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Edendorf – Leben, beleben, erleben!

Die Scheune als Treffpunkt bei Aktionstagen; Foto: Unser Edendorf e.V.

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Leader-Region Heideregion Uelzen

Bundesland:

Niedersachsen

Wettbewerbskategorie:

Dorfmitte mit Pfiff


Projektbeschreibung:

Edendorf liegt in der Lüneburger Heide und hat rund 330 Einwohner. In den letzten Jahren ist die Dorfgemeinschaft durch unterschiedliche Aktivitäten und Projekte stark gewachsen. Der gemeinnützige Bürgerverein, die Freiwillige Feuerwehr und viele ehrenamtliche Edendorfer organisieren und veranstalten zusammen abwechslungsreiche Aktivitäten. In enger Kooperation mit der Gemeinde Bienenbüttel hat die Dorfgemeinschaft unter anderem im Rahmen von Dorferneuerungsmaßnahmen einen neuen, attraktiven Dorfplatz erschaffen: Ein Spielplatz wurde erbaut, ein neues Feuerwehrhaus entstand, ein Fußball- und ein Volleyballplatz wurden angelegt und neue Bepflanzungen sind entstanden. An der 2008 gestarteten Neugestaltung des Dorfplatzes haben Edendorfer aller Generationen aktiv mitgewirkt. Der Dorfplatz befindet sich im Eigentum der Gemeinde und wird durch die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins "Unser Edendorf e. V." und den "Feuerwehrverein Edendorf e. V." gestaltet, gepflegt und aktiv für das Dorfleben genutzt.

Derzeit wird in Edendorf ein Leader-Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Leader-Region Heideregion Uelzen umgesetzt. Im Rahmen der regionalen Entwicklungsprojekte "Begegnungsfreundliche Treffpunkte im Öffentlichen Raum" und "Spurensuche: Kulturlandschaft erleben" wird die zwischen 1850 und 1900 erbaute, historische (leider baufällige) Fachwerkscheune auf dem Dorfplatz renoviert und saniert. Die Scheune ist als Treffpunkt für Edendorfer und Gäste seit Jahren ein gern gesehenes und genutztes historisches Bauwerk. Sie wird das Dorfleben in Edendorf noch abwechslungsreicher gestaltet. Zukünftig wird die Dorfscheune Ausgangspunkt verschiedener kultureller Veranstaltungen sein. 

Zeitgleich wird in der "Kulturlandschaft Edendorf" im Rahmen des Leader-Projekts durch bildhauerische / künstlerische Skulpturen und durch die Installation von Informationstafeln ein kreativer "Weg der Steine – Vom Hügelgrab zum Dorfplatz" geschaffen. Von den historischen Steingräbern am südlichen Dorfrand über die Straße "Grüner Jäger" bis zum Dorfplatz wird das Projekt umgesetzt. Das Projekt hat überregionale Aufmerksamkeit erzeugt und wurde im Juli 2012 in München mit dem bedeutenden "artgrand Kulturpreis" ausgezeichnet.

Attraktivität des Dorfes:

Wie wird mit Hilfe des Projektes die Attraktivität des Dorfes gesteigert?

Der gekennzeichnete Rundwanderweg "Der Weg der Steine – vom Hügelgrab zum Dorfplatz" und die sanierte historische Fachwerkscheune auf dem Dorfplatz sind beliebter Anlaufpunkt für Touristen. Aber auch für die Edendorfer selbst, Schulkklassen und Gruppen aus Kindergärten ist der Rundweg mit seinen vielfältigen Informationen und Eindrücken ein attraktiver Anlaufpunkt. Durch Sanierung der Fachwerkscheune ist der Edendorfer Dorfplatz nun ein optischer Anziehungspunkt nicht nur für Touristen und Einheimische, sondern auch für regionale und überregionale kulturelle Veranstalter.

Aktive Dorfgemeinschaft:

Wurde bzw. wird das Gemeinschaftsgefühl gesteigert? Arbeiten für das Projekt verschiedene Akteursgruppen zusammen?

Die Edendorfer Dorfgemeinschaft (Unser Edendorf e. V., Freiwillige Feuerwehr, Jugendfeuerwehr, landwirtschaftliche Betriebe) ist durchweg beteiligt. Die Umsetzung des Projektes kann als Dialog der Generationen angesehen werden: "Jung lernt von Alt und Jung hilft Alt". Das Gemeinschaftsgefühl ist seit Beginn des Projektes vorhanden, der Erhalt und die Pflege des gemeinsam Geschaffenen wird durch alle Generationen unterstützt.

Nachhaltiger Charakter:

Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird? Könnte das Projekt auf andere Dörfer übertragen werden?

Die Nutzung des Dorfplatzes, insbesondere der Fachwerkscheune, für Kunst, Kultur und Dorfleben wird nachhaltig fortgeführt. Auch der angelegte "Weg der Steine – Vom Hügelgrab zum Dorfplatz" wird gepflegt, ausgebaut und ergänzt. Das Projekt ist durchaus auf andere Dörfer übertragbar. Die Kombination historischer Dorfgeschichte mit kulturellen und künstlerischen Aspekten unter einem dorfspezifischen Motto erfordert zwar umfangreiche Planungs- und Vorbereitungsmaßnahmen, fördert aber die Identifikation mit dem Dorf und das Dorfleben gewaltig.

Integrierte Ländliche Entwicklung:

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Das Projekt wird mit Mitteln der Leader-Region gefördert. Die Zusammenarbeit mit der LAG der Heideregion Uelzen, dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN) und dem zuständigen Regionalmanagement ist sehr gut. Von Beginn des Projektes an fanden rege Kommunikationen und konstruktive Gedankenaustausche statt.  Die Lokale Aktionsgruppe der Heideregion Uelzen hat sich vor der Beschlussfassung vor Ort ein Bild des Projektes gemacht und sich einstimmig für die Unterstützung des Projektes mit Leader-Mitteln ausgesprochen.

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