-Projekts "Grabfeld 2030". Darüber hinaus gibt es viele Verknüpfungspunkte zu bereits bestehenden Institutionen wie dem "Museum für Grenzgänger" in der Schranne Bad Königshofen, das sich explizit mit der Regionalgeschichte oder dem Museumsverbund auseinandersetzt. Diese Verknüpfungen unterstützen die regionale Bedeutung des Projekts nachhaltig.

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