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Leader-Initiative Machern

Mitglieder der AG Park bei Ihrer Arbeit; Foto: LAG Leipziger Muldenland

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Leader-Region Leipziger Muldenland

Bundesland:

Sachsen

Wettbewerbskategorie:

Vernetzung / Zusammenarbeit


Projektbeschreibung:

In Abstimmung mit der Gemeinde Machern startete 2008 das Regionalmanagement der Leader-Region Leipziger Muldenland. Ziel war es, gemeinsam mit den Bürgern der Gemeinde Machern ehrenamtliche Tätigkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in unterschiedlichen Themenbereichen im gesamten Gemeindegebiet zu generieren. Mit hoher Beteiligung wurden daraufhin unterschiedliche Arbeitsgruppen gebildet, in denen Projekte geplant und umgesetzt  wurden, begleitet vom Regionalmanagement.

Entstanden ist beispielsweise ein virtuelles Bürgerhaus, dass Informationen über die Angebote in der Gemeinde Machern für die Bürger bereithält.  Außerdem wurde erkannt, dass die noch vorhandenen Vereine stärker zusammenarbeiten müssen und sich gegenseitig mehr unterstützen sollten. Deswegen wurde 2009 ein gemeinsames Vereinsfest organisiert. Mittlerweile ist das Vereinsfest eine feste Größe im jährlichen Veranstaltungskalender. Im November 2008 wurde der Aktionstag im Park Machern und der angrenzenden Schule durchgeführt.  Hierbei wurden Pflegearbeiten im gesamten Parkareal vorgenommen. Ganz besonders zu erwähnen ist die Pflanzung einer Birkenallee an historischem Standort im Eingangsbereich des Parks. Außerdem wurde gemeinsam mit den Eltern und den Kindern der Schule in Machern der Schulhof gestaltet. Bei beiden Vorhaben gab es große Unterstützung von vielen Mitgliedern der Macherner Vereine.

Um mögliche rechtsextreme Tendenzen in der Gemeinde Machern entgegenzutreten wurde die gemeinsame  Aktion "Machern zeigt Courage" organisiert. Hier wurden vier Workshops mit Unterstützung des Netzwerkes für Demokratie & Courage e.V. und der Polizeidirektion Grimma mit dem Ziel veranstaltet, rechtsextreme Tendenzen vorzubeugen und diesen entgegenzuwirken.

Klar ist, das Ziel der LAG und des Regionalmanagement wurde erreicht: Die Bürger der Gemeinde identifizieren sich wieder mit Machern und engagieren sich ehrenamtlich für ein aktives Dorfleben.

Attraktivität des Dorfes:

Wie wird mit Hilfe des Projektes die Attraktivität des Dorfes gesteigert?

Es wurden in öffentlichen Bereichen wie Parkanlagen, Schul- und Kindergartenaußenanlagen Pflegemaßnahmen durchgeführt. Gepflegt Anlagen laden zum verweilen ein. Damit ist besonders der Schlosspark nicht nur für Touristen ein Anziehungspunkt sondern für die Bevölkerung ein attraktiver Erholungsbereich. Die Verbindung zwischen dem Ortskern und dem Park wurde mit der Anpflanzung einer Baumallee aufgewertet. Die anstehende Umsetzung der touristischen Beschilderung wird die Orientierungsmöglichkeiten und Erläuterungen zu Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten verbessern.

Aktive Dorfgemeinschaft:

Wurde bzw. wird das Gemeinschaftsgefühl gesteigert? Arbeiten für das Projekt verschiedene Akteursgruppen zusammen?

Nicht nur die Verbesserung des öffentlichen Lebensraumes sondern auch ein  vielfältiges aktives Vereinsleben ist ein erheblicher Standortfaktor für die Attraktivität des Lebens auf dem Lande. Die Initiative hat die Zusammenarbeit der Vereine und allen weiteren Beteiligten das Miteinander und  gegenseitige Verständnis der einzelnen Mitglieder verbessert. Eingebunden sind die Vereine, die Freiwilligen Feuerwehren, die Schulen und Kindertageseinrichtungen, ortsansässige Verbände, die Kirchgemeinde, die Gemeinde und das Regionalmanagement. Die entstandene Vernetzung stärkt die aktive Dorfgemeinschaft.

Nachhaltiger Charakter:

Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird? Könnte das Projekt auf andere Dörfer übertragen werden?

Wunsch und auch Ziel der Vereine ist es, die Zusammenarbeit zu erhalten. Schwerpunkt ist das  gemeinsame Vereinsfest, das zu einer festen Größe als jährlich stattfinde Veranstaltung in der Gemeinde geworden ist. Außerdem gibt es einen institutionalisierten Austausch zwischen den Vereinen. Da wird über die verschiedenen Aktivitäteninformiert und bei Bedarf um Hilfe und Unterstützung gebeten. Auf dieses Miteinander möchte keiner verzichten.

Integrierte Ländliche Entwicklung:

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Die Initiative wird von den Vereinen getragen. Die gegenseitige Unterstützung und die gemeinsamen Projekte stabilisieren auch die einzelnen Vereine. Eine Vielfalt von aktiven Vereinen ist ein wichtiger Standortfaktor für Attraktivität des Lebens auf dem Lande. Es ist ein gelungenes Projekt des bürgerschaftlichen Engagements in der LEADER-Region Leipziger Muldenland. Die Idee, auch ohne Förderung Entwicklungspotential für den ländlichen Raum zu aktivieren, ist Dank der Mitarbeit der unterschiedlichen Vereine in der Gemeinde Machern hervorragend gelungen.

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