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Zukunft auf dem Land - Vernetzung regionaler Akteure

Mitglieder der Akteurswerkstatt bei einem Treffen; Foto: Aktiv Region Südliches Nordfriesland

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Leader-Region AktivRegion Südliches Nordfriesland

Bundesland:

Schleswig-Holstein

Wettbewerbskategorie:

Vernetzung / Zusammenarbeit


Projektbeschreibung:

Auf der Halbinsel Eiderstedt, insbesondere in der Stadt Garding, beschäftigen sich die Akteure mit dem Wegfall von Dienstleistungsangeboten, Grundversorgungseinrichtungen und Arbeitsplätzen im ländlichen Raum. Ein damit einhergehender Funktionsverlust ist zu erwarten. Die Dörfer entwickeln sich zu reinen "Wohnsiedlungen" zulasten der Lebensqualität im ländlichen Raum.

Ziel des Projektes "Zukunft auf dem Land – Vernetzung regionaler Akteure" ist es, langfristig die Lebensqualität im Funktionsraum Eiderstedt zu erhalten und zu verbessern, ohne an einzelne Projekte gebunden zu sein. Auf Grundlage eines regionalen Kooperationsprojektes soll die Bündelung, Vernetzung und Optimierung der vorhandenen sozialen Einrichtungen in der Stadt Garding auf den Weg gebracht werden. Durch Kooperationen zwischen den verschiedenen lokalen und regionalen Akteuren soll das vorhandene soziale Angebot gestärkt und gegebenenfalls erweitert werden. Innerhalb des Projektes ist geplant, insbesondere die Institutionen zu vernetzen, die das Thema Daseinsvorsorge berühren. Dadurch erhoffen sich die Projektbeteiligten, bereits vorhandene Strukturen nutzbar zu machen, um die gesteckten Ziele zu erreichen und neue Lösungswege zu gehen, die ideal auf die Landschaft abgestimmt sind. Wobei die Themen Kinderbetreuung, Pflege und kulturelle Güter im Vordergrund stehen. Vorerst werden vor allem die für die Stadt Garding wichtigen regionalen und überregionalen Akteure eingebunden. Langfristig wird angestrebt, dass die Netzwerkstrukturen auf Eiderstedt ausgebreitet werden.

Die Initiative kommt aus der Bevölkerung und wurde durch eine Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg im organisatorischen Aufbau konkretisiert. Momentan wird der Verein "Auf Eiderstedt Leben e.V." gegründet, um die Strukturen zu bündeln. Die Organisation des Prozesses bis zur Vereinsgründung übernehmen das Amt Eiderstedt und die Stadt Garding gemeinsam.

Attraktivität des Dorfes:

Wie wird mit Hilfe des Projektes die Attraktivität des Dorfes gesteigert?

Die Attraktivität wird durch den Erhalt der beeinflussbaren Infrastrukturen innerhalb der Funktionsräume gesteigert. Durch die Vernetzung innerhalb des Vereins oder themenspezifischen Arbeitsgruppen verbessert sich die Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinden. Dadurch wird die Attraktivität des ländlichen Raums sowohl von sozialer als auch von infrastruktureller Seite aus positiv beeinflusst.

Aktive Dorfgemeinschaft:

Wurde bzw. wird das Gemeinschaftsgefühl gesteigert? Arbeiten für das Projekt verschiedene Akteursgruppen zusammen?

Durch die Gründung des Vereins kommen zahlreiche Akteure an einen Tisch, die vorher nebeneinander her gearbeitet haben. Bereits während des Evaluierungsprozesses, der durch die HafenCity Universität Hamburg moderiert wurde, sind zahlreiche Ideen und Ansichten ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft worden. Darüber hinaus ist eines der Ziele des Vereins Projekte zu unterstützen die das "Wir-Gefühl" stärken. Den Akteuren ist bewusst, dass die enge Vernetzung im ländlichen Raum eine Stärke ist, die Chancen bietet die Region positiv zu beeinflussen.

Nachhaltiger Charakter:

Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird? Könnte das Projekt auf andere Dörfer übertragen werden?

Das Projekt ist darauf ausgelegt langfristig zu funktionieren, insbesondere hilfreich war dabei die Studie der HafenCity Universität, die explizit untersuchte, welche Organisationsform am geeignetsten ist , die gesteckten Ziele umzusetzen. Das Projekt ist von dem strukturellen Aufbau sehr gut übertragbar, sowohl auf einzelne Gemeinden als auch auf Funktionsräume. 

Integrierte Ländliche Entwicklung:

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Die LAG AktivRegion Südliches Nordfriesland e.V. begleitet durch das Regionalmanagement und durch den stellvertretenden Vorsitzenden der AktivRegion, der zugleich Amtsdirektor des Amtes Eiderstedt ist, den Prozess. Dabei wird vor allem Unterstützung bei organisatorischen und vernetzenden Tätigkeiten geleistet. Bei der konkreten Umsetzung von entstehenden Projekten wird eine engere Zusammenarbeit mit der AktivRegion im Bereich Fördermittelakquise und Projektentwicklung angestrebt.

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