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Initiative Niederstadtfelder helfen einander

Mitglieder der Initiative; Foto: LAG Vulkaneifel

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Leader-Region Vulkaneifel

Bundesland:

Rheinland-Pfalz

Wettbewerbskategorie:

Starke Dorfgemeinschaft


Projektbeschreibung:

Die vom Arbeitskreis "Alt werden in Niederstadtfeld" ins Leben gerufene Initiative "Niederstadtfelder helfen einander" versucht, für das gesamte Dorf eine Nachbarschaftshilfe zu organisieren, die wegen der in Zukunft zu erwartenden Leerstände durch die direkten Nachbarn nicht mehr möglich sein wird. Seit 1. März 2012 wird der Kontakt zwischen den Hilfesuchenden und potenziellen Helfern hergestellt. "Mobil – direkt – unterstützend" ist dabei nicht nur ein leeres Motto der Initiative, sondern wird aktiv betrieben. Durch die lebendige Nachbarschaftshilfe und die damit verbundene positive Ausrichtung versuchen die Akteure das Dorf und damit auch den Ortskern des Dorfes attraktive für Zuzügler zu halten.

Der Arbeitskreis "Alt werden in Niederstadtfeld" hat sich in wechselnder Besetzung und personeller Stärke (8 bis 20 Personen) ein halbes Jahr monatlich getroffen und das Konzept entwickelt. Im Rahmen des WEGE-Projektes der VG Daun fand ein lockerer Gedankenaustausch mit anderen Gemeinden über deren Probleme und mögliche Lösungsansätze statt. Viele Dorfbewohner hielten das Projekt zunächst für überflüssig, da für sie die Nachbarschaftshilfe und die Hilfe innerhalb der Familie noch funktioniert. In der Zwischenzeit gab es erfolgreiche Vermittlungen, wodurch in vielen Köpfen ein Umdenken begonnen hat. Mit der Zeit werden auch potenzielle Hilfebedürftige ihre Zurückhaltung aufgeben, was die Bitte um Hilfe angeht. Durch die Ansprechpartner wird auf "Problemfälle" zugegangen.

Attraktivität des Dorfes:

Wie wird mit Hilfe des Projektes die Attraktivität des Dorfes gesteigert?

Das Projekt zeigt, dass Nachbarschaftshilfe in Niederstadtfeld auch weiterhin funktioniert, obwohl Häuser leerstehen bzw. nur noch am Wochenende bewohnt sind.

Aktive Dorfgemeinschaft:

Wurde bzw. wird das Gemeinschaftsgefühl gesteigert? Arbeiten für das Projekt verschiedene Akteursgruppen zusammen?

Am Projekt beteiligen sich alle Altersgruppen des Dorfes. Von Schülern (Rasen mähen, Schneeräumen) bis Senioren (Kinter hüten, Nachhilfeunterricht) reichen die potenziellen Helfer. Alle Altersgruppen und jeder aus der Dorfgemeinschaft kann seine Idee und sein Angebot einbringen.

Nachhaltiger Charakter:

Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird? Könnte das Projekt auf andere Dörfer übertragen werden?

Das Projekt ist so angelegt, dass in den ersten Jahren Erfahrungen gesammelt und „Kinderkrankheiten“ behoben werden. In fünf bis zehn Jahren soll es reibungslos funktionieren. Grundsätzlich kann das Projekt in jedem beliebigen Ort in dieser Form umgesetzt werden.

Integrierte Ländliche Entwicklung:

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Es fand bereits ein Gedankenaustausch mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun statt. Im Rahmen von Arbeitskreissitzungen des WEGE-Projektes (Leader) bzw. MORO-Projektes werden immer wieder Informationen über die Erfahrungen der Initiative an interessierte Kollegen oder Mitarbeiter weiter gegeben.

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